Kürbiskernöl
Kürbiskernöl ist ein kaltgepresstes Pflanzenöl aus Kürbiskernen (Cucurbita pepo), das Hundehaltern als Nahrungsergänzung für Fell, Haut und Verdauung empfohlen wird.
Inhalt
Warum geben Hundehalter Kürbiskernöl?
Das Öl enthält Omega-6-Fettsäuren und Vitamin E. Aus der Praxis berichten manche Halter von glänzenderem Fell nach einigen Wochen regelmässiger Gabe.
Allerdings: Die oft beworbene Wirkung bei Blasenproblemen oder Prostatabeschwerden ist beim Hund nicht belegt. Diese Studien stammen aus der Humanmedizin.
Wie dosiere ich Kürbiskernöl für meinen Hund?
Eine allgemein gültige Menge gibt es nicht: Kürbiskernöle unterscheiden sich in Pressung und Konzentration, und wie viel ein Hund verträgt, hängt von Grösse, Alter und Verdauung ab.
Verbindlich ist die Angabe des Herstellers auf der Flasche; ob das Öl für deinen Hund passt und in welcher Menge, klärst du vorher in der Tierarztpraxis. Die verbreiteten Empfehlungen stammen ohnehin aus Erfahrungswerten der Tierernährung, nicht aus kontrollierten Studien, beobachte deshalb genau, ob dein Hund das Öl verträgt.
Welches Kürbiskernöl eignet sich für Hunde?
Verwende nur kaltgepresstes, ungeröstetes Kürbiskernöl ohne Zusätze. Steirisches Kürbiskernöl hat oft die beste Qualität, ist aber teurer als Standard-Öle.
Öl aus gerösteten Kernen schmeckt intensiver, kann aber bei empfindlichen Hunden Magenprobleme verursachen.
Wie gebe ich Kürbiskernöl richtig?
Mische das Öl direkt unter das Futter. Bei Trockenfutter haftet es besser, wenn du etwas warmes Wasser dazugibst.
Bewahre angebrochenes Öl im Kühlschrank auf und verbrauche es binnen 6 Wochen. Ranzig gewordenes Öl erkennst du am bitteren Geschmack.
Wann sollte ich auf Kürbiskernöl verzichten?
Bei Hunden mit Pankreatitis oder anderen Fettverwertungsstörungen ist jedes zusätzliche Öl problematisch. Auch wenn dein Hund bereits eine fettreiche Diät bekommt, kann Kürbiskernöl zu Durchfall führen.
Zeigt dein Hund nach der ersten Gabe weichen Kot oder verweigert das Futter, reduziere die Menge oder setze ab.
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