Lachsöl
Lachsöl ist ein Fischöl aus Atlantischem oder Pazifischem Lachs mit hohem Gehalt an Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA.
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Lachsöl ist ein Fischöl aus Atlantischem oder Pazifischem Lachs mit hohem Gehalt an den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA.
Als Nahrungsergänzung ist es für Hunde relevant, weil es Fell, Haut und das Immunsystem unterstützt. Anders als pflanzliche Omega-3-Quellen liefert Lachsöl die langkettigen Fettsäuren, die der Hund direkt verwerten kann.
Wie wirkt Lachsöl bei Hunden?
EPA und DHA unterstützen die Zellmembranfunktion und wirken entzündungshemmend. In Untersuchungen zu atopischer Dermatitis und Gelenkproblemen zeigten sich positive Effekte.
Sichtbare Veränderungen sind meist nach 6–8 Wochen erkennbar: glänzenderes Fell, weniger Schuppenbildung, reduzierter Juckreiz. Bei Welpen kann Lachsöl die Gehirnentwicklung fördern.
Welche Dosierung ist richtig?
Die Dosis legt die Tierärztin nach Gewicht und Befund fest. Sie sagt dir auch, ob du in der ersten Woche mit weniger beginnst.
Das Öl lässt sich einfach unter das Futter mischen, die meisten Hunde akzeptieren den Fischgeschmack problemlos.
Wann sollte ich auf Lachsöl verzichten?
Bei Pankreatitis oder anderen Fettverdauungsstörungen ist Lachsöl ungeeignet. Vor Operationen solltest du es zwei Wochen vorher absetzen, da Omega-3-Fettsäuren die Blutgerinnung beeinflussen können.
Eine Überdosierung führt zu weichem Kot oder Durchfall. Bei empfindlichen Hunden kann auch die korrekte Dosis anfangs Verdauungsbeschwerden auslösen.
Worauf achte ich beim Kauf?
Lachsöl oxidiert schnell und wird ranzig. Kaufe nur Produkte in dunklen Flaschen mit Vitamin E als Antioxidans. Nach dem Öffnen gehört die Flasche in den Kühlschrank; verbraucht sein sollte das Öl innerhalb von zwei bis drei Monaten.
Meiner Einschätzung nach sind reine Lachsöle ohne Zusatzstoffe die beste Wahl. Produkte mit Geschmacksverstärkern sind überflüssig, der natürliche Fischgeschmack reicht vollständig aus.
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Bild: Wikimedia Commons –