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Spondylose – Spondylosis deformans

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Spondylose – Spondylosis deformans
Definition

Spondylose (Spondylosis deformans) ist eine degenerative Wirbelsäulenerkrankung, bei der sich Knochenbrücken zwischen den Wirbeln bilden und die Beweglichkeit einschränken.

Inhalt
  1. Welche Hunde erkranken besonders häufig an Spondylose?
  2. Wie erkenne ich Spondylose bei meinem Hund?
  3. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es konkret?
  4. Wie kann ich meinen Hund im Alltag unterstützen?

Spondylose (Spondylosis deformans) ist eine degenerative Wirbelsäulenerkrankung, bei der sich Knochenbrücken zwischen den Wirbeln bilden und die Beweglichkeit einschränken.

Die Erkrankung entwickelt sich schleichend über Jahre. Betroffen sind überwiegend Hunde ab dem achten Lebensjahr – bei großen Rassen wie Deutschen Schäferhunden oder Rottweiler bereits ab sechs Jahren. Der Grund: Jahrelange Mikroverletzungen an den Bandscheiben lösen Entzündungen aus, die der Körper mit Knochenbildung „repariert“.

Welche Hunde erkranken besonders häufig an Spondylose?

Große und schwere Rassen tragen ein erhöhtes Risiko. Deutsche Schäferhunde, Golden Retriever, Boxer und Bernhardiner sind überproportional betroffen. Bei diesen Rassen beginnt der Verschleiß durch das höhere Körpergewicht früher.

Aber auch kleine Hunde bleiben nicht verschont: Bei Dackeln führt die lange Wirbelsäule zu erhöhter Belastung bestimmter Segmente.

Wie erkenne ich Spondylose bei meinem Hund?

Das tückische: Frühe Stadien verlaufen meist schmerzfrei. Erste Anzeichen zeigen sich oft morgens – der Hund steht schwerfällig auf und läuft sich erst nach einigen Minuten „warm“.

Deutliche Symptome entwickeln sich erst, wenn mehrere Wirbelgelenke betroffen sind:

  • Steifer Gang besonders nach dem Aufstehen
  • Widerstand beim Bücken zum Futternapf
  • Vermeidung von Sprüngen ins Auto oder aufs Sofa
  • Berührungsempfindlichkeit im Rückenbereich
  • Verkrampfte Haltung beim Kot absetzen

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es konkret?

Eine Heilung ist nicht möglich – aber die Beschwerden lassen sich deutlich lindern. Die Behandlung zielt darauf ab, Schmerzen zu reduzieren und die verbliebene Beweglichkeit zu erhalten.

Bewährt haben sich physiotherapeutische Übungen: Underwater-Laufband-Training entlastet die Gelenke durch den Auftrieb. Isometrische Übungen wie das kontrollierte Sitzen und Aufstehen stärken die Rumpfmuskulatur.

Bei der medikamentösen Therapie kommen NSAIDs (nichtsteroidale Antirheumatika) zum Einsatz. Ergänzend können Nahrungsergänzungsmittel mit Chondroitin und Glucosamin den Knorpelstoffwechsel unterstützen.

Wie kann ich meinen Hund im Alltag unterstützen?

Kleine Anpassungen erleichtern betroffenen Hunden das Leben erheblich. Eine Rampe ersetzt Sprünge ins Auto. Rutschfeste Unterlagen auf glatten Böden geben Halt.

Übergewicht belastet die Wirbelsäule zusätzlich – bereits zwei Kilogramm weniger entlasten einen mittelgroßen Hund spürbar. Moderate, aber regelmäßige Bewegung hält die Muskulatur stark und die Gelenke mobil.