Wie viel kostet Hundefutter?
Die monatlichen Hundefutter-Kosten in Deutschland liegen zwischen 20 und 180 Euro – abhängig von Hundegröße, Futterqualität und deinen Ansprüchen an die Ernährung.
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Die monatlichen Hundefutter-Kosten in Deutschland liegen zwischen 20 und 180 Euro – abhängig von Hundegrösse, Futterqualität und deinen Ansprüchen an die Ernährung.
Was kostet Hundefutter pro Kilogramm?
Die Preise unterscheiden sich je nach Kategorie erheblich. Discounter-Trockenfutter erhältst du ab 0,80 Euro pro Kilogramm, während spezielles Veterinärfutter bis zu 15 Euro kostet.
Supermarkt-Trockenfutter: 0,80–2,50 Euro/kg (Marken wie Pedigree, Chappi)
Hochwertiges Trockenfutter: 4–8 Euro/kg (Wolfsblut, Bosch, Platinum)
Getreidefreies Premium: 6–12 Euro/kg (Orijen, Acana, Taste of the Wild)
Veterinärfutter: 8–15 Euro/kg (Hills, Royal Canin Prescription)
Nassfutter Supermarkt: 1,20–3 Euro/kg
Hochwertiges Nassfutter: 4–9 Euro/kg
BARF/Rohfütterung: 6–12 Euro/kg (fertige Menüs)
Wie viel Futter benötigt mein Hund täglich?
Ein 5-Kilo-Hund frisst etwa 100 Gramm Trockenfutter täglich, ein 30-Kilo-Hund dagegen 400–500 Gramm. Bei Nassfutter verdoppelt sich die Menge ungefähr.
Die Futtermenge hängt vom Aktivitätslevel ab. Ein junger Border Collie benötigt 20–30 % mehr als ein gemütlicher Senior-Mops derselben Grösse. Auf der Futterverpackung findest du Richtwerte – aber jeder Hund ist anders.
Monatliche Futterkosten nach Hundegrösse
Die folgenden Zahlen basieren auf durchschnittlichen Futtermengen und aktuellen Marktpreisen:
Kleine Hunde (5–10 kg):
Supermarkt-Futter: 18–25 Euro/Monat
Hochwertiges Futter: 35–65 Euro/Monat
Premium/BARF: 55–95 Euro/Monat
Mittelgrosse Hunde (15–25 kg):
Supermarkt-Futter: 35–55 Euro/Monat
Hochwertiges Futter: 70–120 Euro/Monat
Premium/BARF: 110–180 Euro/Monat
Grosse Hunde (30–45 kg):
Supermarkt-Futter: 55–85 Euro/Monat
Hochwertiges Futter: 110–180 Euro/Monat
Premium/BARF: 160–280 Euro/Monat
Versteckte Kosten beim Hundefutter
Leckerlis und Kauartikel kommen obendrauf – rechne mit 10–30 Euro monatlich extra. Training-Leckerlis für die Welpenschule treiben die Kosten in den ersten Monaten nach oben.
Bei minderwertigen Futtersorten frisst dein Hund grössere Mengen, weil die Nährstoffdichte gering ist. Was zunächst günstig aussieht, wird durch höheren Verbrauch teurer. Ein Beispiel: Billiges Futter mit viel Getreide sättigt schlechter als fleischreiches Premium-Futter.
Spezialfälle die ins Budget gehören
Welpen fressen etwa doppelt so viel wie ausgewachsene Hunde derselben Rasse – aber nur für die ersten 12–18 Monate. Trächtige Hündinnen benötigen ebenfalls 50–100 % mehr Futter in den letzten Wochen.
Bei Allergien oder chronischen Krankheiten wird Veterinärfutter oft zur Dauerlösung. Das kostet 50–150 % mehr als normales Futter, ist aber medizinisch notwendig.
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