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Können Hunde schnarchen?

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Können Hunde schnarchen?
Definition

Hunde können schnarchen – genauso wie Menschen entsteht dabei ein charakteristisches Geräusch durch verengte Atemwege während des Schlafs.

Inhalt
  1. Warum schnarchen manche Hunde häufiger als andere?
  2. Welche Krankheiten können dahinterstecken?
  3. Wann wird Hundeschnarchen gefährlich?

Hunde können schnarchen – genauso wie Menschen entsteht dabei ein charakteristisches Geräusch durch verengte Atemwege während des Schlafs.

Warum schnarchen manche Hunde häufiger als andere?

Brachyzephale Rassen – also Hunde mit verkürzten Nasen wie Möpse, Bulldoggen oder Boston Terrier – sind anatomisch benachteiligt. Ihre Atemwege sind von Natur aus verengt, was das Schnarch-Risiko deutlich erhöht. Bei einem Mops ist nächtliches Schnarchen fast schon die Regel.

Übergewicht verschärft das Problem. Zusätzliches Gewebe im Halsbereich drückt von außen auf die ohnehin schon engen Atemwege. Ein übergewichtiger Labrador schnarcht deshalb eher als sein schlanker Artgenosse.

Welche Krankheiten können dahinterstecken?

Plötzlich auftretendes Schnarchen bei einem Hund, der vorher ruhig geschlafen hat, deutet oft auf ein Problem hin. Allergien schwellen die Nasenschleimhäute an und verengen die Atemwege. Atemwegsinfekte haben denselben Effekt.

Auch Zahnprobleme spielen eine Rolle. Entzündetes Zahnfleisch oder abgebrochene Zähne können zu Schwellungen führen, die den Luftstrom behindern. Fremdkörper in der Nase – vom Grashalm bis zum Spielzeugteil – blockieren ebenfalls die Atmung.

Wann wird Hundeschnarchen gefährlich?

Gelegentliches Schnarchen ist meist harmlos. Bedenklich wird es, wenn dein Hund zusätzlich Atemnot zeigt, weniger frisst oder sich anders verhält als sonst. Besonders bei brachyzephalen Rassen kann sich das Schnarchen zu einem lebensbedrohlichen Atemwegssyndrom entwickeln.

Ein Tierarztbesuch ist nötig, wenn das Schnarchen plötzlich beginnt, deutlich lauter wird oder von anderen Symptomen begleitet wird. Auch bei starkem Übergewicht solltest du das Schnarchen nicht ignorieren – es kann ein Warnsignal für ernsthafte Atemprobleme sein.

Umweltfaktoren wie Passivrauchen oder sehr trockene Heizungsluft können die Atemwege zusätzlich reizen. Eine Luftbefeuchtung im Schlafbereich hilft dann oft schon.