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Rosenkohl

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Rosenkohl Bild: Wikimedia Commons – Spruitjes.jpg von Rasbak · CC BY-SA 3.0
Definition

Rosenkohl ist ein Kreuzblütengewächs mit hohem Nährstoffgehalt, das Hunde in kleinen Mengen fressen dürfen.

Inhalt
  1. Welche Nährstoffe stecken in Rosenkohl?
  2. Wie viel Rosenkohl verträgt mein Hund?
  3. Warum muss Rosenkohl gekocht werden?
  4. Wann wird Rosenkohl problematisch?
  5. Welche Zeichen deuten auf Unverträglichkeit?

Rosenkohl ist ein Kreuzblütengewächs mit hohem Nährstoffgehalt, das Hunde in kleinen Mengen fressen dürfen.

Welche Nährstoffe stecken in Rosenkohl?

100 Gramm gekochter Rosenkohl enthalten 85 mg Vitamin C, 177 µg Vitamin K und 4 Gramm Ballaststoffe. Das macht ihn zu einem nährstoffdichten Gemüse, aber die Menge ist entscheidend.

Wie viel Rosenkohl verträgt mein Hund?

Gib deinem Hund gekochten Rosenkohl nur gelegentlich und in kleiner Menge. Bei kleineren Hunden reicht entsprechend weniger. So bekommt er Nährstoffe, ohne dass das Verdauungssystem überlastet wird.

Grössere Mengen führen bei den meisten Hunden zu Blähungen. Ein Labrador, der vier ganze Röschen bekommt, wird wahrscheinlich den Rest des Tages mit Bauchgrummeln verbringen.

Warum muss Rosenkohl gekocht werden?

Roher Rosenkohl ist für Hunde schwer verdaulich und verstärkt die blähende Wirkung. Kochen oder Dämpfen für 8-10 Minuten macht die Zellwände weicher und reduziert schwer verdauliche Verbindungen. Würzen ist tabu, purer gekochter Rosenkohl reicht.

Wann wird Rosenkohl problematisch?

Hunde mit Schilddrüsenproblemen sollten Rosenkohl meiden. Er enthält Goitrogene, Verbindungen, die bei regelmässiger Aufnahme die Jodaufnahme der Schilddrüse hemmen können. Bei einem bereits behandelten Hund mit Hypothyreose ist das Risiko nicht kalkulierbar.

Auch Hunde mit empfindlichem Magen reagieren oft mit Durchfall oder Erbrechen auf Kreuzblütengewächse. Hier lieber bei bewährtem Gemüse wie Karotten bleiben.

Welche Zeichen deuten auf Unverträglichkeit?

Vermehrte Blähungen innerhalb von 2-4 Stunden nach dem Fressen sind normal. Problematisch wird es bei anhaltendem Durchfall, Erbrechen oder wenn der Hund den Bauch aufkrümmt und unruhig wird.

In diesem Fall 24 Stunden fasten lassen und bei anhaltenden Symptomen zum Tierarzt. Manche Hunde vertragen Kohl-Gemüse einfach nicht.