Hintergrund zur Region
Gummersbach liegt mitten im Oberbergischen Land — Hügel, Wälder, Talsperren, und das alles quasi vor der Haustür. Kein schlechtes Los für Hundehalter. Die Region gilt als ausgesprochenes Wandergebiet, und die Stadt weist auf ausgeschilderte Wanderwege im Umland hin. Kleiner Vorbehalt: Borkenkäfer- und Sturmschäden haben einzelne Abschnitte gesperrt. Ein bisschen Puffer bei der Tourenplanung schadet also nicht.
Unterwegs mit Hund in Gummersbach
Wandern im Oberbergischen Land
Wälder, Talsperren, breite und schmale Pfade — das Wegenetz rund um Gummersbach gibt einiges her. Hinweisschilder auf gesperrte Forstabschnitte solltest du ernst nehmen; solche Sperren tauchen hier öfter auf. Wer die Tour gut vorbereiten will, findet im Ratgeber Wandern mit Hund praktische Hinweise zu Ausrüstung und Pausen.
Ausflug zur Genkeltalsperre
Rund 6,5 Kilometer von Gummersbach entfernt liegt die Genkeltalsperre — ein lohnender Stopp für eine längere Runde. Die Talsperren der Region prägen das Landschaftsbild und bieten abwechslungsreiche Wege direkt am Wasser.
Anleinen im Wald
Für bestimmte Hunde gelten auf Waldwegen in NRW eigene Regeln. Welche das konkret sind, steht im Daten-Block weiter unten. Den Überblick liefert außerdem unser Wiki-Beitrag Muss mein Hund im Wald an die Leine?.
Hunde-Wissen für Gummersbach: Regeln und Fakten
Die folgenden Angaben beruhen auf dem Landeshundegesetz NRW sowie der städtischen Hundesteuersatzung. Zahlen und Regelungen können sich ändern — eine kurze Prüfung vor Ort bleibt sinnvoll.
Hundesteuer: Gummersbach erhebt jährlich 96 € für einen Hund, 126 € je Hund bei zwei Hunden und 150 € je Hund ab drei Hunden. Eine gesonderte Kampfhundesteuer gibt es nicht (Stadt Gummersbach – Hundesteuer). Wie die Steuer funktioniert, erklärt das Wiki zur Hundesteuer.
Anmeldung: Spätestens 2 Wochen nach Aufnahme des Hundes musst du ihn beim Fachbereich 4.1 – Finanzen und Steuern anmelden — das geht auch online über das Serviceportal (Serviceportal Stadt Gummersbach).
Steuermarke: Nach der Anmeldung kommt per Post ein Steuerbescheid sowie eine dauerhaft gültige Hundesteuermarke (kostenlos). Sie muss stets am Halsband getragen werden; Grundlage ist die Hundesteuersatzung der Stadt (Serviceportal Stadt Gummersbach). Was es mit modernen Marken auf sich hat, steht im FAQ zu digitalen Hundesteuermarken.
Leinenpflicht: Das Landeshundegesetz NRW (in Kraft seit 1. Januar 2003) schreibt im innerörtlichen und innerstädtischen Bereich eine reißfeste Leine von höchstens 1,5 m vor. Flexileinen erfüllen diese Anforderung laut Verwaltungsvorschrift nicht (RECHT.NRW.DE – Verwaltungsvorschriften LHundG NRW). Hintergründe zur saisonalen Leinenpflicht gibt der Beitrag Leinenpflicht in Brut- und Setzzeit.
Bestimmte Rassen: Hunde bestimmter Rassen (§ 10 LHundG NRW) und als gefährlich eingestufte Hunde (§ 3 LHundG NRW) müssen angeleint und mit Maulkorb geführt werden — auch auf Waldwegen. Eine Befreiung ist auf Antrag möglich; für erlaubnispflichtige Hunde braucht es eine schriftliche Genehmigung (Serviceportal Stadt Gummersbach). Einen kritischen Blick aufs Thema bietet der Beitrag Listenhunde.
Große Hunde: Die Anmeldung nach § 11 LHundG NRW läuft über das Serviceportal Gummersbach (Serviceportal Stadt Gummersbach).
Bus und Bahn: Im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), dem Gummersbach über die RSVG angehört, fahren Hunde kostenlos mit — unter Aufsicht, kurz angeleint. Hunde, die Fahrgäste gefährden könnten, brauchen zusätzlich einen Maulkorb; auf Sitzplätzen dürfen Tiere nicht sitzen (VRS – Mitnahme- und Serviceangebote). Allgemeine Tipps gibt der Ratgeber Mit Hund in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Praktisches vor Ort in Gummersbach
Wege bei Sturm- und Käferschäden
Die Stadt weist ausdrücklich auf Absperrungen durch Borkenkäferschäden und Sturmschäden hin. Gesperrte Abschnitte solltest du respektieren und im Zweifel auf einen anderen Pfad ausweichen. Wer eine schöne Runde oder einen Tipp für die Region ergänzen möchte, kann das mit einem kostenlosen rundum.dog-Konto direkt tun.
Für den Notfall vorbereitet
Auf längeren Touren im Oberbergischen lohnt gute Vorbereitung. Eine Notfallkarte für deinen Hund hilft, im Ernstfall schnell zu reagieren. Bei Wärme solltest du außerdem die Hinweise zur Vorbeugung von Hitzschlag kennen.
Einen Überblick über die landesweiten Regeln bietet die Seite Nordrhein-Westfalen mit Hund.








