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HD/ED

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HD/ED
Definition

HD (Hüftgelenksdysplasie) und ED (Ellbogendysplasie) sind erblich bedingte Gelenkfehlbildungen, die bei 15-20% aller Hunde auftreten und zu Lahmheit und Schmerzen führen können.

Inhalt
  1. Wie werden HD und ED eingeteilt?
  2. Ab welchem Alter kann man HD/ED röntgen lassen?
  3. Was kostet eine HD/ED-Untersuchung?
  4. Welche Rassen sind besonders betroffen?
  5. Können Hunde mit HD/ED trotzdem Welpen bekommen?

HD (Hüftgelenksdysplasie) und ED (Ellbogendysplasie) sind erblich bedingte Gelenkfehlbildungen, die bei 15-20% aller Hunde auftreten und zu Lahmheit und Schmerzen führen können.

Wie werden HD und ED eingeteilt?

HD wird in fünf Grade unterteilt: A (frei), B (Übergangsform), C (leichte), D (mittlere) und E (schwere HD). Bei ED gibt es drei Grade: 0 (frei), 1 (leichte) und 2-3 (mittlere bis schwere ED). Diese Bewertung erfolgt durch speziell ausgebildete Tierärzte anhand von Röntgenbildern.

Ab welchem Alter kann man HD/ED röntgen lassen?

Die offizielle HD/ED-Untersuchung ist frühestens ab 12 Monaten möglich, da die Gelenke vorher noch nicht vollständig ausgeformt sind. Bei großen Rassen empfehlen manche Tierärzte eine Voruntersuchung ab 6 Monaten – diese ist aber nicht züchtertauglich.

Was kostet eine HD/ED-Untersuchung?

In Deutschland liegen die Kosten bei 150-250 Euro, in Österreich bei 180-280 Euro, in der Schweiz bei 200-350 CHF. Darin enthalten: Röntgen in Narkose, Auswertung durch einen anerkannten Gutachter und das offizielle Zertifikat.

Welche Rassen sind besonders betroffen?

HD tritt bei 35-40% aller Deutschen Schäferhunde auf, bei Golden Retrievern bei etwa 20%. ED betrifft besonders Berner Sennenhunde (bis 50%) und Deutsche Doggen. Kleine Rassen unter 20 kg sind deutlich seltener betroffen.

Können Hunde mit HD/ED trotzdem Welpen bekommen?

Das hängt vom Zuchtverband ab. Die meisten VDH-Vereine erlauben HD-Grad A und B zur Zucht, bei ED nur Grad 0. Seriöse Züchter kombinieren nie zwei Hunde mit schlechteren Werten – auch wenn es laut Zuchtordnung erlaubt wäre.