Papilla
Papillen sind kleine warzenartige Erhebungen auf der Haut oder Schleimhaut deines Hundes.
Inhalt
Papillen sind kleine, warzenartige Erhebungen auf der Haut oder Schleimhaut deines Hundes. Du findest sie an verschiedenen Körperstellen – von der Zunge bis zu den Zitzen. Meistens sind sie völlig unauffällig und erfüllen wichtige Aufgaben im Hundekörper.
Wo du Papillen bei deinem Hund findest
Am deutlichsten siehst du Papillen auf der Zunge deines Hundes: die kleinen Noppen, die beim Spielen oder Zähneputzen sichtbar werden. Sie ermöglichen es dem Hund zu schmecken und das Futter gezielt zu bewegen.
An den Pfotenballen hat dein Hund ebenfalls winzige Papillen. Du spürst sie als feine Erhebungen, wenn du über die Ballen streichst. Sie verstärken den Tastsinn – deshalb können Hunde so präzise ertasten, worauf sie treten.
Bei Hündinnen sind Papillen auch an den Zitzen sichtbar. Das sind die Öffnungen, durch die später die Milch für die Welpen fliesst.
Wann Papillen ein Problem werden können
Normalerweise bereiten Papillen keine Schwierigkeiten. Problematisch wird es, wenn sie sich entzünden oder verletzen.
Probleme an der Zunge zeigen sich meist im Fressverhalten: Der Hund frisst langsamer, kaut vorsichtiger oder meidet bestimmtes Futter. Die Zunge kann geschwollen wirken oder verfärbt sein.
An den Zitzen erkennst du Entzündungen an Rötung, Schwellung oder ungewöhnlichem Ausfluss. Das betrifft nicht nur säugende Hündinnen – auch bei nicht-trächtigen Weibchen können sich die Zitzen entzünden.
Was du als Halter beachten solltest
Kontrolliere beim Zähneputzen regelmässig die Zunge deines Hundes. Gesunde Zungenpapillen sind rosa und gleichmässig verteilt. Weisse Beläge, Schwellungen oder Blutungen sind kein normaler Befund.
Bei säugenden Hündinnen prüfst du täglich die Zitzen. Harte Knoten, Wärme oder übelriechender Ausfluss sind Warnsignale für eine Entzündung der Milchdrüsen.
Verweigert dein Hund plötzlich das Futter, zeigt beim Kauen Schmerzen oder du bemerkst Veränderungen an Zunge oder Zitzen, geh zeitnah zum Tierarzt. Entzündungen der Papillen lassen sich gut behandeln – vorausgesetzt, sie werden früh erkannt.
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