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Akita

Durchschnittliche Größe und Lebenserwartung der Rasse.

Größe

58–78 cm

Gewicht

25–59 kg

Alter

10-14 Jahre

Ursprünglich waren die japanischen Hunderassen klein bis mittelgroβ, und es gab keine groβgewachsenen Hunderassen. Seit 1603 wurden in der Akita Region “Akita Matagis” (mittelgroβe Hunde zur Bärenjagd) zu Hundekämpfen verwendet. Von 1868 an wurde die Rasse mit dem Tosa und mit Mastiffs gekreuzt. Infolgedessen nahm die Rasse an Gröβe zu, aber charakteristische Züge, die zum Spitz-Typ gehören, gingen verloren.

Im Jahre 1908 wurden die Hundekämpfe verboten. Aber die Rasse überlebte dennoch, gedieh und entwickelte sich zu einer groβgewachsenen japanischen Rasse. Neun vorzügliche Exemplare dieser Rasse wurden dann im Jahre 1931 zu “Denkmälern der Natur” erklärt.

Während des Zweiten Weltkrieges (1939 – 1945) war es üblich, Hundsfelle zur Herstellung von Militärkleidern zu verwenden. Die Polizei ordnete die Fest- und Beschlagnahme aller Hunde an, auβer den deutschen Schäferhunden, welche für militärische Zwecke vorbehalten waren. Verschiedene Liebhaber versuchten jedoch, das Gesetz zu umgehen, indem sie ihre Hunde mit deutschen Schäfern kreuzten.

Als der Zweite Weltkrieg zu Ende war, hatten die Akitas drastisch an Zahl abgenommen, und es existierten drei verschiedene Typen unter ihnen: 1) Matagi Akitas, 2) Akitas für Hundekämpfe und 3) Schäferhund-Akitas. Dies war eine stark verworrene Situation für die Rasse.

Während des Wiederaufbaus der reinen Rasse nach dem Krieg hatte Kongo-go, ein Hund aus der Blutlinie Dewa, vorübergehend einen ungeheuren Popularitätserfolg; dieser Hund lieβ in seinem Erscheinungsbild die Züge von Mastiffs und von deutschen Schäferhunden erkennen. Die Zahl der Züchter dieser Rasse nahm zu, und die Rasse hatte immer mehr Erfolg. Aber hellsichtige Liebhaber waren damit nicht einverstanden, diesen Typus als eigenständige japanische Rasse anzuerkennen und waren beflissen, die fremden Züge aus diesem Typus auszumerzen. In der Absicht, die Charakteristika der urtümlichen Rasse wiederaufzubauen, führten sie Kreuzungen mit Matagi Akitas durch. Damit gelang es ihnen, die groβe, ursprünglich reine Rasse, die wir heute kennen, zu festigen.

Bekannte Hunde der Rasse:

  1. “Hachiko”: Einer der berühmtesten Akitas in der Geschichte ist zweifellos Hachiko, der in den 1920er Jahren in Japan lebte. Hachiko wurde international bekannt, weil er jahrelang am Bahnhof Shibuya auf sein verstorbenes Herrchen wartete.
  2. “Rusty”: Ein Akita, der in den Vereinigten Staaten lebte und im Buch “Rusty’s Story” (1960) verewigt wurde. Das Buch erzählt die Geschichte von Rusty und seiner treuen Freundschaft zu einem kleinen Jungen.

Historische Ereignisse und Einflüsse:

  1. Ursprung in Japan: Der Akita ist eine alte japanische Rasse, die ihren Namen von der Präfektur Akita in Japan hat, wo sie ursprünglich gezüchtet wurde.
  2. Bedeutung als Symbol der Loyalität: In Japan wird der Akita als Symbol der Treue und Loyalität verehrt, insbesondere aufgrund der Geschichte von Hachiko.
  3. Unterschiedliche Varietäten: Es gibt zwei Hauptvarietäten des Akitas: den Akita Inu (japanischer Akita) und den Akita (Akita Amerikanischer Typ), die sich in Größe und Aussehen unterscheiden.
  4. Arbeit als Jagd- und Wachhund: Historisch wurde der Akita in Japan als Jagdhund für Großwild, wie Wildschweine und Bären, sowie als Wachhund eingesetzt.
  5. Anerkennung durch Hundezuchtverbände: Der Akita wird von verschiedenen Hundezuchtverbänden weltweit anerkannt, darunter der American Kennel Club (AKC).

Der Akita ist eine stolze und majestätische Rasse mit einer tiefen Geschichte in Japan. Sie sind bekannt für ihre Loyalität, Intelligenz und Schutzinstinkte. Trotz ihrer ruhigen Natur sind sie mutige und zuverlässige Hunde, die in vielen Ländern als geschätzte Familienmitglieder und treue Begleiter gelten.

Fellfarbe:
  • Schwarz
  • Weiss
  • Orange / Mahagoni
  • Rehbraun
  • Sandfarben
Fellmuster:
Sable
Eigenschaften:
Trainierbarkeit
3/5
Energie
4/5
Haarausfall
3/5
Sabbermenge
1/5
Wachhund
5/5
Mit andere Hunde
1/5
Mit Kindern
3/5
Haltung
Eine frühzeitige Sozialisierung und ein Gehorsamkeitstraining sind unerlässlich, um sicherzustellen, dass Ihr Akita gut erzogen ist und auf Ihre Befehle reagiert. Das Training kann auch dazu beitragen, Verhaltensprobleme wie Aggression und Ängstlichkeit zu vermeiden.
Pflege
Ein Akita hat ein dichtes, doppeltes Fell, das regelmäßig gebürstet werden muss, um Verfilzungen und Haarausfall zu vermeiden. Sie können auch ein Entfilzungsgerät verwenden, um loses Fell zu entfernen. Sie brauchen nicht häufig gebadet zu werden, da sie sich selbst sauber halten.
Gesundheit
Regelmäßige Besuche beim Tierarzt sind notwendig, um die Gesundheit Ihres Akita-Hundes zu gewährleisten. Er muss geimpft und entwurmt werden und muss regelmäßig untersucht werden, um mögliche Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen. Akitas sind anfällig für einen Hitzschlag, daher ist es wichtig, sie bei heißem Wetter an einem kühlen und schattigen Ort zu halten. Ebenso sind sie aufgrund ihres kurzen Haars anfällig für Kälte und sollten bei kaltem Wetter einen warmen und gemütlichen Platz zum Ausruhen haben.
Ernährung
Eine ausgewogene und nahrhafte Ernährung Ihres Akita ist wichtig für seine allgemeine Gesundheit. Wählen Sie hochwertiges Hundefutter, das alle wichtigen Nährstoffe enthält, die er braucht. Vermeiden Sie eine Überfütterung, da sie zu Fettleibigkeit neigen.
Aktivitäten
Ausreichende Bewegung ist wichtig für die körperliche und geistige Gesundheit eines Akita. Sie sind aktive Hunde, die täglich Bewegung brauchen, z. B. lange Spaziergänge oder Ausläufe. Akitas genießen auch Spiele und Aktivitäten, die sie sowohl körperlich als auch geistig fordern.
Club's, Vereine, Organisationen:
Asiatischer & Nordischer Hund

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