DogBoarding: Der neue Trend im Zugsport mit Hunden
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DogBoarding verbindet Hundezugsport mit Longboarden: Du stehst auf einem geländegängigen Board, deine Hunde ziehen dich über Waldwege, Schotterpisten oder sanfte Hügel. Die Sportart kombiniert klassischen Zugsport mit den Anforderungen an Balance und Reaktion beim Longboarden.
Was bringt DogBoarding?
DogBoarding ist Teamarbeit. Du und deine Hunde müsst aufeinander reagieren, Tempo und Richtung abstimmen, das stärkt die Kommunikation und das Vertrauen zwischen euch.
Beide trainieren dabei: Die Hunde bauen Energie ab und stärken Muskulatur und Ausdauer. Du schulst Balance, Körperspannung und Reaktion. Wechselnde Untergründe und Strecken sorgen für Abwechslung und fordern Hund und Halter immer wieder neu.
Die Ausrüstung für DogBoarding
- Geländegängiges Longboard mit Bremsen: Stabiler Unterbau und zuverlässige Bremsen sind auf unebenem Gelände unverzichtbar, um Tempo und Kontrolle zu halten.
- Zuggeschirr für Hunde: Ein gut sitzendes Zuggeschirr verteilt den Druck gleichmässig auf Brust und Schultern und verhindert Verletzungen.
- Zugleine mit Ruckdämpfer: Eine ruckdämpfende Leine federt plötzliche Bewegungen ab und schützt Hund und Halter.
- Schutzausrüstung: Helm, Handschuhe sowie Knie- und Ellbogenschoner sind Pflicht.
Sicherheitstipps für DogBoarding
- Langsam starten: Gewöhne deine Hunde schrittweise ans Ziehen und ans Board. Beginne mit kurzen Strecken und steigere die Distanz erst, wenn die Hunde sicher ziehen.
- Kondition beachten: Nicht jeder Hund ist sofort bereit für Zugsport. Baue Muskulatur und Ausdauer gezielt auf und lass deinen Hund vorher gesundheitlich checken.
- Passende Strecke wählen: Vermeide stark befahrene Strassen und steile Abhänge. Waldwege und Schotterpisten bieten Kontrolle und schonen die Gelenke.
- Pausen und Wasser: Gönne deinen Hunden regelmässige Pausen und stelle ausreichend Wasser bereit, besonders bei warmem Wetter.
Wie fängst du mit DogBoarding an?
- Grundkommandos trainieren: Deine Hunde sollten «Stopp», «Langsam» und «Go» sicher beherrschen, bevor du aufs Board steigst. Diese Kommandos sind die Basis für Kontrolle und Sicherheit.
- Board einführen: Lass deine Hunde das Longboard erst beschnüffeln und sich daran gewöhnen. Beginne mit kurzen, langsamen Fahrten auf ebener Strecke.
- Belohnen: Setze Leckerlis und Lob ein, um erwünschtes Zugverhalten zu verstärken.
Regeln und Verhalten beim DogBoarding
DogBoarding findet im öffentlichen Raum statt, Rücksicht auf andere ist kein Bonus, sondern Voraussetzung.
- Natur respektieren: Bleibe auf ausgewiesenen Wegen, vermeide das Stören von Wildtieren und nimm deinen Müll mit.
- Rücksicht auf andere Menschen und Tiere: Halte Abstand, reduziere die Geschwindigkeit bei Begegnungen und lasse anderen Raum zum Vorbeigehen.
- Verkehrsregeln beachten: Auch auf Wald- und Feldwegen gelten Vorfahrtsregeln. Sei an Kreuzungen und unübersichtlichen Stellen besonders aufmerksam.
- Hunde unter Kontrolle halten: Vermeide Situationen, in denen deine Hunde unkontrolliert auf andere zulaufen oder andere gefährden.
- Leinenpflicht beachten: Informiere dich vor der Fahrt, ob saisonale oder dauerhafte Leinenpflicht besteht, und halte dich daran.
- Sichtbarkeit: Trage bei Dämmerung oder schlechten Sichtverhältnissen reflektierende Kleidung oder Zubehör.
DogBoarding ist körperlich fordernd, für dich und deine Hunde. Mit der richtigen Ausrüstung, schrittweisem Aufbau und Rücksicht auf andere erschliesst du dir neue Strecken und stärkst nebenbei die Bindung zu deinen Hunden.