Rapsöl
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Rapsöl ist ein Pflanzenöl aus den Samen der Rapspflanze (Brassica napus) mit einem Omega-3-Anteil von etwa 9-11%, deutlich höher als Sonnenblumenöl (unter 1%), aber niedriger als Leinöl (50-60%).
Welche Wirkung hat Rapsöl bei Hunden?
Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolensäure) können von Hunden nur teilweise zu EPA und DHA umgewandelt werden, etwa 5-10% der aufgenommenen Menge. Das reicht aus, um trockene Haut zu verbessern, aber nicht für therapeutische Entzündungshemmung.
Bei stumpfem Fell zeigen sich Verbesserungen meist nach 4-6 Wochen regelmässiger Gabe. Das liegt am Vitamin E-Gehalt (15-30 mg pro 100g), der als Antioxidans wirkt.
Für echte Entzündungshemmung brauchst du Fischöl, Rapsöl ist eher Fellpflege von innen.
Wie dosiere ich Rapsöl beim Hund?
Die Menge richtet sich nach dem Gewicht deines Hundes und bleibt klein. Mehr bringt nichts und belastet die Verdauung.
Misch das Öl direkt unter das Futter. Auf leeren Magen kann es Übelkeit auslösen.
Wann sollte ich kein Rapsöl geben?
Bei Pankreatitis oder anderen Verdauungsstörungen ist jedes zusätzliche Fett problematisch. Hunde mit Übergewicht brauchen die Extrakalorien (1 ml = 9 kcal) nicht.
Wenn dein Hund bereits hochwertiges Futter mit Fischöl bekommt, ist Rapsöl überflüssig, die Omega-3-Versorgung ist dann schon optimal.
Gibt es Nebenwirkungen bei Rapsöl?
Zu viel Rapsöl führt zu weichem Kot oder Durchfall. Bei empfindlichen Hunden reicht schon die doppelte Menge.
Ranziges Öl (riecht fischig oder stechend) kann Magenverstimmung auslösen. Kaltgepresstes Rapsöl hält sich geöffnet etwa 3 Monate.
Welches Rapsöl ist das beste für Hunde?
Kaltgepresstes Bio-Rapsöl behält die meisten Nährstoffe. Raffiniertes Öl ist günstiger, aber ärmer an Vitamin E.
Lagere es bei Zimmertemperatur, dunkel und gut verschlossen. Im Kühlschrank wird es dick, das ist normal und kein Qualitätsmangel.
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Bild: Wikimedia Commons –