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Talgdrüsen

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Talgdrüsen
Inhalt
  1. Funktion der Talgdrüsen
  2. Verteilung am Körper
  3. Typische Probleme mit Talgdrüsen
  4. Pflege und Unterstützung

Talgdrüsen (medizinisch: Glandulae sebaceae) sind kleine Hautdrüsen, die eine fettige Substanz – den Talg (Sebum) – produzieren. Beim Hund sind sie eng mit den Haarfollikeln verbunden. Sie schützen die Haut vor Austrocknung, halten das Fell geschmeidig und hemmen das Wachstum von Krankheitserregern.

Funktion der Talgdrüsen

  • Schutz der Haut: Talg bildet einen feinen Fettfilm, der vor Austrocknung schützt.
  • Fellpflege: sorgt für Glanz, Geschmeidigkeit und Wasserabweisung des Haarkleids.
  • Abwehrfunktion: Talg enthält Substanzen, die das Wachstum von Bakterien und Pilzen hemmen.
  • Kommunikation: bestimmte Duftstoffe im Talg dienen auch dem Sozialverhalten und der Reviermarkierung.

Verteilung am Körper

Talgdrüsen sind über die gesamte Haut verteilt, besonders dicht jedoch in bestimmten Bereichen:

  • Rücken (insbesondere im Bereich der „Hundekämme“)
  • Gesicht und Lefzen
  • Schwanzwurzel (Schwanzdrüse oder „Supracaudaldrüse“)
  • Pfoten und Zehenzwischenräume

Typische Probleme mit Talgdrüsen

  • Überproduktion: führt zu fettigem Fell, Hautgeruch oder Hautentzündungen (Seborrhoe).
  • Unterfunktion: trockene, schuppige Haut, brüchiges Fell.
  • Verstopfung: kann Mitesser oder kleine Knötchen (Talgzysten) verursachen.
  • Entzündungen: Talgdrüsenentzündung (Sebadenitis), oft bei bestimmten Rassen (z. B. Akita, Pudel).

Pflege und Unterstützung

  • Regelmässige Fellpflege (Bürsten, Baden nur bei Bedarf)
  • Ausgewogene Ernährung mit essenziellen Fettsäuren (Omega-3, Omega-6)
  • Tierärztliche Abklärung bei anhaltendem Fettglanz, Geruch, Schuppen oder Hautknoten