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Warum sieht man überall kupierte Hunde, obwohl Kupieren verboten ist?

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Warum sieht man überall kupierte Hunde, obwohl Kupieren verboten ist? Quelle: eigene · Canva Pro Content License
Inhalt
  1. Was bedeutet Kupieren eigentlich genau?
  2. Warum wird überhaupt kupiert?
  3. Welche Rassen wurden besonders häufig kupiert?
  4. Was bedeutet Kupieren für den Hund?
  5. Kupieren in Deutschland, Österreich und der Schweiz: In allen drei Ländern verboten!
  6. Warum sehe ich dann ständig kupierte Hunde?
  7. Sollte man kupierte Hunde adoptieren?
  8. Mythen rund ums Kupieren aufgeklärt

Schon mal im Internet nach einem Rassefoto zum Dobermann gesucht? Bei den Suchergebnissen sind gefühlt mindestens 80 % dieser Hunde an Rute oder Ohren kupiert. Dabei ist das Kupieren von Hunden und sogar teilweise deren Einfuhr in Deutschland, Österreich und der Schweiz grundsätzlich verboten. Wie kann es also sein, dass man trotzdem so viele kupierte Hunde sieht? Die Antwort ist weniger mysteriös, als sie zunächst klingt.

Was bedeutet Kupieren eigentlich genau?

Kupieren bedeutet die operative Entfernung oder Verkürzung eines Körperteils. Beim Hund betrifft das vor allem die Ohren, die Rute und seltener andere Körperteile, beispielsweise Afterkrallen.

Beim Ohrenkupieren wird ein Teil der Ohrmuschel entfernt. Die verbleibenden Ohren werden anschliessend über längere Zeit in eine bestimmte Position gebracht und mit Nähten fixiert, damit sie später aufrecht stehen. Die genaue Form hängt dabei vom typischen gewünschten Erscheinungsbild ab.

Beim Rutenkupieren wird die Rute verkürzt, indem ein Teil davon entfernt wird. Je nach Rasse und gewünschter Länge bleibt dabei ein unterschiedlich grosser Teil der Rute erhalten.

Kupieren und Amputieren: Wo ist der Unterschied?

Nicht jede operative Entfernung eines Körperteils ist automatisch Kupieren im tierschutzrechtlichen Sinn. Entscheidend ist vor allem der Grund für den Eingriff.

Beim klassischen Kupieren handelt es sich in der Regel um einen kosmetischen Eingriff, in der Regel aus ästhetischen Gründen (um ein historisches Rasseideal bzw. ein bestimmtes Erscheinungsbild zu erreichen).

Kupieren ist somit nicht dasselbe wie eine medizinisch notwendige Amputation. Wenn beispielsweise nach einer schweren Verletzung ein Teil der Rute entfernt werden muss, handelt es sich um eine medizinisch begründete Amputation und nicht um das klassische kosmetische Kupieren.

Diese Unterscheidung ist auch für die rechtliche Beurteilung wichtig. „Medizinisch notwendig“ wird gerne als Ausrede genutzt. Allerdings ist nicht jeder kupierter Hund Opfer eines illegalen Eingriffs geworden.

Warum wird überhaupt kupiert?

Keines der Erscheinungsbilder bestimmter typischerweise kupierter Hunderassen ist auf natürliche Weise entstanden. Das Kupieren hat eine lange, von Menschenhand erschaffene Geschichte.

Historisch wurden Hunde kupiert, um Verletzungen bei bestimmten Arbeitsaufgaben zu vermeiden. Bei Jagd-, Wach-, Schutz- und Gebrauchshunden wurden Ohren und Ruten als besonders verletzungsgefährdet betrachtet. Auch nahm man an, dass kürzere Ohren weniger Angriffsfläche bieten.

Etwas später wurden dann aus Tradition Rassestandards. Was ursprünglich mit bestimmten Arbeitsaufgaben begründet wurde, wurde bei manchen Rassen zunehmend Teil des gewünschten Erscheinungsbildes.

Die historischen Beweggründe haben allerdings nur noch wenig mit den heutigen Begründungen zu tun.

Welche Rassen wurden besonders häufig kupiert?

Kupiert wurde historisch bei zahlreichen Rassen. Besonders bekannt ist die Praxis bei Dobermann, Boxer, Rottweiler, Cane Corso, Schnauzer, Pinscher und verschiedenen Terriern. Auch bei anderen Arbeits- und Jagdhunden kam das Kupieren vor.

Dabei gab es je nach Rasse und Region unterschiedliche Traditionen. Bei manchen Hunden wurden vor allem die Ohren kupiert, bei anderen die Rute, teilweise beide.

Rasse bzw. Rassegruppe Häufig kupiert Historischer Zusammenhang
Dobermann Ohren und Rute Gebrauch als Wach-, Schutz- und Diensthund; später stark mit dem typischen Rassebild verbunden
Boxer Ohren und Rute Historischer Gebrauchshund; später vor allem traditionelles Erscheinungsbild
Rottweiler Rute Traditionelle Rutenverkürzung, später Teil des international verbreiteten Rassebildes
Cane Corso Ohren und Rute Historischer Gebrauchshund; heute vor allem mit dem traditionellen Erscheinungsbild verbunden
Schnauzer und Pinscher Ohren und Rute Historische Arbeits- und Gebrauchshunde, bei denen das kupierte Erscheinungsbild lange zum Rassestandard gehörte
Verschiedene Terrier Vor allem Rute, teilweise Ohren Teilweise mit der früheren Arbeit als Jagdhunde begründet
Jagdlich geführte Hunde Vor allem Rute Historisch mit dem Schutz vor Verletzungen bei der Arbeit begründet

Was bedeutet Kupieren für den Hund?

Die vorzugsweise kupierten Körperteile, Ohren und Rute, haben für Hunde wichtige Funktionen. Und durch das Kupieren werden diese mitunter stark eingeschränkt.

Die Rute ist unter anderem an der Kommunikation beteiligt. Ihre Position und Bewegung vermitteln anderen Hunden Informationen über Erregung, Aufmerksamkeit oder Stimmung. Auch beim Laufen und bei schnellen Richtungswechseln spielt die Rute eine Rolle für die Körperkontrolle.

Die Ohren dienen nicht nur dem Hören. Ihre Stellung und Bewegung gehören ebenfalls zur Körpersprache des Hundes. Ein Hund reagiert mit seinen Ohren auf Geräusche und gibt gleichzeitig anderen Hunden Signale.

Das Kupieren verändert deshalb nicht lediglich die äussere Silhouette. Es entfernt einen Teil eines Körperbereichs, den der Hund für Bewegung, Wahrnehmung und Kommunikation nutzt.

Kupieren in Deutschland, Österreich und der Schweiz: In allen drei Ländern verboten!

In allen drei Ländern ist das Kupieren von Ohren und Rute grundsätzlich verboten.

Bei der Einfuhr bereits kupierter Hunde unterscheiden sich die Regelungen jedoch deutlich: Während Österreich und die Schweiz die Einfuhr unter bestimmten Voraussetzungen verbieten, gibt es in Deutschland kein allgemeines Einfuhrverbot allein wegen einer bestehenden Kupierung.

Regelung 🇩🇪 Deutschland 🇦🇹 Österreich 🇨🇭 Schweiz
Ohren kupieren ❌ Grundsätzlich verboten ❌ Verboten ❌ Verboten
Rute kupieren ❌ Grundsätzlich verboten ❌ Verboten ❌ Verboten
Medizinisch notwendige Amputation ✅ Erlaubt, wenn tierärztlich indiziert ✅ Zulässig, wenn diagnostisch begründet ✅ Medizinisch begründetes Kupieren zulässig
Ausnahme für Jagdhunde ✅ Ja. Bei jagdlich zu führenden Hunden zulässig, wenn der Eingriff für die vorgesehene Nutzung unerlässlich ist und keine tierärztlichen Bedenken entgegenstehen ⚠️ Keine allgemeine Ausnahme für kosmetisches Kupieren. Ausnahmen sind nur nach den gesetzlichen Voraussetzungen für unerlässliche Eingriffe zum Schutz des Tieres bzw. anderer Tiere möglich ❌ Keine allgemeine Ausnahme für Jagdhunde
Einfuhr eines kupierten Hundes ⚠️ Kein allgemeines tierschutzrechtliches Einfuhrverbot allein wegen Kupierung ❌ Grundsätzlich verboten bei Hunden, die nach dem 1. Januar 2008 geboren wurden ❌ Grundsätzlich verboten
Ausnahmen bei der Einfuhr Keine spezielle Ausnahme erforderlich, da kein entsprechendes allgemeines Einfuhrverbot besteht Gesetzlich geregelte Ausnahmen, insbesondere für bestimmte Vermittlungen durch Tierhalter bzw. nach § 30 TSchG und Erbschaft ✅ Medizinisch begründete Kupierung mit Nachweis; Übersiedlungsgut; vorübergehende Einfuhr durch im Ausland wohnhafte Halter für Ferien/Kurzaufenthalte
Erwerb eines bereits kupierten Hundes ⚠️ Nicht generell verboten ❌ Bei nach dem 1. Januar 2008 geborenen Tieren grundsätzlich verboten ⚠️ Abhängig davon, wie der Hund rechtmässig in die Schweiz gelangt ist; regulärer Import eines kosmetisch kupierten Hundes ist grundsätzlich verboten
Weitergabe/Vermittlung ⚠️ Kein allgemeines Verbot ❌ Grundsätzlich verboten bei den von § 8 Abs. 3 erfassten Tieren ❌ Bei Hunden mit unter Verletzung der Schweizer Tierschutzbestimmungen erfolgter Kupierung verboten; für rechtmässig als Übersiedlungsgut eingeführte Hunde gelten besondere Regeln
Haltung ⚠️ Kein generelles Haltungsverbot ⚠️ Kein eigenständiges generelles Haltungsverbot aus § 8 Abs. 3, aber Erwerb und Import sind verboten ⚠️ Haltung eines rechtmässig eingeführten kupierten Hundes ist möglich; für bestimmte eingeführte Hunde bestehen Meldepflichten und Einschränkungen
Ausstellung ❌ Verboten, wenn Ohren/Rute tierschutzwidrig amputiert wurden ❌ Für betroffene kupierte Hunde grundsätzlich nicht zulässig ❌ Bei unter Verletzung der Schweizer Tierschutzbestimmungen kupierten Hunden verboten; auch rechtmässig eingeführte kupierte Hunde dürfen nicht ausgestellt werden
Rechtsgrundlage § 6 TierSchG, § 10 TierSchHuV §§ 7 und 8 TSchG Art. 22, Art. 76a TSchV

Zusammenfassung: In Deutschland richtet sich das Verbot vor allem gegen den Eingriff selbst. Österreich und die Schweiz gehen zusätzlich gegen den Import beziehungsweise die Weitergabe bestimmter bereits kupierter Hunde vor. Deshalb kann ein kupierter Hund in Deutschland unter Umständen legal gehalten werden, während derselbe Hund in Österreich oder der Schweiz unter Umständen gar nicht erst eingeführt werden darf.

Warum sehe ich dann ständig kupierte Hunde?

Wenn Kupieren in Deutschland, Österreich und der Schweiz grundsätzlich verboten ist, stellt sich eine berechtigte Frage: Woher kommen all die kupierten Hunde, die uns auf Fotos, in sozialen Medien oder bei einer Bildersuche begegnen? Die einfache Antwort lautet: Ein Foto verrät nicht, wo der abgebildete Hund lebt oder wo er kupiert wurde. Und genau hier entsteht leicht ein falscher Eindruck.

Die meisten Stockfotos stammen nicht von hier

Wer nach «Dobermann», «Cane Corso» oder «Rottweiler» sucht, erhält keine statistische Auswahl der Hunde, die derzeit in Deutschland, Österreich oder der Schweiz leben. Eine Bildersuche zeigt Bilder aus dem gesamten Internet. Dazu gehören Züchterseiten, internationale Rasseportale, soziale Netzwerke, Medienberichte und Stockfoto-Datenbanken.

Das Foto eines kupierten Dobermanns kann deshalb genauso gut aus den USA oder einem anderen Land stammen, in dem das Kupieren unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin erlaubt ist.

Fotos sind für den internationalen Markt produziert

Stockfotos sind keine repräsentative Stichprobe der Hundepopulation. Fotografen und Bildagenturen produzieren Bilder für einen internationalen Markt. Ein einziges Foto kann anschliessend weltweit in Artikeln, Werbung, Rassebeschreibungen oder sozialen Medien verwendet werden. Die Herkunft des Hundes spielt für die spätere Verwendung des Bildes keine Rolle.

Dass entsprechende Bilder häufig verwendet werden, bedeutet deshalb nicht, dass kupierte Hunde in der DACH-Region besonders häufig sind.

Häufigkeit ergibt noch keine Statistik

Wer zehn Dobermänner auf Bildern sieht und davon acht kupierte Ruten haben, könnte leicht annehmen, dass acht von zehn Dobermännern tatsächlich kupiert sind. Hinter diesen zehn Bildern stehen aber nicht zehn zufällig ausgewählte Hunde, sondern eine Auswahl aus einer gigantischen Gesamtpopulation.

Neben diesen gibt es also wahrscheinlich noch tausende Dobermänner, die nicht kupiert wurden, aber deren Fotos leider nie online gestellt wurden.

In einer unsichtbaren Menge sind die Verhältnisse also ganz anders.

Sollte man kupierte Hunde adoptieren?

Ein Argument, das man bei kupierten Hunden immer wieder hört: «Ich habe ihn doch gar nicht kupieren lassen. Er war schon so, als ich ihn bekommen habe.» Das stimmt sogar meistens. Wer einen kupierten Hund übernimmt, veranlasst den Eingriff in den allerseltensten Fällen selbst.

Trotzdem lohnt sich eine genauere Betrachtung. Denn rechtlich und tierschutzethisch sind verschiedene Situationen voneinander zu unterscheiden.

🟢 Einen bereits kupierten Tierschutzhund aufnehmen

Ein Hund, der bereits kupiert ist und im Tierheim oder bei einer Tierschutzorganisation auf ein neues Zuhause wartet, wird nicht wieder „ganz“, wenn niemand ihn übernimmt. Mit der Adoption wird der ursprüngliche Eingriff also auch nicht nachträglich in Auftrag gegeben.

Gleichzeitig sollte vor einer Übernahme unbedingt geklärt werden, woher der Hund stammt und ob seine Einfuhr und Vermittlung im jeweiligen Land rechtmässig waren.

Gerade beim Auslandstierschutz ist aber ein genauer Blick wichtig. Ein kupierter Hund darf nicht einfach unter dem Argument «Er ist bereits so» in ein Land gebracht werden. Selbst wenn kein Einfuhrverbot besteht, würde die Tierschutzorganisation damit immer weiter ein System unterstützen, das hierzulande inakzeptabel ist.

🟠 Einen kupierten Hund aus dem Ausland adoptieren

Wer einen Hund aus dem Ausland übernehmen möchte, sollte unbedingt immer vor dem Kauf bzw. der Adoption prüfen, ob der Hund überhaupt legal eingeführt werden darf. Das gilt besonders für kupierte Hunde, weil die Regeln je nach Land deutlich voneinander abweichen.

Doch auch dort, wo die Einfuhr eines bereits kupierten Hundes rechtlich möglich ist, bleibt eine tierschutzethische Frage: Was unterstützt eine Tierschutzorganisation mit ihrer Vermittlung?

Wenn eine Organisation regelmässig kupierte Hunde aus Ländern übernimmt, in denen das Kupieren weiterhin verbreitet ist, trägt sie dazu bei, dass genau solche Hunde weiterhin für den europäischen Markt produziert und angeboten werden.

Meine Kritik richtet sich vielmehr an das System dahinter. Wenn kupierte Hunde gezielt für die Vermittlung nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz ausgewählt, beworben und nachgefragt werden, entsteht dadurch ein Markt, in dem das kupierte Erscheinungsbild weiterhin einen Vermittlungs- und Verkaufsvorteil darstellt.

🔴 Einen kupierten Welpen gezielt kaufen

Anders sieht die Situation aus, wenn ein Welpe bewusst ausgewählt wird, weil er bereits kupiert ist. «Ich habe ihn nicht kupieren lassen» ändert daran wenig. Der Käufer bezahlt zwar nicht direkt für den Eingriff, seine Kaufentscheidung trägt allerdings dazu bei, dass ein bestimmtes Erscheinungsbild weiterhin nachgefragt wird.

Solange Menschen bereit sind, für einen kupierten Hund gezielt Geld zu bezahlen, besteht für Züchter und Händler ein wirtschaftlicher Anreiz, solche Hunde anzubieten.

Wer einen solchen Hund kauft, trägt deshalb (ob unbeabsichtigt oder nicht) dazu bei, dass die Nachfrage nach kupierten Hunden bestehen bleibt.

Mythen rund ums Kupieren aufgeklärt

Rund um kupierte Ohren und Ruten halten sich einige Argumente erstaunlich hartnäckig. Manche haben einen historischen Hintergrund, andere klingen medizinisch plausibel. Bei einem kurzen Faktencheck hält aber keins davon lange Stand.

Behauptung Gegenargument
«Das verhindert Ohrentzündungen.» Ein erhöhtes Risiko für Ohrentzündungen bei bestimmten Ohrformen ist kein Grund, gesunde Ohren vorsorglich zu amputieren. Ein allgemeiner gesundheitlicher Vorteil des kosmetischen Ohrenkupierens ist nicht belegt.
«Die Rute wird beim Arbeiten sonst ständig verletzt.» Bei bestimmten Arbeitshunden können Rutenverletzungen häufiger vorkommen. Daraus folgt jedoch nicht, dass die Rute vorsorglich bei allen Hunden einer Rasse gekürzt werden sollte. Entscheidend sind die konkrete Nutzung und das tatsächliche Verletzungsrisiko.
«Der Hund spürt das als Welpe kaum.» Auch Welpen empfinden Schmerzen. Das junge Alter macht einen chirurgischen Eingriff nicht schmerzlos. Wundheilung, Fixierung mit Nähten und lange Nachbehandlung sind alles andere als angenehm für den Welpen.
«Die Ohren stehen danach besser.» Das ist der rein optische Effekt. Eine andere Ohrform ist jedoch kein medizinischer Vorteil und rechtfertigt bei einem gesunden Hund keinen chirurgischen Eingriff.
«Ein kupierter Hund sieht gefährlicher aus.» Die «Gefährlichkeit» sollte bei der Optik eines Hundes überhaupt keine Rolle spielen. Wer ein markantes oder kräftiges Erscheinungsbild bevorzugt, findet auch unter nicht kupierten Hunderassen zahlreiche Hunde mit entsprechender Ausstrahlung.
«Das gehört zur Rasse.» Das kupierte Erscheinungsbild ist bei manchen Rassen historisch stark verankert, war aber nie ein auf natürliche Weise entstandenes Rassemerkmal. Ein Hund bleibt auch mit natürlichen Ohren und Rute ein Vertreter seiner Rasse.

Quellen, Links und weiterführende Informationen