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Altena

Altena liegt im Herzen des Märkischen Sauerlandes, eingebettet zwischen bewaldeten Hügeln und dem Tal der Lenne. Die Stadt ist klein, aber überraschend grün — wer hier mit Hund…

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Hintergrund zur Region

Altena liegt im Herzen des Märkischen Sauerlandes, eingebettet zwischen bewaldeten Hügeln und dem Tal der Lenne. Die Stadt ist klein, aber überraschend grün — wer hier mit Hund lebt oder zu Besuch kommt, findet dichte Wälder, ruhige Bachläufe und kaum frequentierte Waldwege direkt vor der Tür. Das Besondere: Schon wenige Minuten nach dem Parkplatz bist du mit deinem Hund mitten in der Natur, weit weg von Trubel und Stadtlärm.

Die Burg Altena thront weithin sichtbar über den Dächern der Stadt — ein Wahrzeichen, das den Rhythmus dieser Gegend prägt. Unten im Lennetal rauscht der Fluss, oben auf den Höhen öffnen sich Aussichten über Wälder und Täler. Für Hunde ist dieses Auf und Ab ein echtes Vergnügen: steile Pfade, frische Luft, neue Gerüche an jeder Ecke. Für Haltende bedeutet das: gutes Schuhwerk einpacken und die Leine griffbereit halten.

Altena ist eine Stadt im Wandel — die industrielle Vergangenheit der Drahtstadt trifft auf naturnahe Gegenwart. Wer einen Tagesausflug plant, sollte früh starten: Die Parkplätze an den Talzugängen füllen sich an Wochenenden, und die schönsten Waldwege gehören morgens noch dir allein. Bring genug Wasser für deinen Hund mit — schattige Quellen gibt es, aber nicht an jeder Weggabelung.

Tagesausflüge mit Hund in Altena

Der Duft von feuchtem Waldboden, das Rauschen der Lenne, Buchenwälder, die sich im Herbst orange und rot färben — Altena bietet Ausflüge, die sich nach echter Natur anfühlen, nicht nach gepflegtem Stadtpark. Die folgende Auswahl zeigt dir die lohnendsten Ziele rund um die Stadt.

Lennetal und Uferweg

Die Lenne ist die natürliche Achse Altenas: Sie fließt durch das Stadtgebiet und gibt dem Tal seinen Charakter. Entlang des Flusses führen Ufer- und Radwege, die du auch zu Fuß gut nutzen kannst. Der Untergrund wechselt zwischen geteerten Abschnitten und unbefestigten Trampelpfaden — für Hunde mit Entdeckungsdrang ist das ideal. Besonders ruhig ist der Weg flussaufwärts in Richtung Nachrodt-Wiblingwerde, wo der Verkehr abnimmt und die Natur näher rückt.

An mehreren Stellen hat die Lenne flache Uferabschnitte, an denen Hunde ins Wasser waten können — das ist gerade im Sommer ein echter Pluspunkt. Prüfe aber vor Ort, ob der Zugang gerade zugänglich und sicher ist; nach Regenfällen steigt der Pegel schnell. Halte deinen Hund an stark befahrenen Brückenabschnitten an der Leine. Insgesamt ist der Lenneuferweg einer der entspanntesten Einstiegspunkte für einen Ausflug in Altena.

Für längere Touren bietet sich der Lennepfad an, der als zertifizierter Wanderweg durch das Lennetal führt und auch von Altena aus zu erreichen ist. Informationen dazu findest du beim Tourismusverband Märkisches Sauerland. Achte auf aktuelle Sperrungen, denn Hochwasserereignisse können Abschnitte temporär unpassierbar machen. Trinkwasser für deinen Hund solltest du immer selbst mitführen.

Wälder rund um den Burgberg

Direkt oberhalb der Altstadt beginnt ein ausgedehntes Waldgebiet rund um den Burgberg. Die Wege hier sind steil, teilweise schmal und führen durch alten Mischwald — Buchen und Eichen dominieren, der Boden ist weich und wurzeldurchzogen. Dein Hund wird die intensive Geruchslandschaft lieben: Wildwechsel sind sichtbar, Reh und Wildschwein kommen in diesen Wäldern vor. Gerade deshalb gilt: Leinenpflicht prüfen, besonders in der Brut- und Setzzeit.

Vom Burgparkplatz aus starten mehrere ausgeschilderte Wanderwege in verschiedene Richtungen. Einige führen zur Burg selbst, andere tauchen sofort in den Wald ein. Die Aussichtspunkte auf dem Weg belohnen mit Blicken ins Lennetal — halt kurz inne und lass deinen Hund durchschnaufen. Für trittsichere Vierbeiner sind auch die Steilabstiege kein Problem, für ältere oder kleine Hunde empfehlen sich die ebeneren Querverbindungen.

Wer mehr Wegkilometer sammeln will, kann die Burgberg-Runde mit dem Märkischen Panoramaweg verknüpfen. Dieser überregionale Wanderweg durchzieht das Märkische Sauerland und berührt auch das Altenaer Stadtgebiet. Weitere Routeninformationen bietet der Tourismusverband Märkisches Sauerland. Plane für kombinierte Touren mindestens drei bis vier Stunden ein und fülle Wasservorräte vorher auf.

Nettenscheid und Umgebung

Nettenscheid ist ein Ortsteil Altenas auf der Höhe — ruhiger als das Lennetal, agrarisch geprägt und mit weiten Blicken ins Umland. Hier verlaufen Feldwege und Wirtschaftswege, die du auch außerhalb der Erntesaison gut begehen kannst. Das offene Gelände bietet eine willkommene Abwechslung zu den dichten Waldpfaden im Tal. Für Hunde mit Bewegungsdrang sind die langen geraden Wege ideal für einen zügigen Spaziergang.

Die Kombination aus Höhenlage und Weitblick macht Nettenscheid besonders bei klarem Wetter attraktiv — du siehst weit über das Sauerland hinaus. Die Wege sind wenig frequentiert, was Begegnungen mit anderen Hunden reduziert. Achte aber auf landwirtschaftlichen Verkehr, besonders morgens und abends. Hunde sollten in der Nähe von Feldern und Weiden angeleint geführt werden.

Von Nettenscheid aus lässt sich ein Rundweg zurück ins Lennetal zusammenstellen — der Abstieg ist steil, aber gut markiert. So kombinierst du Höhenblicke und Talfrische in einer Tour. Die Gesamtdistanz einer solchen Runde liegt je nach Route bei sechs bis zehn Kilometern. Für aktive Hunde und sportliche Haltende ist das ein lohnender Halbtagesausflug.

Nachrodt-Wiblingwerde und Volmetal in der Nähe

Wer von Altena aus etwas weiter fahren möchte, findet im benachbarten Nachrodt-Wiblingwerde zusätzliche Ausflugsmöglichkeiten. Das Volmetal beginnt unweit der Altenaer Stadtgrenze und bietet ähnlich strukturierte Wälder und Bachläufe wie das Lennetal. Naturnahe Wanderwege führen durch Fichtenwälder und über offene Wiesenhänge — ein schöner Kontrast für Hunde, die Abwechslung lieben.

Die Verbindungsstraßen zwischen Altena und Nachrodt verlaufen eng am Fluss — fahre lieber früh, wenn der Verkehr gering ist, und parke an den ausgewiesenen Wanderparkplätzen. Die kleinen Seitentäler der Volme sind naturschutzrechtlich teilweise geschützt; prüfe vor Ort, welche Bereiche für Hunde zugänglich sind. Informationen zum Wegenetz findest du beim Tourismusverband Märkisches Sauerland.

Insgesamt ist das Dreieck Altena–Nachrodt–Lüdenscheid ein lohnenswertes Ausflugsterrain, das sich für Tagestouren mit Hund gut erschließen lässt. Wege sind meist gut markiert, Beschilderungen orientieren sich am regionalen Wegenetz. Ein Ausdruck der Karte vor dem Start schadet nie — Mobilfunkempfang kann in den Tälern schwach sein.

Hund und lokale Regeln in Altena

Bevor du mit deinem Hund durch Altena streifst, lohnt sich ein Blick in die geltenden Vorschriften. In Nordrhein-Westfalen gibt es sowohl landesweite als auch kommunale Regelungen — und die können sich unterscheiden. Was im Nachbarort gilt, muss in Altena nicht identisch sein. Hol dir aktuelle Informationen direkt bei der Stadt Altena.

Leinenpflicht in Altena

In Altena gilt — wie in vielen nordrhein-westfälischen Kommunen — eine Leinenpflicht in bestimmten Bereichen. Dazu zählen in der Regel belebte Innenstadtbereiche, öffentliche Plätze, Parks und das direkte Umfeld von Schulen und Spielplätzen. In Wohngebieten und auf Gehwegen solltest du deinen Hund grundsätzlich angeleint führen. Prüfe die genaue Regelung bei der Stadt Altena oder direkt beim Ordnungsamt.

In Waldgebieten und auf Feldwegen außerhalb der Bebauung ist die Situation differenzierter. Grundsätzlich gilt in NRW auch im Wald eine Anleinpflicht während der Brut- und Setzzeit (in der Regel 1. April bis 15. Juli), die im Landesforstgesetz verankert ist. Außerhalb dieser Zeit können Hunde in Wäldern ohne Leine geführt werden, wenn sie sicher abrufbar sind — lies dazu die aktuelle Fassung des Landesrechts NRW. Im Zweifel gilt: Leine anlegen schadet nie.

Verstöße gegen die Leinenpflicht können als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Die genauen Bußgelder richten sich nach der kommunalen Bußgeldordnung — konkrete Beträge nennen wir hier nicht, da sich diese ändern können. Wende dich bei Fragen direkt an das Ordnungsamt der Stadt Altena. Ein gut erzogener Hund, der zuverlässig auf Rückruf reagiert, ist die beste Grundlage für entspanntes Ausführen.

Anmeldung und Hundesteuer in Altena

Hunde müssen in Altena beim zuständigen Steueramt der Stadt angemeldet werden — das ist gesetzlich vorgeschrieben und sollte unmittelbar nach dem Einzug oder der Anschaffung erfolgen. Nach der Anmeldung erhältst du eine Hundemarke, die dein Hund im öffentlichen Raum tragen muss. Sie dient als Nachweis der ordnungsgemäßen Anmeldung.

Die Stadt Altena erhebt eine Hundesteuer — die genaue Höhe richtet sich nach der aktuellen Steuersatzung der Stadt. Für gefährliche Hunde im Sinne des Landeshundegesetzes NRW gelten in der Regel erhöhte Steuersätze. Informiere dich über aktuelle Beträge direkt bei der Stadt Altena, da sich Satzungen ändern können. Eine Nichtanmeldung kann zu Nachzahlungen und Bußgeldern führen.

Wer neu in Altena zuzieht, sollte die Anmeldung innerhalb weniger Wochen erledigen — die genaue Frist gibt die Steuersatzung vor. Hunde, die aus einer anderen Gemeinde zügeln, müssen dort abgemeldet und in Altena neu angemeldet werden. Das Prozedere ist unkompliziert und kann in der Regel persönlich oder schriftlich beim Stadtbüro erledigt werden.

Öffentlicher Nahverkehr und Gastronomie

Im öffentlichen Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen gelten die Beförderungsbedingungen des jeweiligen Verkehrsverbundes. Im Bereich Altena ist das der Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG)-Verbund. Kleine Hunde dürfen in der Regel in Transportbehältern kostenlos mitgenommen werden; für größere Hunde wird üblicherweise ein ermäßigtes Ticket benötigt. Prüfe die aktuellen Beförderungsbedingungen vor deiner Fahrt direkt beim Anbieter — die Regelungen können sich ändern.

In Bussen und Bahnen gilt: Hund an der kurzen Leine, Maulkorb kann je nach Verbundregelung verlangt werden. Auf stark frequentierten Linien und zu Stoßzeiten ist es sinnvoll, Rücksicht auf andere Fahrgäste zu nehmen. Plane bei Tagesausflügen mit dem ÖPNV etwas Puffer ein — nicht alle Verbindungen ins Lennetal sind engmaschig getaktet.

In der Altenaer Gastronomie sind Hunde nicht überall willkommen — das entscheidet jeder Betreiber selbst. Viele Cafés und Restaurants im Sauerland sind hundefreundlich, aber verlasse dich nicht darauf. Ein kurzes Nachfragen vor dem Eintreten erspart Unannehmlichkeiten. Außengastronomie ist in der Regel zugänglicher als Innenräume; plane bei unsicherem Wetter entsprechend.

Listenhunde und Kotentsorgung

In Nordrhein-Westfalen regelt das Landeshundegesetz NRW (LHundG NRW) den Umgang mit sogenannten gefährlichen Hunden. Bestimmte Rassen — darunter Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Pitbull Terrier und Bullterrier sowie deren Kreuzungen — gelten als gefährlich im Sinne des Gesetzes und unterliegen besonderen Auflagen. Dazu gehören unter anderem Leinen- und Maulkorbpflicht im öffentlichen Raum, Zuverlässigkeitsprüfung des Halters und Sachkundenachweis.

Wer einen solchen Hund hält oder nach Altena bringt, sollte sich vorab mit dem aktuellen LHundG NRW vertraut machen. Den Gesetzestext findest du auf der Plattform recht.nrw.de. Zusätzlich kann die Stadt Altena eigene ergänzende Regelungen haben — frag beim Ordnungsamt nach. Unwissenheit schützt nicht vor Bußgeldern.

Zur Kotentsorgung: In Altena sind im Stadtgebiet Kotbeutelspender und Mülleimer aufgestellt — nutze sie. Hundekot auf Gehwegen, in Parks und auf Spielplätzen zu hinterlassen ist nicht nur unhöflich, sondern kann als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Trag im Zweifelsfall eigene Beutel bei dir, denn Spender können leer sein. Saubere Wege sind das beste Argument für mehr hundefreundliche Flächen in der Stadt.

Praktisches vor Ort in Altena

Altena liegt tief im Märkischen Sauerland, eingebettet zwischen bewaldeten Hängen und der Lenne. Wer hier mit Hund lebt oder zu Besuch ist, merkt schnell: Die Stadt ist überschaubar, aber die Wege zu wichtigen Anlaufstellen sind kurz, wenn man sie kennt.

Tierärztliche Versorgung und Notfälle in Altena

In Altena selbst gibt es niedergelassene Tierarztpraxen, die Routineversorgung, Impfungen und kleinere Behandlungen abdecken. Für Notfälle außerhalb der Sprechzeiten solltest du dich im Voraus informieren, welche Praxis einen Bereitschaftsdienst anbietet — das wechselt regelmäßig. Im Märkischen Sauerland übernehmen teils Praxen in Lüdenscheid oder Iserlohn die Notfallversorgung nachts und am Wochenende. Speichere dir die Tierklinik Lüdenscheid vorsorglich ins Telefon — die Fahrt dorthin dauert bei normaler Verkehrslage etwa 20 Minuten.

Bei Vergiftungsverdacht erreichst du das Tiergiftzentrum der Tierärztlichen Hochschule Hannover rund um die Uhr telefonisch. Halte Impfpass und Versicherungsunterlagen deines Hundes griffbereit, bevor ein Notfall eintritt. Eine Tierkrankenversicherung oder Tierhalterhaftpflicht ist in Nordrhein-Westfalen gesetzlich vorgeschrieben — prüfe, ob dein Vertrag aktuell und gültig ist.

  • Tierarztpraxen in Altena für Routinebehandlungen recherchieren und Kontakt speichern
  • Notfalldienst-Reihenfolge im Märkischen Sauerland vorab klären
  • Tierklinik Lüdenscheid als Backup für größere Eingriffe
  • Tierhalterhaftpflicht ist in NRW Pflicht — Nachweis immer dabei haben

Hundeschulen und Trainingsangebote in der Region

Im Raum Altena und im Märkischen Sauerland gibt es Hundeschulen und Hundesportvereine, die Welpen- und Junghundekurse, Begleithundeausbildung und Schutzhundesport anbieten. Da sich das Angebot vor Ort regelmäßig ändert, lohnt eine aktuelle Suche über den Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), der eine Vereinsdatenbank nach Postleitzahl führt. Viele Trainer im ländlichen Märkischen Sauerland bieten zudem Einzelcoaching in der Natur an — ideal für die hügeligen Geländeverhältnisse rund um Altena.

Wenn dein Hund ein sogenannter Listenhund nach dem Landeshundegesetz NRW ist, brauchst du in der Regel einen Sachkundenachweis und einen bestandenen Wesenstest. Informiere dich direkt bei der Stadt Altena oder dem Ordnungsamt des Märkischen Kreises, welche Nachweise konkret gefordert werden. Eine seriöse Hundeschule kann dich auf diesen Wesenstest vorbereiten und begleiten. Suche gezielt nach Trainern, die tierschutzgerechte, gewaltfreie Methoden anwenden — das ist nicht nur ethisch richtig, sondern in vielen Fällen auch rechtlich relevant.

Auslaufzonen und Freilaufmöglichkeiten in Altena

Altena verfügt über kein großes innerstädtisches Hundeauslaufgelände im Sinne eines eingezäunten Hundeplatzes — zumindest sind keine offiziell ausgewiesenen Flächen stadtbekannt. Das eigentliche Freilaufpotenzial liegt in den Wäldern und Hangbereichen rund um die Stadt. Auf ausgewiesenen Forstwegen und abseits von Wildschutzzonen kannst du deinen Hund — je nach Saison und Regelung — frei laufen lassen. Prüfe aber immer die aktuellen Hinweisschilder vor Ort, denn in der Brut- und Setzzeit (März bis Juli) gelten in vielen Waldbereichen strengere Regeln.

Die Lenneauen und Uferwege entlang des Flusses bieten ebenfalls Raum zum Toben — achte jedoch auf Leinenpflichtbereiche in Parkanlagen und an öffentlichen Plätzen. Informiere dich beim Stadtordnungsdienst Altena oder auf der Stadtwebsite, welche Flächen für Hunde freigegeben sind. Mitgeführte Kotbeutel und Entsorgung in den bereitgestellten Behältern sind Pflicht — nicht nur Vorschrift, sondern ein wichtiger Beitrag zum guten Miteinander in der Stadt.

  • Waldwege rund um Altena als Hauptfreilauffläche nutzen
  • Beschilderung vor Ort immer beachten — saisonale Sperrungen möglich
  • Leinenpflicht in Parkanlagen und am Stadtplatz beachten
  • Kotbeutel immer dabei — Entsorgungspflicht gilt stadtweit

Hundebetreuung und Pensionen rund um Altena

Wer beruflich unterwegs ist oder Urlaub ohne Hund plant, braucht eine zuverlässige Betreuungslösung. Im Märkischen Sauerland gibt es vereinzelte Hundepensionen und gewerbliche Tagesbetreuungsangebote. Da Kapazitäten in ländlichen Lagen begrenzt sind, empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung, besonders rund um Schulferien und Feiertage. Frage nach, ob die Einrichtung behördlich zugelassen ist — gewerbliche Tierbetreuung unterliegt in NRW dem Tierschutzgesetz und der Erlaubnispflicht nach § 11 TierSchG.

Alternativ gibt es in vielen Nachbarstädten wie Lüdenscheid oder Hagen ein größeres Angebot an Hundhotels und professionellen Hundesittern. Plattformen für Hundesitter können eine erste Orientierung geben, aber prüfe Referenzen und Erfahrungen sorgfältig. Für Hunde, die ungern in fremder Umgebung bleiben, ist die Betreuung durch bekannte Personen im vertrauten Revier oft stressfreier. Frage auch lokale Hundeschulen — viele haben Kontakte zu erfahrenen Betreuern aus der Region.

Saisonal in Altena

Das Märkische Sauerland zeigt sich in jedem Quartal anders — manchmal rau und neblig, manchmal strahlend und grün. Für Hunde und ihre Menschen lohnt es sich, die Eigenheiten jeder Jahreszeit zu kennen.

Frühling in Altena: Brut- und Setzzeit im Wald

Der Frühling kommt ins Lennetal mit Verzögerung — die Hänge rund um Altena sind noch feucht und kühl, wenn die ersten Buschwindröschen blühen. Ab März beginnt die Brut- und Setzzeit, und mit ihr gelten in vielen Waldbereichen verschärfte Regeln. Rehkitze liegen reglos im Unterholz, Bodenbrüter nisten zwischen Gräsern — ein freilaufender Hund kann hier in Minuten erheblichen Schaden anrichten, ohne dass du es merkst.

Das Landschaftsgesetz NRW schreibt vor, dass Hunde in Naturschutzgebieten und während der Schonzeit an der Leine zu führen sind. Rund um Altena gibt es mehrere Landschaftsschutzgebiete in den Höhenlagen — informiere dich vor deiner Wanderung über die genauen Grenzen. Die Untere Naturschutzbehörde des Märkischen Kreises gibt Auskunft, welche Bereiche betroffen sind. Halte deinen Hund in dieser Zeit auch auf bekannten Wegen und verzichte auf das Verlassen markierter Pfade. Weitere Informationen findest du auf der Website des Märkischen Kreises.

Der aufgeweichte Waldboden im März und April birgt außerdem Rutschgefahr auf Hangwegen. Zecken sind im Märkischen Sauerland schon ab Temperaturen über sieben Grad aktiv — taste deinen Hund nach jedem Ausflug sorgfältig ab, besonders an Ohren, Achseln und zwischen den Zehen.

  • Leinenpflicht in Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten ab März beachten
  • Wegegebot in der Brut- und Setzzeit einhalten
  • Zeckenschutz ab Frühjahr konsequent anwenden
  • Offizielle Gebietsabgrenzungen beim Märkischen Kreis erfragen

Sommer in Altena: Hitze im Tal und kühle Höhen

Altena liegt tief im Lennetal — das bedeutet im Sommer: Die Hitze staut sich zwischen den Hängen. An heißen Tagen kann es im Talbereich merklich wärmer sein als auf den Höhenzügen darüber. Hunde überhitzen schneller als Menschen, und Asphalt auf der Sonnenseite der Lennestraße kann Pfoten verbrennen. Der einfache Test: Hälst du deine Handfläche sieben Sekunden auf den Belag, ohne Schmerz auszuhalten? Wenn nicht, ist es zu heiß für Pfoten.

Verlagere längere Spaziergänge auf früh morgens oder nach 19 Uhr. Die Waldwege in den Hanglagen über der Stadt sind deutlich kühler als die Uferwege entlang der Lenne zur Mittagszeit. Die Lenne selbst bietet Abkühlung — aber prüfe vor einem Bad, ob die Wasserqualität und die örtlichen Regeln das erlauben. Nicht jeder Uferabschnitt ist für Hunde oder Menschen zum Baden freigegeben.

Frisches Wasser ist im Sommer essenziell: Nimm auf jede Runde eine eigene Trinkflasche mit Hund-Trinker mit. Zeichen einer Überhitzung sind übermäßiges Hecheln, Taumeln und Apathie — bei diesen Symptomen sofort in den Schatten, kühles Wasser anbieten und den Tierarzt anrufen. Lasse deinen Hund nie im geparkten Auto, auch nicht bei kurzen Erledigungen — Temperaturen steigen dort innerhalb von Minuten auf lebensbedrohliche Werte.

Herbst in Altena: Nebel, Nässe und Jagdsaison

Der Herbst verwandelt die Hänge rund um Altena in ein leuchtendes Panorama aus Rot, Gelb und Ocker. Die Buchenwälder im Märkischen Sauerland gehören zu den schönsten der Region in dieser Jahreszeit. Gleichzeitig beginnt ab September die Jagdsaison — und damit steigt das Risiko für freilaufende Hunde im Wald erheblich.

Informiere dich, welche Waldbereiche rund um Altena bejagt werden, und meide diese Flächen an Jagdtagen. Signalwesten für Hunde in Orange oder Gelb sind im Herbst und Winter keine Spielerei, sondern können lebensrettend sein. Frage bei der lokalen Jagdgenossenschaft oder beim Forstamt des Märkischen Kreises nach geplanten Drückjagden in der Nähe.

Der feuchte Waldboden bringt außerdem Pilze hervor — einige davon sind für Hunde hochgiftig. Achte darauf, dass dein Hund keine Pilze frisst. Herbstlaub auf nassen Wegen macht Hangpfade rutschig; ältere Hunde oder solche mit Gelenkproblemen brauchen hier besondere Aufmerksamkeit. Die Zeckensaison läuft bis weit in den Oktober — unterbreche den Zeckenschutz nicht zu früh.

  • Jagdsaison ab September: freilaufende Hunde im Wald erhöhtem Risiko aussetzen
  • Signalweste für Hund im Herbst und Winter empfehlenswert
  • Giftpilze: Hund vom Fressen im Unterholz abhalten
  • Zeckenschutz bis mindestens Oktober fortführen

Winter in Altena: Kälte, Schnee und Streusalz

Winter im Lennetal bedeutet oft Nebel und Frost in der Talsohle, während die Höhenlagen über Altena gelegentlich Schnee abbekommen. Für Hunde ist der Winter grundsätzlich kein Problem — viele genießen den Schnee sichtlich. Problematisch ist dagegen das Streusalz auf Gehwegen und Straßen in der Stadt. Es greift Pfoten an, trocknet sie aus und kann bei Aufnahme über das Lecken Beschwerden verursachen.

Wasche nach jedem Stadtspaziergang im Winter die Pfoten deines Hundes mit lauwarmem Wasser. Pfotenwachs kann als Schutzschicht vor dem Ausgang aufgetragen werden. Für empfindliche Hunde oder kurzhaarige Rassen, die schnell auskühlen, sind Hundejacken oder -mäntel im Altenaer Winter durchaus sinnvoll — kein Luxus, sondern Prävention.

Die Tage sind kurz von November bis Februar: Viele Gassi-Runden finden im Dunkeln statt. Ein LED-Blinker am Halsband oder Geschirr macht deinen Hund für Autofahrer und Radfahrer sichtbar. Auf vereisten Hangwegen rund um Altena ist Vorsicht geboten — Hunde können auf Eis wegrutschen und sich verletzen, besonders auf steilen Forstwegen. Wähle im Winter lieber gut begangene, gestreute Wege als abgelegene Pfade.

Behörden und weiterführende Informationen für Hundehalter in Altena findest du auf der Website der Stadt Altena sowie beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt NRW.

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