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Wie senke ich bei Unwetter (z.B. Gewitter) die Angst meines Hundes?

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Wie senke ich bei Unwetter (z.B. Gewitter) die Angst meines Hundes?

Sichere Umgebung schaffen

  • Rückzugsort: Biete deinem Hund einen sicheren, gemütlichen Platz, an dem er sich verkriechen kann, eine Hundebox, ein ruhiger Raum mit seinen Lieblingsspielzeugen und Decken.
  • Geräuschkulisse: Leise Musik, ein Ventilator oder ein White-Noise-Gerät überlagern die Gewittergeräusche und schaffen eine ruhigere Atmosphäre.
  • Fenster und Vorhänge schliessen: So lassen sich Blitzlichter und laute Geräusche spürbar dämpfen.

Beruhigungstechniken anwenden

  • Ruhig bleiben: Bleib selbst entspannt, Hunde nehmen die emotionale Verfassung ihrer Menschen sehr genau wahr.
  • Berührungen und Massagen: Sanfte Massagen oder ruhige Berührungen wirken bei vielen Hunden beruhigend.
  • Thundershirt: Das eng anliegende Kleidungsstück übt gleichmässigen Druck aus und kann bei manchen Hunden die Anspannung senken.

Ablenkung bieten

  • Spielen: Leichte Spiele lenken die Aufmerksamkeit des Hundes vom Gewitter ab.
  • Training: Kurze Einheiten mit positiver Verstärkung beschäftigen den Hund geistig und helfen, die Angst zu reduzieren.

Desensibilisierung und Training

  • Gewittergeräusche: Spiel Aufnahmen von Gewittergeräuschen zunächst leise ab und erhöhe die Lautstärke über Wochen und Monate allmählich, so gewöhnt sich dein Hund schrittweise daran.
  • Positive Assoziationen: Verknüpfe die Geräusche mit etwas Schönem, etwa Leckerlis oder Spielzeit.

Alternative Methoden

  • Pheromontherapie: Produkte, die beruhigende Pheromone für Hunde freisetzen, können die Angst lindern.
  • Naturheilmittel und Beruhigungsmittel: Frag deinen Tierarzt nach geeigneten Naturheilmitteln oder Beruhigungsmitteln.

Vorbeugende Massnahmen

  • Vorbereitung: Ist ein Gewitter angekündigt, geh rechtzeitig mit deinem Hund spazieren, so muss er während des Unwetters nicht mehr nach draussen.

Medizinische Unterstützung

  • Tierärztliche Beratung: Zeigt dein Hund extreme Angst, sprich mit einem Tierarzt über mögliche Behandlungsoptionen.

Bestrafe deinen Hund nie für sein Angstverhalten, das verstärkt die Furcht nur. Mit Geduld und regelmässiger Anwendung der genannten Massnahmen lässt sich die Belastung für ihn deutlich senken.