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Hunde Welpen kaufen Schweiz

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Hunde Welpen kaufen Schweiz
Definition

Der Welpenkauf in der Schweiz unterliegt seit 2022 strengeren Gesetzen – Händler müssen eine Bewilligung haben und dürfen Welpen erst ab 56 Tagen abgeben.

Inhalt
  1. Wie finde ich einen seriösen Züchter in der Schweiz?
  2. Was kostet ein Welpe vom Züchter in der Schweiz?
  3. Welche Papiere muss der Züchter vorlegen?
  4. Woran erkenne ich unseriöse Anbieter?
  5. Gibt es Alternativen zum Züchterkauf?

Der Welpenkauf in der Schweiz unterliegt seit 2022 strengeren Gesetzen – Händler müssen eine Bewilligung haben und dürfen Welpen erst ab 56 Tagen abgeben.

Wie finde ich einen seriösen Züchter in der Schweiz?

Die Schweizerische Kynologische Gesellschaft (SKG) führt eine öffentliche Züchterdatenbank mit über 1.200 geprüften Mitgliedern. Züchter dort müssen Gesundheitstests nachweisen und werden alle zwei Jahre kontrolliert.

Alternativ bieten Rasseverbände wie der Club für Deutsche Schäferhunde oder der Berner Sennenhund-Verein eigene Züchterlisten. Diese sind oft detaillierter als die SKG-Datenbank.

Was kostet ein Welpe vom Züchter in der Schweiz?

Seriöse Züchter verlangen zwischen 1.200 und 3.000 CHF – je nach Rasse und Zuchtlinie. Golden Retriever kosten etwa 1.500 CHF, Berner Sennenhunde bis 2.500 CHF.

Preise unter 800 CHF sind ein Warnsignal. Solche Welpen stammen meist aus illegalen Importen oder Welpenfabriken.

Welche Papiere muss der Züchter vorlegen?

Jeder Welpe braucht einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung. Der Chip muss vor der Abgabe gesetzt und in der Datenbank ANIS registriert sein.

Bei Rassehunden kommt der SKG-Stammbaum dazu. Züchter müssen außerdem Gesundheitszeugnisse der Elterntiere zeigen – bei größeren Rassen besonders für Hüftdysplasie.

Woran erkenne ich unseriöse Anbieter?

Meide Verkäufer, die mehrere Rassen gleichzeitig anbieten oder Welpen an neutralen Orten übergeben wollen. Seriöse Züchter zeigen immer das Muttertier und die Aufzuchtbedingungen.

Online-Plattformen wie tutti.ch sind voller illegaler Angebote. Die meisten Welpen dort stammen aus osteuropäischen Massenzuchten.

Gibt es Alternativen zum Züchterkauf?

Schweizer Tierheime vermitteln jährlich etwa 3.000 Hunde – darunter auch Welpen und Junghunde. Die Schutzgebühr liegt meist zwischen 300 und 600 CHF.

Organisationen wie „Hunde ohne Grenzen“ oder „Seelen für Seelchen“ holen Straßenhunde aus dem Ausland. Diese sind oft bereits geimpft und kastriert.