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Ophthalmoskopie

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Ophthalmoskopie
Definition

Die Ophthalmoskopie ist eine Untersuchung, bei der der Tierarzt mit einem speziellen Gerät ins Auge deines Hundes hineinleuchtet und die Netzhaut, den Sehnerv und andere innere Augenstrukturen betrachtet.

Inhalt
  1. Wann wird eine Ophthalmoskopie beim Hund durchgeführt?
  2. Was kann der Tierarzt dabei erkennen?
  3. Wie läuft die Untersuchung konkret ab?
  4. Was kostet eine Ophthalmoskopie?

Die Ophthalmoskopie ist eine Untersuchung, bei der der Tierarzt mit einem speziellen Gerät ins Auge deines Hundes hineinleuchtet und die Netzhaut, den Sehnerv und andere innere Augenstrukturen betrachtet.

Diese Untersuchung ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Dein Hund muss dabei stillhalten, während der Tierarzt das Ophthalmoskop dicht ans Auge führt. Bei unruhigen Hunden kann eine kurze Sedierung notwendig sein.

Wann wird eine Ophthalmoskopie beim Hund durchgeführt?

Dein Tierarzt empfiehlt diese Untersuchung, wenn er Veränderungen am oder im Auge vermutet. Typische Anlässe sind trübe oder rötliche Verfärbungen der Pupille, auffällige Lichtreaktionen oder wenn dein Hund plötzlich schlechter sieht.

Bei älteren Hunden ab acht Jahren wird die Ophthalmoskopie oft als Vorsorgeuntersuchung durchgeführt. Bestimmte Rassen wie Pudel, Cocker Spaniel oder Golden Retriever haben ein erhöhtes Risiko für erbliche Augenerkrankungen – hier kann die Untersuchung auch bei jungen, gesunden Tieren sinnvoll sein.

Was kann der Tierarzt dabei erkennen?

Der Tierarzt kann Netzhautablösungen, Blutungen oder Entzündungen im Augeninneren feststellen. Bei Hunden mit Diabetes zeigen sich manchmal charakteristische Veränderungen an den Netzhautgefäßen.

Auch der Beginn eines Grauen Stars wird oft erst bei der Ophthalmoskopie sichtbar, bevor du als Halter etwas bemerkst. Ein erhöhter Augeninnendruck – ein Hinweis auf Grünen Star – kann sich durch Veränderungen am Sehnerv zeigen.

Wie läuft die Untersuchung konkret ab?

Der Tierarzt verdunkelt den Raum und richtet das Ophthalmoskop auf das Auge deines Hundes. Das Gerät hat eine helle Lichtquelle und verschiedene Linsen, die das Augeninnere vergrößert darstellen.

Zuerst betrachtet er die vorderen Augenstrukturen, dann fokussiert er auf die Netzhaut im Augenhintergrund. Dein Hund spürt nur das helle Licht – wie bei einer Taschenlampe. Die meisten Hunde tolerieren die Untersuchung problemlos.

Was kostet eine Ophthalmoskopie?

Die Kosten liegen zwischen 15 und 40 Euro pro Auge, je nach Tierarztpraxis und Region. Bei aufwendigeren Untersuchungen mit Spezialgeräten können es auch 60 bis 80 Euro werden.

Eine Sedierung, falls nötig, kostet zusätzlich etwa 20 bis 30 Euro. Die meisten Tierkrankenversicherungen übernehmen die Kosten, wenn die Untersuchung medizinisch begründet ist.