Mit dem Hund in Monthey

Kanton Wallis Bezirk Monthey 19.074 Einw. 430 m ü.M. PLZ 1870

In 3 Sekunden – das Wichtigste

Leinenpflicht im WaldDetails ↓
Hund anmeldenAMICUS ↓
Gemeindemonthey.ch

Hund und lokale Regeln in Monthey

Was vor Ort gilt – kurz beantwortet, mit den konkreten Fristen.

Gilt in Monthey Leinenpflicht? Quelle geprüft

Im Kanton Wallis gilt eine generelle Leinenpflicht innerorts: bei Schulen, auf öffentlichen Spiel- und Sportanlagen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an weiteren stark frequentierten Orten musst du deinen Hund anleinen (Art. 30 AGTSchG/VS). Eine generelle saisonale Wald-Leinenpflicht mit fixem Datum gibt es im Wallis nicht. In einzelnen, vom Kanton oder von der Gemeinde signalisierten Naturschutz- und Wildruhezonen gilt jedoch eine eigene, oft ganzjährige Leinenpflicht - achte auf die Hinweistafeln und leine im Zweifel an.

Muss ich meinen Hund in Monthey anmelden? Quelle geprüft

Ja. Als Ersthundehalterin oder Ersthundehalter meldest du dich bei der Einwohnerkontrolle der Stadt Monthey (contrôle des habitants) und lässt dich in der nationalen Datenbank AMICUS registrieren; danach trägt eine Tierärztin oder ein Tierarzt deinen Hund ein. Der Hund muss spätestens drei Monate nach der Geburt gechippt sein. Im Wallis ist eine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben (Art. 31 AGTSchG/VS), und Ersthundehalter müssen innert eines Jahres einen anerkannten Hundehalterkurs absolvieren. Einen Halterwechsel meldest du innert zehn Tagen in AMICUS. Die Höhe der jährlichen Hundetaxe erfährst du bei der Stadt.

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Hintergrund zur Region

Monthey liegt im untersten Zipfel des Wallis, dort wo die Rhône-Ebene auf die ersten steilen Voralpenhänge trifft und das Tal nach Süden in die Dents-du-Midi-Kulisse aufreisst. Die Stadt ist kein klassischer Touristenort — und genau das macht sie für Hundehaltende so angenehm. Wenig Gedränge, viel Natur, kurze Wege aus der Stadt heraus: Wer hier mit Hund lebt oder zu Besuch ist, findet rasch den Tritt zwischen urbanen Gehsteigen und echtem Berggelände.

Der Morgen riecht hier nach feuchtem Gras und Flussnähe. Die Vièze, der Fluss der durch Monthey fliesst, begleitet dich auf Schritt und Tritt am Stadtrand, und auf den umliegenden Hängen öffnen sich Wege, die schon nach wenigen Hundert Metern das Stadtgeräusch schlucken. Monthey ist mit rund 18 000 Einwohnern eine mittelgrosse Walliser Kleinstadt — gross genug für Infrastruktur, klein genug, dass du deinen Hund nicht dauernd einpferchen musst.

Die Region hat eine ausgeprägte Viersaisonalität: kräftige Sommer mit Föhnhitze, goldene Herbstwälder, Winter mit Schnee bis in die Stadtränder und ein Frühling, der mit Obstblüte und üppigem Gras beginnt. Für Hund und Mensch bedeutet das abwechslungsreiche Ausflugsmöglichkeiten das ganze Jahr — vorausgesetzt, du kennst die lokalen Regeln und bereitest dich saisonal vor.

Tagesausflüge mit Hund in Monthey

Draussen vor der Haustür beginnt das Wallis mit voller Wucht. Von Monthey aus erreichst du in kurzer Zeit Flusstäler, Voralpengelände und weitläufige Waldpfade — ohne Stunde um Stunde im Auto zu sitzen. Die folgenden Orte sind konkrete Ausgangspunkte, die sich für einen Ausflug mit Hund eignen. Prüfe aber stets die aktuellen Markierungen und Hinweisschilder vor Ort, denn Regelungen zu Leinenpflicht oder Betretungsverboten können sich ändern.

Vièze-Ufer: der grüne Korridor durch die Stadt

Die Vièze ist Montheys natürliche Achse. Der Fluss schlängelt sich vom Voralpengelände durch das Stadtgebiet und bietet einen langen, grünen Spazierweg direkt vor der Haustür. Auf den Uferpfaden kommst du mit deinem Hund aus dem Zentrum heraus, ohne sofort auf Strassen ausweichen zu müssen. Die Vegetation ist dicht, es gibt schattige Abschnitte und im Sommer kühlen flache Uferstellen den heissesten Tag. Achte auf Beschilderungen: Einzelne Abschnitte des Ufers grenzen an private Grundstücke oder Naturschutzflächen, wo das Betreten eingeschränkt sein kann. Halte deinen Hund in solchen Abschnitten sicher an der Leine und beachte die Hinweistafeln.

Der Bereich flussaufwärts, Richtung Val-d'Illiez, wird schnell ländlicher. Wiesen weichen Wald, der Lärmpegel sinkt, und dein Hund kann den Gerüchen des Flussbetts nachspüren. Für einen gemütlichen Halbtagsausflug kannst du das Ufer bis zur nächsten Ortschaft entlang laufen und auf einer der kleinen Brücken wieder zurückwechseln. Keine besondere Ausrüstung nötig — feste Schuhe genügen für den grössten Teil des Weges.

Val-d'Illiez: Voralpentalschaft vor der Haustür

Wer von Monthey aus Richtung Südosten fährt, landet rasch im Val-d'Illiez — einem grünen, ruhigen Voralpentalschluss mit Bergbauernlandschaft, Heuwiesen und einem gut ausgebauten Wanderwegenetz. Das Tal ist mit dem Auto in rund 15 Minuten erreichbar, die meisten Ausgangspunkte liegen direkt an der Durchgangsstrasse. Für Hunde ist das breite, offene Gelände eine echte Abwechslung zur Stadtstruktur. Leinenpflicht gilt auf landwirtschaftlichen Flächen während der Weide- und Heusaison — halte deinen Hund bei Nutztieren unbedingt angeleint und bleibe auf den markierten Wegen.

Die Ortschaft Champéry, am Ende des Tals gelegen, ist Ausgangspunkt für anspruchsvollere Wanderungen in Richtung Dents-du-Midi. Das Gelände wird dort steiler und felsiger; prüfe vorher deine eigene Kondition und die deines Hundes. Im Winter ist ein Teil der Wege durch Skigebiets-Infrastruktur geprägt — auch dann gibt es aber oft schneebedeckte Forstwege, die du mit Hund erkunden kannst. Beachte die aktuellen Informationen auf der offiziellen Website der Region Val-d'Illiez.

Gorges du Dailley: Schlucht, Wasser und Waldschatten

Knapp ausserhalb von Monthey, auf dem Weg nach Saint-Maurice, liegen die Gorges du Dailley. Die Schlucht ist geologisch beeindruckend: hohe Kalkwände, ein rauschender Wildbach und ein Pfad, der sich durch feuchten Mischwald zieht. Für Hunde, die Wasser lieben, ist der Ausflug ein Highlight — flache Stellen am Bach laden zum Planschen ein. Wähle trockene Tage, denn nach Regen kann der Pfad rutschig werden und die Strömung im Bach steigt schnell. Der Weg ist teilweise mit Metallgittern und Leitern gesichert; für grosse Hunde oder Hunde mit wenig Trittsicherheit solltest du die Machbarkeit vorher einschätzen.

Da die Schlucht ein beliebtes Ausflugsziel ist, kann es an Wochenenden enger werden. Geh früh am Morgen, um Gedränge zu vermeiden und deinen Hund entspannter führen zu können. Überprüfe vor dem Besuch, ob der Weg geöffnet ist — die Gemeinde oder der Kanton kann ihn bei Gefahr vorübergehend sperren. Aktuelle Informationen findest du bei Schweiz Tourismus.

Lac de Tanay: Bergsee über Vouvry

Der Lac de Tanay liegt auf rund 1400 Metern über Meer auf dem Bergrücken westlich der Rhône, administrativ zur Gemeinde Vouvry gehörend — von Monthey aus in 30 bis 40 Minuten erreichbar. Das Seeufer bietet eine der schönsten Rundwanderungen der Region mit spektakulärem Blick in die Chablais-Berge. Der Aufstieg zur Alp ist gut markiert und machbar für geübte Wanderer. Für Hunde ist die Wassernähe ein Genuss — der See hat seichte Uferstellen, wo sie ins kühle Wasser waten können. Wichtig: Im Sommer wird Tanay touristisch besucht; auf den Alpflächen rund um den See weiden Tiere, daher gilt auf diesen Abschnitten konsequente Leinenpflicht.

Der Zufahrtsweg ist schmal und im Sommer stark befahren — es gibt eine Strassenmaut und der Parkplatz füllt sich früh. Plane eine Frühstarts-Anreise oder prüfe, ob du mit dem Bus auf den Berg gelangst. Aktuelle Verkehrs- und Öffnungszeiten entnimmst du direkt der Kantonalen Fachstelle für Natur und Landschaft Wallis.

Hund und lokale Regeln in Monthey

Die Schweiz hat ein mehrstufiges Regelwerk für Hundehaltung — Bund, Kanton und Gemeinde spielen zusammen. In Monthey und dem Kanton Wallis gibt es konkrete Anforderungen, die du kennen solltest, bevor du mit deinem Hund in die Stadt kommst oder dich dauerhaft hier niederlässt. Verlasse dich nicht auf allgemeine Aussagen: Prüfe Regelungen direkt bei der Gemeindeverwaltung Monthey und beim Kanton, da lokale Verordnungen jederzeit angepasst werden können.

Leinenpflicht in Monthey: wo und wann

In öffentlichen Bereichen des Stadtzentrums — Fussgängerzonen, Parks, Spielplätze — gilt in der Regel eine Leinenpflicht. Das Walliser Hundegesetz schreibt vor, dass Hunde so gehalten werden müssen, dass sie keine Gefahr für Dritte darstellen. Die konkreten Zonen und Ausnahmen regelt die Gemeindepolizei Monthey. Auslaufflächen, wo Hunde ohne Leine laufen dürfen, sind in der Regel explizit als solche ausgeschildert — gehe im Zweifelsfall von Leinenpflicht aus.

Auf Wanderwegen ausserhalb der Ortschaft greift die Leinenpflicht dort, wo Wildschutzgebiete, Wildtierkorridore oder Weideflächen ausgewiesen sind. Im Kanton Wallis bestehen verschiedene Wildruhegebiete, besonders in höheren Lagen — diese sind in der Regel mit braunen Hinweistafeln markiert. Halte deinen Hund in solchen Zonen immer an der Leine und verlasse die markierten Wege nicht. Aktuelle Karten zu Wildschutzgebieten findest du auf der Website des Kantons Wallis.

Anmeldung und Hundeabgabe in Monthey

Wer in Monthey wohnt und einen Hund hält, muss diesen bei der Gemeindeverwaltung anmelden. Das ist eine gesetzliche Pflicht im Kanton Wallis — auch Neuzuzüger mit einem bereits registrierten Hund aus einem anderen Kanton müssen sich ummelden. Die Gemeinde erhebt eine Hundeabgabe; die genaue Höhe ist in der kommunalen Verordnung geregelt und kann sich ändern. Frage direkt bei der Gemeinde nach dem aktuellen Betrag — erfundene Zahlen aus dem Internet sind keine verlässliche Grundlage. Informationen zur Anmeldung erhältst du über die offizielle Website der Stadt Monthey.

Die Mikrochip-Pflicht gilt schweizweit: Jeder Hund muss gechipt und in der nationalen Datenbank ANIS eingetragen sein. Ohne gültige ANIS-Registrierung ist die Anmeldung bei der Gemeinde nicht vollständig möglich. Wer einen Hund neu anschafft oder aus dem Ausland einführt, muss ausserdem die kantonalen Vorschriften zur Ausbildungspflicht für Hundehalter kennen — das eidgenössische Hundegesetz schreibt für neue Hundehalter einen Theoriekurs vor. Prüfe beim Kanton Wallis, ob weitere kantonale Pflichten hinzukommen.

Öffentlicher Verkehr und Gastronomie mit Hund

In Bussen und Zügen des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz gelten einheitliche Regeln der SBB und der lokalen Transportunternehmen: Kleine Hunde im geschlossenen Transportbehälter reisen gratis mit, grössere Hunde brauchen ein ermässigtes Billett (halber Preis 2. Klasse) oder eine Hunde-Tageskarte und gehören an die Leine. Konkret für das Gebiet Monthey — etwa für Fahrten mit der Transports Montheysans oder dem Regionalbus ins Val-d'Illiez — prüfe die aktuellen Bedingungen direkt beim jeweiligen Anbieter. Eine generelle Maulkorbpflicht besteht im Schweizer ÖV nicht.

In der Gastronomie Montheys entscheidet jedes Lokal selbst, ob Hunde willkommen sind. Eine gesetzliche Pflicht zur Zulassung gibt es nicht. Viele Restaurants mit Terrasse tolerieren Hunde, die ruhig unter dem Tisch liegen. Frage vor dem Betreten immer kurz nach — das ist nicht nur höflich, sondern vermeidet unangenehme Situationen. Auf dem Marktplatz und in Fussgjängerbereich gilt erhöhte Aufmerksamkeit: Dein Hund sollte bei Menschenmassen sicher geführt sein.

Listenhunde und Entsorgungspflicht in Monthey

Der Kanton Wallis kennt keine eigene Rassenliste mit pauschalen Verboten, wendet aber das eidgenössische Tierschutzrecht und die Bundesgesetzgebung zu gefährlichen Hunden an. Bestimmte Rassen und Hunde mit auffälligem Verhalten können von der Behörde mit besonderen Auflagen belegt werden — etwa Maulkorb- und verstärkte Leinenpflicht. Wenn du einen Hund hältst, der in anderen Kantonen oder Ländern als potenziell gefährlich eingestuft wird, erkundige dich vorher beim kantonalen Veterinäramt Wallis über die geltenden Bestimmungen. Verlasse dich nicht auf Aussagen aus zweiter Hand.

Die Entsorgungspflicht ist in Monthey klar: Hundekot auf öffentlichen Flächen muss sofort aufgehoben und entsorgt werden. Im Stadtgebiet gibt es an verschiedenen Punkten Abfallbehälter; bringe im Zweifel eigene Säcke mit. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, riskiert eine Busse — die Höhe richtet sich nach der kommunalen Ordnung. Das konsequente Aufheben ist aber nicht nur eine Rechtsfrage, sondern schlicht ein Gebot des Respekts gegenüber Mitbewohnern und der Umwelt. Gutes Vorbild sein stärkt die Akzeptanz von Hunden im öffentlichen Raum überall — auch in Monthey.

Praktisches vor Ort in Monthey

Monthey liegt im unteren Rhonetal, eingebettet zwischen Weinbergen und den ersten Ausläufern der Walliser Voralpen. Wer hier mit Hund lebt oder zu Besuch ist, findet eine Stadt, die ihren Alltag mit dem Tier gut organisiert hat — wenn man die richtigen Anlaufstellen kennt. Die folgenden Abschnitte helfen dir, Tierarzt, Auslaufflächen und Betreuungsangebote schnell zu finden.

Tierärzte und Notfallversorgung in Monthey

In Monthey und dem direkten Umland gibt es mehrere Tierarztpraxen, die Hunde routinemässig versorgen. Für einen ersten Kontakt lohnt sich eine Suche über das Kantonale Veterinäramt Wallis, das zugelassene Tierärzte im Kanton auflistet. Praxen in Monthey selbst behandeln häufig allgemeinmedizinische Fälle, Impfungen und kleinere Verletzungen direkt vor Ort. Für spezialisierte Eingriffe oder tiermedizinische Notfälle ausserhalb der Praxiszeiten empfiehlt es sich, schon vor dem Ausflug eine Notfallnummer zu notieren.

Die nächste Tierklinik mit erweitertem Notfalldienst liegt im Raum Martigny oder Lausanne, je nach Richtung rund 30 bis 50 Fahrminuten entfernt. Ruf im Zweifel zuerst in der Praxis an — viele Tierärzte leiten ausserhalb der Öffnungszeiten auf einen Pikettdienst weiter. Halte die europäische Notfallnummer für Tiergifte griffig: Die Toxikologische Informationszentrale in Zürich ist rund um die Uhr erreichbar und berät bei Vergiftungsverdacht. Plane bei Wanderungen in steilerem Gelände ausserdem, wie du einen verletzten Hund sicher abtransportieren würdest — die Wege rund um Monthey können steil und unwegsam sein.

Hundeschulen und Training in der Region

Im Chablais — der Region rund um Monthey — gibt es mehrere Anbieter für Hundeerziehung und Begleithundeausbildung. Kurssprachen sind oft Französisch, vereinzelt auch Deutsch, was im Walliser Alltag relevant ist. Die meisten Schulen arbeiten mit modernen, belohnungsbasierten Methoden und bieten Welpenspielstunden, Grundkurse und Begleithundeprüfungen an. Für konkrete Angebote und aktuell laufende Kurse lohnt sich ein Blick in die lokale Presse oder auf die Gemeindewebseite der Stadt Monthey.

Die Kantonale Hundeverordnung des Wallis verlangt für bestimmte Hunde einen Sachkundenachweis der Halterinnen und Halter — informiere dich auf der offiziellen Seite des Kantonalen Veterinäramts, welche Voraussetzungen für deinen Hund gelten. Wer neu in die Region zieht, sollte diese Pflichten frühzeitig klären, da Fristen gelten können. Eine gute Hundeschule hilft dir dabei, auch bürokratische Schritte einzuordnen.

Auslaufzonen und hundefreundliche Flächen in Monthey

Monthey verfügt über mehrere Grünflächen und Parks, die sich für einen Spaziergang mit Hund eignen. Ob und wo Hunde ohne Leine laufen dürfen, ist lokal geregelt — prüfe die aktuelle Beschilderung vor Ort und informiere dich bei der Stadtverwaltung Monthey über designierte Auslaufzonen. Die Promenade entlang der Vièze, des Stadtflüsschens, bietet einen angenehmen Weg, der auch für Hunde gut begehbar ist. An Spielplätzen und bestimmten Sportanlagen gilt in der Regel striktes Leinenpflicht- oder Zugangsverbot für Hunde — halte Augen und Ohren offen für entsprechende Hinweisschilder.

Ausserhalb des Stadtzentrums erschliessen sich rasch grössere Flächen: Die Rebberge am Stadtrand, die Wege Richtung Collombey-Muraz und die flacheren Abschnitte des Rhoneufers sind bei Hundehaltern beliebt. Für offizielle Informationen zur Flächennutzung wende dich direkt an die Gemeinde Monthey. Beachte, dass landwirtschaftliche Flächen, Rebberge und Wildschutzgebiete besondere Einschränkungen mit sich bringen können.

Hundepensionen und Betreuungsangebote

Wenn du als Tagesgast nach Monthey kommst oder länger verreist, brauchst du verlässliche Betreuungsoptionen für deinen Hund. Im Chablais gibt es einzelne Hundepensionen und Tagesbetreuungen, deren Angebote und Verfügbarkeit stark variieren. Reserviere frühzeitig, besonders in den Sommermonaten, wenn das Wallis generell viele Besucherinnen und Besucher anzieht. Frag auch in lokalen Tierarztpraxen nach Empfehlungen — sie kennen oft zuverlässige Betreuungsangebote in der näheren Umgebung.

Alternativ gibt es im Raum Monthey und im angrenzenden Unterwallis Dogwalker und private Hundesitter, die stundenweise oder tageweise übernehmen. Plattformen zur Vermittlung von Hundesittern können helfen, schnell eine passende Person zu finden. Wichtig ist, vorab zu klären, ob die Betreuungsperson den kantonalen Anforderungen entspricht — das Veterinäramt Wallis gibt Auskunft, welche Voraussetzungen gewerbliche Tierbetreuer erfüllen müssen. Für Hundehalter, die dauerhaft in Monthey wohnen, lohnt sich der Aufbau eines lokalen Netzwerks über Hundeschulen oder Vereine.


Saisonal in Monthey

Das Klima im unteren Rhonetal ist mild für Walliser Verhältnisse — die Region profitiert von viel Sonnenstunden und ist vor kalten Nordwinden geschützt. Dennoch bringt jede Jahreszeit eigene Bedingungen für Hund und Mensch. Wer diese kennt, kann Ausflüge besser planen und unangenehme Überraschungen vermeiden.

Frühling: Brut- und Setzzeit in der Walliser Natur

Im Frühling erwacht die Landschaft rund um Monthey besonders früh — die Rebberge zeigen erste grüne Triebe, und in den Wäldern über der Stadt beginnt die Brut- und Setzzeit für Wildtiere. Rehe, Hasen und Bodenbrüter sind in dieser Phase besonders empfindlich gegenüber Störungen. Halte deinen Hund auf Waldwegen konsequent an der Leine, auch wenn der Instinkt bei vielen Hunden durch frische Gerüche stark angeregt wird.

Die Wege rund um Collombey-Muraz und die höher gelegenen Gebiete oberhalb von Monthey sind im Frühling oft noch feucht und rutschig. Erste Bergtouren solltest du gut einschätzen — Schneereste können in schattigem Gelände bis in den April hinein liegen. Achte auf Hinweisschilder zu Wildschutzgebieten, die im Kanton Wallis saisonal ausgewiesen werden können. Informationen zu aktuellen Schonzeiten und gesperrten Zonen findest du beim Kantonalen Amt für Jagd und Fischerei Wallis.

Zeckenprophylaxe ist im Frühling besonders relevant: Die Zeckensaison beginnt im Rhonetal früh, sobald die Temperaturen über acht Grad steigen. Besprich mit deinem Tierarzt, welches Schutzmittel für deinen Hund geeignet ist, und kontrolliere das Tier nach jedem Ausflug ins Gras oder Unterholz sorgfältig. Der Frühling ist auch eine gute Zeit, um die Krallenlänge und Pfotenpflege im Blick zu behalten — weiche Böden bedeuten weniger natürlichen Abrieb.

Sommer: Hitze, Wasser und Schatten suchen

Das untere Rhonetal gehört zu den wärmsten Regionen der Schweiz. Monthey kann im Juli und August Temperaturen erreichen, die für Hunde schnell zur Belastung werden. Plane Spaziergänge konsequent in die frühen Morgenstunden oder den späten Abend, wenn der Asphalt sich abgekühlt hat. Der Handtest gilt als einfache Faustregel: Wenn du die flache Hand nicht zehn Sekunden auf den Boden halten kannst, ist er zu heiss für Pfoten.

Die Vièze und der nahe Rhône bieten im Sommer willkommene Abkühlung. Prüfe vor dem Einstieg, ob das Baden für Hunde an der gewünschten Stelle erlaubt ist — nicht alle Uferabschnitte sind zugänglich oder freigegeben. Stehende Gewässer können im Hochsommer Blaualgen (Cyanobakterien) entwickeln, die für Hunde hochgiftig sind; meid solche Stellen, sobald du eine gräulich-grüne Verfärbung oder schlechten Geruch wahrnimmst. Im nahen Lac de Montriond (Frankreich) und anderen beliebten Badeseen gelten eigene Regeln — informiere dich vor Ort.

Hunde mit kurzem Fell oder heller Haut können Sonnenbrand bekommen, besonders auf der Nasenspitze und den Ohrrändern. Wähle schattige Routen und bring genug frisches Wasser mit — mindestens einen halben Liter pro zehn Kilogramm Körpergewicht für eine mittellange Wanderung. Beachte, dass Autos im Sommer innerhalb von Minuten lebensgefährlich heiss werden: Lass deinen Hund niemals unbeaufsichtigt im geparkten Fahrzeug.

Herbst: Pilzsaison, Jagd und goldene Wege

Der Herbst ist landschaftlich die vielleicht schönste Jahreszeit rund um Monthey. Die Rebberge leuchten in Orangetönen, die Buchenwälder oberhalb der Stadt färben sich, und die Temperaturen sind angenehm für längere Spaziergänge. Gleichzeitig beginnt die Jagdsaison im Kanton Wallis, was für Hundehalter wichtige Konsequenzen hat.

Auf markierten Waldwegen bleibt der Spaziergang in der Regel sicher, aber verlasse diese nicht leichtfertig und halte deinen Hund abrufbar oder an der Leine. Informiere dich über aktuelle Jagdzeiten und gegebenenfalls gesperrte Gebiete beim Walliser Amt für Jagd und Fischerei. Hunde, die unkontrolliert herumstreifen, stören das Wild und können in Jagdgebieten zu einem ernsthaften Problem werden. Helle Signalwesten für Hund und Mensch erhöhen die gegenseitige Sichtbarkeit — eine sinnvolle Investition für Herbstausflüge.

Die Pilzsaison lockt viele Leute in den Wald — für Hunde birgt das eine unterschätzte Gefahr. Verschiedene giftige Pilzarten wachsen auch im Unterwallis, und neugierige Hunde fressen Pilze mitunter unbemerkt. Reagiere bei Symptomen wie Erbrechen, Durchfall, Zittern oder Apathie nach einem Waldausflug sofort und suche einen Tierarzt auf. Pilzvergiftungen können schnell lebensbedrohlich werden.

Winter: Salz, Kälte und Winterwege rund um Monthey

Der Winter in Monthey ist milder als in höher gelegenen Walliser Orten — Schnee im Talboden ist möglich, aber nicht immer langanhaltend. Auf geräumten Strassen und Wegen wird Streusalz oder Streugranulat eingesetzt, das bei Hunden Pfotenirritation und im schlimmsten Fall Vergiftungen auslösen kann. Wasche die Pfoten deines Hundes nach jedem Stadtspaziergang gründlich mit lauwarmem Wasser. Pfotenschutzwachs kann als vorbeugende Massnahme helfen, ist aber kein vollständiger Schutz.

In höheren Lagen, etwa auf den Voralpenwegen oberhalb der Stadt, kann Schnee und Eis die Wegverhältnisse erheblich verändern. Plane kürzere Touren ein, prüfe Wettervorhersagen und bedenke, dass die Dämmerung im Winter früh einsetzt. Ein Rücklicht oder eine LED-Leuchte am Halsband sorgt dafür, dass du deinen Hund auch in der Dämmerung im Blick behältst. Dunkelheit und nasse Wege erhöhen das Risiko, dass der Hund unbemerkt abzweigt.

Kurzhaarige Hunde und kleine Rassen kühlen schneller aus als grosse, dicht behaarte Tiere. Beobachte Signale wie Zittern, verlangsamte Bewegungen oder das Hochheben der Pfoten — sie zeigen an, dass dein Hund Kälte oder Pfotenschmerzen hat. Ein gut sitzender Hundemantel kann bei empfindlichen Tieren den Unterschied machen. Hunde, die viel im Schnee toben, brauchen nach dem Ausflug Wärme, Ruhe und ausreichend Futter — der Energieverbrauch bei Kälte ist höher als im Sommer.

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TarifverbundMonthey liegt im Walliser Chablais und gehoert zum Tarifverbund Mobilis; das Stadtbusnetz MobiChablais (Transports Publics du Chablais, TPC) ist seit Dezember 2023 ins Mobilis-Tarifsystem integriert (ein Billett fuer Bus und Bahn nach Zonen).

Kleine Hunde bis 30 cm Schulterhoehe reisen in einem geschlossenen Behaelter (Tasche, Korb) gratis wie Handgepaeck.

Groessere Hunde brauchen ein eigenes Billett: halber Preis 2. Klasse, alternativ Hunde-Tageskarte oder Hunde-Pass.

Unterwegs

Wegegut vernetzt
Wasserstellenvorhanden

Unterwegs

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Fachleute & Services

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Tierärzte, Trainer und Betreuung in und um Monthey.

Eckdaten auf einen Blick

Gemeinde-Stammdaten
KantonWallis
BezirkMonthey
Einwohner19.074
Postleitzahl1870
Höhe ü.M.430 m
Fläche28.70 km²
BFS-Nr.6153
Websitemonthey.ch
Tourismus & Kontakt
RegionWallis-Hub
Stand: Juni 2026 – amtliche Angaben aus verifizierter Quelle.

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