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Gewebeproben-Entnahme

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Gewebeproben-Entnahme
Inhalt
  1. Was ist eine Gewebeproben-Entnahme (Biopsie) bei Tieren?
  2. Wie wird eine Gewebeproben-Entnahme (Biopsie) bei Tieren durchgeführt?
  3. Wann wird eine Gewebeproben-Entnahme (Biopsie) bei Tieren angewandt?
  4. Welche Risiken birgt eine Gewebeproben-Entnahme (Biopsie) bei Tieren?
  5. Was kostet eine Biopsie beim Tierarzt?

Was ist eine Gewebeproben-Entnahme (Biopsie) bei Tieren?

Bei einer Gewebeproben-Entnahme (Biopsie) wird ein kleines Stück Gewebe entnommen und auf Zellveränderungen untersucht. Das Verfahren liefert Hinweise auf verschiedene Erkrankungen, darunter Krebserkrankungen. Eine Biopsie lässt sich an Haut, Knochen, Muskeln, Lymphknoten oder inneren Organen durchführen.

Wie wird eine Gewebeproben-Entnahme (Biopsie) bei Tieren durchgeführt?

Die Methode richtet sich nach der Gewebeart, die untersucht werden soll:

  • Hautbiopsie: Wird mit Hautstanzen durchgeführt, die durch ihren scharfen Rand Gewebeproben von etwa drei bis sieben Millimetern Durchmesser ausstanzen. Eine örtliche Betäubung ist meist ausreichend.
  • Hautgeschabsel: Hierbei werden Hautzellen mit einem scharfen Instrument abgekratzt.
  • Tiefere Gewebeproben oder Organbiopsien: Werden mit Biopsie-Hohlnadeln entnommen, die etwa ein bis zwei Millimeter grosse Proben gewinnen. Die Position der Nadel wird oft mit Ultraschall kontrolliert.
  • Knochenbiopsie: Hier wird ein Trepan, eine Art Miniatur-Bohrer, verwendet. Die Entnahme erfolgt unter Röntgen- oder CT-Kontrolle.
  • Chirurgische Biopsie: Ein kleines Stück Gewebe wird mit einem Skalpell entnommen, was eine Vollnarkose erfordert. Dies geschieht oft im Rahmen anderer Untersuchungen wie einer Bauchspiegelung.

Vorbereitung und Nachsorge: Vor der Biopsie wird oft eine Blutuntersuchung durchgeführt, um Störungen der Blutgerinnung auszuschliessen. Nach der Entnahme werden die Proben in ein Labor zur weiteren Untersuchung geschickt.

Wann wird eine Gewebeproben-Entnahme (Biopsie) bei Tieren angewandt?

Biopsien kommen in folgenden Situationen zum Einsatz:

  • Krebserkrankungen: Zwischen gut- und bösartigen Tumoren zu unterscheiden.
  • Lymphknoten- und Lebererkrankungen: Zu diagnostizieren.
  • Chronische Hautwunden: Auf Infektionen, z.B. mit Mykobakterien, zu untersuchen.

Welche Risiken birgt eine Gewebeproben-Entnahme (Biopsie) bei Tieren?

Die Risiken sind gering, dennoch können folgende Komplikationen auftreten:

  • Blutergüsse und Nachblutungen: Am Entnahmeort.
  • Verletzungen gesunden Gewebes: Durch die Entnahmeprozedur.
  • Tumorstreuung: Bei der Entnahme von Tumorgewebe kann es wichtig sein, dass entartete Zellen nicht mit gesundem Gewebe in Kontakt kommen.
  • Narkoserisiken: Bei chirurgischen Entnahmen unter Vollnarkose, wie Kreislaufbeschwerden.

Was kostet eine Biopsie beim Tierarzt?

Die Kosten variieren je nach Tierart, notwendiger Betäubung und Aufwand der Entnahme. Eine genaue Preisangabe hängt vom individuellen Fall ab, der behandelnde Tierarzt gibt darüber Auskunft.