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Rösrath

Rösrath liegt am östlichen Rand des Bergischen Landes, wo die Sülz durch sanfte Hügel mäandert und Buchenwälder das Licht in tausend Grüntöne zerlegen. Die Stadt ist keine Großstadt,…

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Hintergrund zur Region

Rösrath liegt am östlichen Rand des Bergischen Landes, wo die Sülz durch sanfte Hügel mäandert und Buchenwälder das Licht in tausend Grüntöne zerlegen. Die Stadt ist keine Großstadt, kein Touristenmagnet — und genau das macht sie für Hundehaltende so wertvoll. Hier findet ihr breite Waldwege, ruhige Bachläufe und Wiesen, auf denen der Morgenspaziergang noch nach echtem Hinterland riecht.

Wer mit Hund in Rösrath lebt oder zu Besuch kommt, bekommt das Beste zweier Welten: die Anbindung an Köln über die S-Bahn-Linie S11 und gleichzeitig Natur direkt vor der Haustür. Die Ortsteile Forsbach, Hoffnungsthal und Kleineichen haben ihren eigenen Rhythmus, und auf den Wegen zwischen ihnen begegnet dir eher ein Reh als ein Reisebus. Für Hunde, die Raum brauchen, ist das beinahe Paradies.

Diese Seite bündelt alles, was du für einen entspannten Alltag oder Tagesausflug mit Hund in Rösrath brauchst: konkrete Ausflugsziele, die wichtigsten lokalen Regeln und praktische Adressen für Notfälle oder Training. Prüfe offizielle Quellen vor deinem Besuch — Regelungen ändern sich, und wir wollen, dass dein Ausflug reibungslos läuft.

Tagesausflüge mit Hund in Rösrath

Der Waldgeruch setzt ein, noch bevor du das Auto abgesperrt hast. Rösrath ist von Naturschutzgebieten, Bachkorridoren und weitläufigem Mischwald umgeben, die sich für Tagestouren in jedem Tempo eignen — ob gemächlicher Schnüffelspaziergang oder ambitionierte Streckenwanderung. Die Region gehört zum Naturpark Bergisches Land, was ihr eine besondere ökologische Dichte gibt.

Sülztal: Bachbegleitung durch das Herz Rösraths

Die Sülz ist der Fluss, der Rösrath zusammenhält. Sie fließt von Ost nach West durch das Stadtgebiet und bietet beidseitig befestigte und unbefestigte Wege, die sich bestens für lange Spaziergänge mit Hund eignen. Das Wasser plätschert laut genug, um städtischen Lärm zu vergessen, und flach genug, dass viele Hunde darin waten können — sofern es die aktuelle Witterung erlaubt und du keine Absperrungen übersiehst. Achte dabei darauf, dass manche Uferbereiche im Frühjahr gesperrt sein können, wenn Brutvogelschutz greift: prüfe Beschilderungen vor Ort und respektiere Absperrungen.

Der Weg entlang der Sülz verbindet verschiedene Ortsteile miteinander und lässt sich gut mit einem Abstecher in den Ortskern von Rösrath kombinieren. Auf einigen Abschnitten führen schmale Trampelpfade direkt ans Ufer, ideal für Hunde, die einen kurzen Wassermoment wollen. Die Strecke ist größtenteils flach, was sie auch für ältere oder gelenkgeschonte Vierbeiner attraktiv macht. Plane mindestens zwei Stunden ein, wenn du das Tal von Rösrath-Mitte bis Forsbach in Ruhe erkunden willst.

Naturpark Bergisches Land: Waldwege rund um Hoffnungsthal

Der Ortsteil Hoffnungsthal liegt direkt an der Grenze zum dichten Bergischen Wald und ist ein idealer Startpunkt für ausgedehnte Touren. Von hier aus erschließt sich ein verzweigtes Wegenetz, das teilweise zur Wahner Heide führt — einem der artenreichsten Naturschutzgebiete Nordrhein-Westfalens. Wichtig: Teile der Wahner Heide sind militärisches Sperrgebiet oder streng geschützte Naturzone, in denen Hunde nichts zu suchen haben; informiere dich vorab auf den Seiten des Naturparks Bergisches Land über erlaubte Routen und etwaige Leinenpflichtgebiete.

Die Waldwege rund um Hoffnungsthal bieten dichten Baumbestand, der im Sommer angenehm kühlt und im Herbst leuchtet. Buchenwälder wechseln sich mit Fichtenbeständen ab, Moos dämpft die Schritte, und auf manchen Lichtungen öffnet sich der Blick bis zu den Hügeln des Bergischen Landes. Für Hunde bedeutet das: viel Geruchsreichtum, unebenes Gelände zum Muskeltraining und kaum Verkehr. Trink- und Ruheplätze sind spärlich, also bringe ausreichend Wasser für dich und deinen Hund mit.

Forsbacher Talsperre und Umgebung

Die Forsbacher Talsperre liegt im Südosten des Stadtgebiets und ist umgeben von Waldpfaden, die auch Gelegenheitswandernde gut bewältigen können. Das Wasser der Talsperre glänzt zwischen den Bäumen, und der Rundweg rund um das Gewässer bietet wechselnde Perspektiven. Beachte, dass Talsperren in Nordrhein-Westfalen häufig besondere Schutzbestimmungen haben — das Betreten der Uferzone oder das Ins-Wasser-Lassen von Hunden kann eingeschränkt sein; prüfe die aktuellen Regelungen beim Wasserverband oder der Stadt Rösrath, bevor du planst.

Der Weg zur Talsperre selbst ist von Hoffnungsthal oder Forsbach aus zu Fuß erreichbar, was ihn zum idealen Ziel für eine halbtägige Tour macht. Die umliegenden Wälder sind ruhig und gut beschattet, mit gelegentlichen Bänken. Für Hunde, die schnell überhitzen, ist die Kühle des Waldes ein echter Vorteil — gerade im Hochsommer. Halte deinen Hund in der Nähe von Absperrungen und Schutzbereichen konsequent an der Leine.

Rund um Kleineichen und die Bergischen Höhen

Der Ortsteil Kleineichen liegt auf einer der höchsten Lagen im Stadtgebiet und ist Ausgangspunkt für Touren mit weitem Blick. Die Landschaft hier ist offener als im dichten Talwald — Weiden, Hecken und vereinzelte Obstbaumreihen prägen das Bild. Wer mag, kann von hier aus Rundwege in Richtung Lohmar oder Overath starten, die das Netz erlebbarer Wege deutlich erweitern. Für Hunde, die lieber offenes Gelände mögen als engen Unterholz-Schnüffelwald, ist diese Ecke Rösraths besonders attraktiv.

Die Wege sind zum Teil als Wirtschaftswege ausgebaut, also breit und gut begehbar, aber auch von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt — vor allem in der Ernte- und Frühjahrszeit. Begegne Traktoren mit Gelassenheit und führe deinen Hund dabei sicher an der Leine. Auf Weideflächen mit Nutztieren gilt ohnehin Leinenpflicht, und zwar ohne Ausnahme: Ein nicht angeleinter Hund unter Schafen oder Rindern kann für alle Beteiligten gefährlich werden.

Hund und lokale Regeln in Rösrath

Die Nase deines Hundes kennt keine Paragrafen — aber du als Halterin oder Halter schon. Rösrath hat wie alle deutschen Städte ein Regelwerk, das Hunde im öffentlichen Raum betrifft. Die meisten Regeln sind vernünftig und schützen sowohl andere Menschen als auch Wildtiere. Informiere dich immer direkt bei der Stadt, weil sich Verordnungen ändern können und wir keine Haftung für die Aktualität unserer Zusammenfassung übernehmen.

Leinenpflicht in Rösrath: Was gilt wo?

In Nordrhein-Westfalen regelt das Landeshundegesetz NRW (LHundG NRW) die Grundlage für Leinenpflichten. Dieses Gesetz schreibt unter anderem vor, dass Hunde in bebauten Gebieten, auf Fußgängerzonen, in öffentlichen Anlagen und auf Kinderspielplätzen grundsätzlich an der Leine zu führen sind. Dazu kommen kommunale Ergänzungen, die die Stadt Rösrath in ihrer Gemeindesatzung festlegen kann. Den genauen Wortlaut der aktuellen Hundehaltungsvorschriften findest du auf der offiziellen Website der Stadt Rösrath.

Im Wald und auf Feldwegen gilt: Leinenpflicht ist nicht überall gesetzlich vorgeschrieben, aber in Naturschutzgebieten, Vogelschutzgebieten und in der Zeit von 1. April bis 15. Juli (Brut- und Setzzeit) faktisch unumgänglich — dazu später mehr. Auch außerhalb dieser Zeiten empfiehlt sich Leinenpflicht bei Begegnungen mit Wildtieren, Reitern oder anderen Hunden, wenn du die Reaktion deines Hundes nicht hundertprozentig abschätzen kannst. Im Zweifel: Leine anlegen schützt alle.

Verstöße gegen die Leinenpflicht können als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Konkrete Bußgeldbeträge variieren und werden durch die Bußgeldkatalog-Verordnung des Landes sowie die kommunale Praxis bestimmt — nenne keine feste Summe, prüfe dies direkt bei der Stadt oder beim Ordnungsamt Rösrath.

Anmeldung und Hundesteuer in Rösrath

Wer in Rösrath einen Hund hält, ist verpflichtet, diesen beim Steueramt der Stadt Rösrath anzumelden. Diese Pflicht gilt innerhalb weniger Wochen nach dem Einzug des Hundes in den Haushalt. Als Nachweis erhältst du eine Hundemarke, die dein Hund am Halsband tragen muss — sie dient als Erkennungszeichen und kann bei Fundhunden die Rückführung erheblich beschleunigen.

Die Stadt Rösrath erhebt eine Hundesteuer, deren Höhe in der städtischen Hundesteuersatzung festgelegt ist. Wir nennen hier keine konkreten Beträge, da diese regelmäßig angepasst werden können — informiere dich direkt auf der Website der Stadt Rösrath oder ruf beim Steueramt an. Für als gefährlich eingestufte Hunde kann ein erhöhter Steuersatz gelten. Bei Umzug aus einer anderen Gemeinde musst du die Ummeldung selbst anstoßen; die alte Marke gilt in Rösrath nicht weiter.

Neben der Steueranmeldung empfiehlt sich eine Haftpflichtversicherung für deinen Hund — in NRW ist sie zwar nicht generell vorgeschrieben, aber für bestimmte Hunderassen oder in bestimmten Kontexten kann sie zur Pflicht werden. Prüfe das im Einzelfall. Für den Alltag ist eine Hundehaftpflicht schlicht sinnvoll, weil Schäden durch Hunde schnell teuer werden können.

Öffentlicher Nahverkehr und Gastronomie mit Hund

Die S-Bahn-Linie S11 verbindet Rösrath über mehrere Halte mit Köln und Düsseldorf — das ist für Hundebesitzende aus der Region besonders praktisch. Im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) dürfen Hunde in der Regel mitgenommen werden, sofern sie einen Maulkorb tragen und eine Kinderkarte gelöst wird. Für kleine Hunde in einer geschlossenen Transportbox gelten gesonderte Regelungen. Die verbindlichen Beförderungsbedingungen findest du beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) — prüfe sie vor deiner Fahrt, da sie sich ändern können.

In Rösrath selbst gibt es Cafés, Bäckereien und Restaurants, die Hunde tolerieren — eine pauschale Aussage, dass überall Hunde willkommen sind, wäre aber falsch. Frage vor dem Betreten immer kurz nach, ob Hunde erwünscht sind, und respektiere ein Nein. Terrassen sind erfahrungsgemäß hundefreundlicher als Innenräume, besonders in der warmen Jahreszeit. Bringe immer eine eigene Wasserschüssel mit; nicht jedes Lokal hat eine zur Hand.

Listenhunde und Entsorgungspflicht

Das Landeshundegesetz NRW kennt eine Liste von Hunderassen und Kreuzungen, die als gefährlich eingestuft werden oder für die ein erhöhter Gefährdungsverdacht gilt. Dazu gehören unter anderem American Pit Bull Terrier, Staffordshire Bull Terrier, American Staffordshire Terrier und weitere Rassen — die vollständige und rechtsverbindliche Liste findest du im aktuellen Gesetzestext auf den Seiten des Landes Nordrhein-Westfalen. Für Hunde dieser Rassen gelten verschärfte Auflagen: unter anderem Maulkorb- und Leinenpflicht im öffentlichen Raum, ein Sachkundenachweis der Halterin oder des Halters sowie ein Negativzeugnis aus dem Zuchtbuch.

Wer einen solchen Hund in Rösrath halten möchte, braucht außerdem eine behördliche Erlaubnis vom zuständigen Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen Kreises. Dieses ist für alle tierschutz- und ordnungsrechtlichen Belange rund um die Hundehaltung im Kreisgebiet zuständig. Informiere dich dort proaktiv über alle Anforderungen, bevor du einen solchen Hund anschaffst oder mit ihm zuzieht.

Zur Entsorgungspflicht: Das Liegenlassen von Hundekot auf öffentlichen Wegen, Grünflächen, Spielplätzen und Parkanlagen ist in Rösrath ordnungswidrig und kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Die Stadt stellt an einigen Stellen im Stadtgebiet Kotbeutelspender und Abfallbehälter bereit. Bringe im Zweifel eigene Beutel mit — Spender können leer sein. Hinterlasse die Wege so, wie du sie vorfinden möchtest: sauber, respektvoll, nutzbar für alle.

Praktisches vor Ort in Rösrath

Rösrath liegt zwar nah an Köln, aber wer hier mit Hund lebt, merkt schnell: Die kurzen Wege ins Grüne täuschen darüber hinweg, dass man für manche Dienste etwas weiter fahren muss. Wer vorher weiß, wo Tierarzt, Hundeschule und Betreuung zu finden sind, spart im Ernstfall wertvolle Zeit.

Tierärzte und tierärztlicher Notfalldienst

In Rösrath selbst gibt es tierärztliche Praxen, die Routineversorgung und Impfungen für Hunde abdecken. Für spezialisierte Eingriffe oder Notfälle außerhalb der Sprechzeiten ist die Nähe zur Großstadt Köln ein echter Vorteil — dort sind mehrere Tierkliniken mit Notaufnahme rund um die Uhr erreichbar. Informiere dich am besten bereits bei deiner Haustierpraxis, welche Notfallklinik diese empfiehlt. Die Bundestierärztekammer listet unter bundestieraerztekammer.de aktuelle Anlaufstellen und hilft bei der Suche nach zugelassenen Praxen in deiner Region.

Halte die Telefonnummer deiner Praxis und einer Notfallklinik immer griffbereit — am besten direkt im Handy gespeichert. Bei akuten Vergiftungen oder schweren Verletzungen zählt jede Minute. Auch ein Erste-Hilfe-Set für Hunde im Wander- oder Autorucksack ist in der waldreichen Umgebung rund um Rösrath sinnvoll.

  • Routineversorgung: Tierarztpraxen in Rösrath und den Ortsteilen
  • Notfall: Tierkliniken in Köln, erreichbar in ca. 20–30 Minuten
  • Orientierung: Empfehlung der Haustierpraxis vorab einholen

Hundeschulen und Hundesport in der Region

Das Bergische Land rund um Rösrath bietet eine gute Grundlage für Hundeschulen, die mit Freiflächen und Naturgelände arbeiten. Einige Schulen nutzen die hügelige Waldlandschaft bewusst für die Ausbildung unter realen Bedingungen — vom Welpenspielkreis bis zum Mantrailing. Prüfe beim ersten Kontakt, ob die Schule mit anerkannten Trainingsmethoden arbeitet und ob Trainer eine anerkannte Ausbildung nachweisen können.

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) gibt auf seiner Website Hinweise zu geprüften Vereinen und Ausbildungsstandards. Lokale Schützenvereine und Sportvereine im Rheinisch-Bergischen Kreis veranstalten außerdem regelmäßig Hundesportprüfungen und Turniere — ein guter Einstieg, um Gleichgesinnte zu treffen. Für Neuzuzügler lohnt sich die Anfrage beim Stadtbüro Rösrath, ob aktuelle Verweise auf ortsansässige Hundevereine vorliegen.

  • Welpengruppen, Gehorsamkeit, Geländearbeit: im Raum Rösrath verfügbar
  • Trainermethodik vor Kursstart erfragen
  • VDH-geprüfte Vereine als Orientierung: vdh.de

Auslaufzonen und eingezäunte Flächen

Rösrath ist keine Großstadt, und explizit ausgewiesene eingezäunte Hundeauslaufflächen sind hier seltener als in Köln oder Bergisch Gladbach. Viele Hundehalter weichen auf die weitläufigen Wald- und Feldwege rund um Forsbach, Kleineichen und das Sülztal aus, wo sich Hunde abseits von Straßen und belebten Plätzen frei bewegen können — sofern keine Leinenpflicht gilt. Prüfe aber immer die aktuelle Beschilderung vor Ort, da sich Regelungen saisonal ändern können.

Die Stadt Rösrath selbst gibt auf ihrer Website roesrath.de Auskunft über kommunale Grünanlagen und etwaige Nutzungsregeln. Informiere dich dort auch, ob es neue oder geplante Auslaufbereiche gibt — das Angebot wächst in vielen NRW-Kommunen stetig. Wer einen eingezäunten Privatbereich zum Spielen sucht, findet im weiteren Rheinisch-Bergischen Kreis einzelne Anbieter sogenannter Hundewiesen zur Miete.

  • Freiflächen vor allem in Waldrandlagen und entlang der Sülz
  • Aktuelle Auslaufzonen: Stadtbüro Rösrath oder roesrath.de anfragen
  • Eingezäunte Mietwiesen: im weiteren Kreis verfügbar, online recherchieren

Hundebetreuung, Pensionen und Gassiservice

Wer berufstätig ist oder verreisen möchte, braucht eine verlässliche Betreuungslösung für den Hund. In und um Rösrath gibt es einzelne private Anbieter, die Hunde in familiärer Atmosphäre aufnehmen oder Gassi-Dienste anbieten. Größere Tierpensionen mit professioneller Betreuung findest du eher in den benachbarten Städten Bergisch Gladbach, Lohmar und Köln — die kurzen Fahrtzeiten machen das aber praktikabel.

Achte bei der Auswahl einer Pension auf eine gültige Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz, die gewerbliche Tierbetreuung in Deutschland voraussetzt. Diese Erlaubnis wird vom zuständigen Veterinäramt ausgestellt — im Fall von Rösrath ist das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen Kreises. Auf der Kreiswebsite unter rbk-direkt.de findest du Kontaktdaten und kannst im Zweifelsfall die Zulassung eines Anbieters prüfen lassen. Ein Probebesuch mit dem Hund vor der ersten Buchung ist immer empfehlenswert.

  • Private Betreuer und Gassiservice: in Rösrath vorhanden, Angebot variiert
  • Pensionen mit § 11-Erlaubnis: bevorzugt auswählen
  • Veterinäramt RBK: rbk-direkt.de — Auskunft über zugelassene Betriebe

Saisonal in Rösrath

Das Bergische Land zeigt sich in jeder Jahreszeit anders — und für Hunde bedeutet das konkret: andere Wege, andere Risiken, andere Freuden. Wer die Jahreszeiten kennt, kann Ausflüge besser planen und seinen Hund sicherer führen.

Frühling: Brut- und Setzzeit im Wald

Sobald die ersten wärmeren Tage kommen, erwacht der Wald rund um Rösrath — und mit ihm die Brut- und Setzzeit. Von März bis Juni brüten viele Bodenbrüter wie Lerchen und Rebhühner direkt auf Waldwegen und Feldrainen. Rehkitze liegen in den ersten Lebenswochen reglos im hohen Gras und sind für Hunde schwer zu erschnüffeln, ohne sie aufzuschrecken. In dieser Zeit gilt in vielen Waldgebieten Nordrhein-Westfalens eine verschärfte Anleinpflicht — prüfe die Beschilderung auf den Forstwegen rund um Kleineichen und das Sülztal sorgfältig.

Das Landesforstgesetz NRW schreibt vor, dass Hunde in Schutzgebieten und während der Brut- und Setzzeit angeleint sein müssen. Ergänzende lokale Regelungen kann die untere Naturschutzbehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises erlassen. Halte deinen Hund auch auf bekannten Wegen nah bei dir — selbst gut erzogene Hunde können in der Frühlingsaufregung unkontrolliert in die Botanik springen. Zecken sind ab dem frühen Frühling aktiv; überprüfe deinen Hund nach jedem Ausflug gründlich, besonders in Haarwirbeln, Achseln und Ohren.

  • Brut- und Setzzeit: März bis Juni — Leine anlegen, Wege einhalten
  • Rehkitze im Gras: Hund nicht vorauslaufen lassen
  • Zeckenprophylaxe ab März starten, Tierarzt befragen

Sommer: Hitze, Wasser und schattige Wege

Im Sommer kann das Bergische Land überraschend warm werden — Temperaturen über 30 Grad sind keine Seltenheit mehr. Für Hunde ist das Waldboden-Mikroklima entlang der Sülz und ihrer Nebengewässer ein echter Segen: Schattige Uferwege kühlen auch an heißen Tagen. Plane Ausflüge konsequent in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden, wenn der Asphalt sich noch nicht aufgeheizt hat — Pfoten verbrennen auf dunklem Belag schnell.

Das Baden mit Hunden an natürlichen Gewässern ist in NRW nicht pauschal erlaubt; an offiziellen Badestellen gelten oft separate Regelungen oder Hundeverbote. Informiere dich vorab beim zuständigen Ordnungsamt, bevor du deinen Hund ins Wasser lässt. Hündinnen sollten nach einem Wasserkontakt in der freien Natur auf Blaualgen-Warnungen geprüft werden — diese Meldungen veröffentlicht das Landesumweltamt NRW bei entsprechender Lage. Frisches Wasser zum Trinken solltest du immer selbst mitbringen; stehende Pfützen und Tümpel können im Sommer belastet sein.

  • Spaziergänge: vor 9 und nach 19 Uhr bei Hitze
  • Pfotenkontrolle auf heißem Asphalt — Hand-Test vor dem Losgehen
  • Trinkwasser selbst mitführen, Gewässer vorab auf Badeverbot prüfen
  • Blaualgen-Meldungen: Landesumweltamt NRW beachten

Herbst: Pilzsaison, Nebel und nasse Wege

Der Herbst im Bergischen Land ist für Hunde und Halter eine der schönsten Jahreszeiten — das Laub färbt sich entlang der Sülztalhänge tiefrot und goldgelb, die Luft wird klarer, und die Wege sind ruhiger. Doch der Herbst bringt auch Risiken: Die Pilzsaison ist in vollen Gange, und viele giftige Arten wie Knollenblätterpilze oder der Pantherpilz wachsen direkt auf Waldwegen. Hunde schnüffeln und fressen Pilze oft unbemerkt — halte sie auf bekannten Wegen kurz und beobachte ihr Verhalten nach dem Ausflug.

Bei Vergiftungsverdacht gilt: sofort den Tierarzt oder die Tiernotklinik kontaktieren, möglichst ein Foto des Pilzes mitbringen oder ihn einpacken. Nasse Herbstwege und nasses Laub machen Hänge im Bergischen Land rutschig — das gilt für dich genauso wie für deinen Hund. Ältere Hunde mit Gelenkproblemen kommen auf nassem Untergrund schneller ins Straucheln; kurze, ebene Wege entlang der Sülzaue sind dann die bessere Wahl. Die Jagdsaison beginnt im Herbst; halte deinen Hund in der Dämmerung nah bei dir und nutze eine Leuchtweste für ihn.

  • Giftpilze: Hund nicht schnüffeln und fressen lassen
  • Jagdsaison beachten — Leuchtweste für den Hund empfohlen
  • Nasse Hänge: Trittsicherheit einschätzen, kurze Wege für ältere Hunde

Winter: Streusalz, Kälte und kurze Tage

Rösrath liegt im milden Klimabereich zwischen Köln und dem Bergischen Land — echte Dauerfröste sind selten, aber Eis und Streusalz auf Straßen und Gehwegen sind im Winter ein reales Thema. Streusalz reizt die Pfoten stark; wasche die Pfoten deines Hundes nach jedem Winterspaziergang mit lauwarmem Wasser ab. Pflegecreme oder Pfotenwachs vor dem Ausgang bildet eine schützende Schicht und kann Risse verhindern.

Die kurzen Wintertage bedeuten: viele Spaziergänge finden in der Dämmerung oder Dunkelheit statt. Reflektierendes Geschirr, ein Leuchtband oder eine LED-Leine machen deinen Hund auch bei Nebel — der im Sülztal häufig ist — sichtbar. Im Wald rund um Rösrath kann es nach Frösten zu umgestürzten Ästen und Eisplatten auf den Wegen kommen; geh bei Dauerfrost erst auf bekannte, befestigte Wege. Hunde mit kurzem Fell oder wenig Unterwolle können in der Kälte schnell auskühlen — ein gut sitzender Hundemantel ist dann kein Luxus, sondern sinnvoller Schutz.

  • Pfoten nach jedem Wintergang waschen und pflegen
  • Reflektoren und Licht für Dämmerungsgänge nutzen
  • Kurzfellige Hunde: Mantel bei Temperaturen unter 5 Grad erwägen
  • Waldwege nach Frost auf Eis und Astbruch prüfen

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