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Was für Nahrung ist für meinen Vierbeiner zu empfehlen?

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Was für Nahrung ist für meinen Vierbeiner zu empfehlen?
Definition

Hundefutter ist ein speziell für die Ernährungsbedürfnisse von Hunden entwickeltes Futtermittel, das alle notwendigen Nährstoffe in ausgewogenen Verhältnissen enthält.

Inhalt
  1. Was macht gutes Hundefutter aus?
  2. Wie viel Futter braucht dein Hund täglich?
  3. Wann solltest du auf spezielles Diätfutter umsteigen?
  4. Was spricht für BARF und hausgemachte Rationen?
  5. Welche Lebensmittel sind absolut tabu?

Was macht gutes Hundefutter aus?

Ein hochwertiges Hundefutter enthält mindestens 18% Protein für erwachsene Hunde und 22% für Welpen. Der erste Inhaltsstoff sollte eine benannte Proteinquelle sein – „Huhn“ statt „Geflügelmehl“. Getreide ist nicht per se schlecht, aber Hunde mit empfindlicher Verdauung vertragen oft glutenfreie Alternativen besser.

Die meisten kommerziellen Futter sind vollwertig formuliert. Das erkennst du an der Kennzeichnung „Alleinfuttermittel für Hunde“ nach EU-Verordnung. Diese Futter müssen nachweislich alle Nährstoffe in korrekten Verhältnissen liefern.

Wie viel Futter braucht dein Hund täglich?

Als Faustregel benötigen erwachsene Hunde etwa 2-3% ihres Körpergewichts an Futter pro Tag. Ein 20-Kilo-Hund bekommt also 400-600 Gramm Futter. Welpen brauchen bis zum sechsten Monat das Doppelte pro Kilogramm Körpergewicht.

Diese Werte sind Startpunkte – der tatsächliche Bedarf hängt von Aktivität, Stoffwechsel und Kastrationsstatus ab. Ein Border Collie im Agility-Training braucht mehr als ein gemütlicher Mops auf dem Sofa.

Wann solltest du auf spezielles Diätfutter umsteigen?

Bei Allergien, Nieren- oder Herzerkrankungen ist ein Tierarztbesuch Pflicht. Nierendiät-Futter enthält reduziertes Phosphor und Protein – eine Eigentherapie kann gefährlich werden.

Auch bei chronischen Verdauungsproblemen lohnt sich der Gang zum Tierarzt. Oft stecken Futterunverträglichkeiten dahinter, die sich durch Ausschlussdiäten identifizieren lassen.

Was spricht für BARF und hausgemachte Rationen?

Rohfütterung (BARF) kann bei korrekter Zusammenstellung funktionieren. Du brauchst aber 80% Fleisch, 10% Knochen und 10% Innereien als Grundgerüst. Dazu kommen Gemüse und eventuell Supplemente für Kalzium und Omega-3-Fettsäuren.

Hausgemachte gekochte Rationen sind einfacher zu handhaben, aber genauso anspruchsvoll in der Zusammenstellung. Ohne Ernährungsberatung entstehen schnell Mangelerscheinungen – besonders bei Welpen fatal.

Welche Lebensmittel sind absolut tabu?

Schokolade enthält Theobromin, das Hunde nicht abbauen können. Schon 20 Gramm dunkle Schokolade können bei einem 5-Kilo-Hund Vergiftungserscheinungen auslösen.

Zwiebeln und Knoblauch zerstören rote Blutkörperchen. Weintrauben und Rosinen können Nierenversagen verursachen – die tödliche Dosis ist unberechenbar und individuell unterschiedlich.