Sitting-Leistungen
Hundesitting umfasst die professionelle oder private Betreuung deines Hundes – entweder bei dir zuhause oder beim Betreuer selbst.
Inhalt
Hundesitting umfasst die Betreuung deines Hundes bei dir zuhause oder beim Betreuer – von stundenweise bis zu mehreren Tagen während deiner Abwesenheit.
In Deutschland kostet Hundesitting zwischen 15-30 Euro pro Tag, in Österreich 20-35 Euro und in der Schweiz 25-50 CHF. Die Preise variieren je nach Region, Betreuungsaufwand und Qualifikation des Sitters.
Leistungen im Hundesitting
Die meisten Hundesitter übernehmen diese Grundleistungen:
- Fütterung nach deinem Plan: Gewohnte Futterzeiten und -mengen werden eingehalten
- Gassirunden: Mindestens 2-3 Spaziergänge täglich, je nach Hundebedürfnis
- Medikamentengabe: Bei chronisch kranken oder älteren Hunden
- Grundpflege: Fellbürsten oder Pfotenkontrolle nach Bedarf
- Spielzeit und Beschäftigung: Geistige und körperliche Auslastung
Zusatzleistungen wie Tierarztbesuche oder spezielle Trainingsprogramme kosten extra – meist 5-15 Euro pro Stunde.
Anbieter in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Plattformen: Betreut.de, Pawshake oder Care.com vermitteln private Hundesitter. Hier findest du oft günstigere Preise, musst aber selbst die Qualifikation prüfen.
Gewerbliche Anbieter: Tierpensionen mit Hundesitting-Service oder spezialisierte Betreuungsunternehmen bieten meist Versicherungsschutz und festere Strukturen.
Private Nachbarschaft: Hundebetreuung über Nachbarn oder Bekannte – kostengünstig, aber ohne rechtliche Absicherung.
Haftung bei Schäden während des Hundesittings
Private Hundesitter haften nur bei nachweislicher Fahrlässigkeit. Fügt dein Hund fremdes Eigentum zu oder verletzt andere, bist meist du als Halter verantwortlich.
Gewerbliche Anbieter sollten eine Betriebshaftpflichtversicherung haben. Frage explizit nach und lass dir den Versicherungsnachweis zeigen.
Deine eigene Hundehaftpflichtversicherung greift meist auch während professioneller Betreuung. Prüfe deine Police oder frage bei der Versicherung nach.
Auswahl des richtigen Hundesitters
Ein seriöser Hundesitter vereinbart immer ein Kennenlernen vor dem ersten Einsatz. Dabei merkst du schnell, ob die Chemie zwischen Betreuer und Hund stimmt.
Referenzen von anderen Hundehaltern sind Pflicht – lass dir mindestens zwei Kontakte geben. Bei Plattform-Anbietern: Bewertungen genau lesen, nicht nur die Sterne-Anzahl.
Für Hunde mit besonderen Bedürfnissen (Krankheiten, Ängste, Aggressionen) sollte der Sitter nachweisliche Erfahrung haben. Ein Erstgespräch von mindestens 30 Minuten ist dann Standard.
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