Mango
Mango ist eine vitamin- und ballaststoffreiche Tropenfrucht, die Hunde in moderaten Mengen ohne gesundheitliche Bedenken fressen können, sofern Kern und Schale vollständig entfernt werden.
Inhalt
Die Frucht liefert Vitamin A für gesunde Augen und Haut, Vitamin C zur Immunstärkung sowie Ballaststoffe für eine geregelte Verdauung. Der natürliche Zuckergehalt von rund 14 Prozent macht sie zu einem nahrhaften Snack, erfordert aber bewusste Portionierung.
Wie viel Mango darf mein Hund täglich fressen?
Die Tagesdosis richtet sich nach dem Körpergewicht deines Hundes und sollte 10% der täglichen Kalorienmenge nicht überschreiten. Aus der Praxis: Für einen kleinen Hund reichen ein bis zwei Würfel Fruchtfleisch, für einen grossen entsprechend mehr. Eine belastbare Mengenempfehlung für Mango beim Hund ist nicht publiziert.
Überschreitungen führen durch den hohen Fruchtzuckergehalt zu weichem Kot oder Durchfall.
Warum muss der Mangokern vollständig entfernt werden?
Der Mangokern ist vor allem ein mechanisches Risiko: er ist gross, hart und faserig und kann den Darm blockieren.
Verschluckte Kerne können den Darmtrakt blockieren und erfordern oft chirurgische Entfernung. Das gilt besonders für kleinere Hunderassen, bei denen bereits halbe Kerne den Darm verstopfen können.
Welche Hunde sollten keine Mango bekommen?
Diabetische Hunde vertragen Mango nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt, da die enthaltene Fruktose den Blutzucker anhebt. Hunde mit chronischen Darmproblemen oder Pankreatitis-Historie reagieren oft empfindlich auf den Ballaststoff- und Zuckergehalt.
Übergewichtige Hunde sollten mangofrei gefüttert werden, die 60 Kalorien pro 100 Gramm summieren sich bei regelmässiger Gabe erheblich. Für sie eignen sich kalorienärmere Alternativen wie Gurke oder Zucchini besser.
Kann die Mangoschale Probleme verursachen?
Die Schale ist schwer verdaulich und kann bei empfindlichen Hunden Erbrechen auslösen. Zudem haften oft Pestizidrückstände an der Oberfläche, die auch durch Waschen nicht vollständig entfernt werden.
Geschälte Mangostücke sind deshalb die sicherste Variante. Einige Hunde entwickeln bei wiederholtem Schalenkontakt Hautreizungen, ähnlich der bekannteren Reaktion auf Ananas-Enzyme.
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