Feige
Feigen sind für Hunde nicht giftig und dürfen in sehr kleinen Mengen gefüttert werden, wobei ein mittelgroßer Hund etwa 1-2 kleine Feigenstücke pro Woche verträgt.
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Sind Feigen für Hunde erlaubt oder schädlich?
Feigen sind für Hunde nicht giftig und dürfen in sehr kleinen Mengen gefüttert werden. Ein mittelgroßer Hund verträgt etwa 1-2 kleine Feigenstücke pro Woche ohne Probleme. Der hohe Ballaststoff- und Fruchtzuckergehalt macht größere Mengen problematisch für die Verdauung.
Die Frucht selbst ist unbedenklich – der Feigenbaum dagegen nicht. Blätter und Milchsaft enthalten Substanzen, die Hautreizungen und Magenbeschwerden verursachen können.
Welche Nährstoffe stecken in Feigen?
Feigen liefern Vitamin A für gesunde Haut und glänzendes Fell, Kalium für die Muskelfunktion und reichlich Ballaststoffe für die Verdauung. Der Antioxidantiengehalt schützt die Zellen vor freien Radikalen.
Das Problem: Eine mittelgroße Feige enthält bereits 8 Gramm Fruchtzucker. Zum Vergleich – das entspricht etwa zwei Teelöffeln Zucker. Bei einem 15-Kilo-Hund reicht schon eine halbe Feige für eine Portion, die der empfohlenen Tagesmenge an zusätzlichem Zucker entspricht.
Was passiert bei zu vielen Feigen?
Der hohe Ballaststoffgehalt führt bei Überdosierung zu Durchfall, Blähungen und Erbrechen. Ein Hund, der erstmals drei oder vier Feigen frisst, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit am selben Tag Verdauungsprobleme bekommen.
Der Fruchtzucker belastet zusätzlich die Bauchspeicheldrüse und kann bei regelmäßiger Überfütterung zu Gewichtszunahme führen. Besonders kleine Hunderassen reagieren empfindlich auf plötzliche Zuckerspitzen.
Warum sind Feigenbaum-Teile problematisch?
Blätter und der milchige Saft des Feigenbaums enthalten Ficin und Furocumarine. Diese Substanzen verursachen bei Hautkontakt Rötungen und Juckreiz – ähnlich wie bei Menschen. Frisst der Hund Blätter, sind Magenschmerzen und Durchfall die Folge.
Besonders gefährlich wird es, wenn Saft aus abgebrochenen Ästen auf die Haut gelangt und der Hund anschließend in der Sonne liegt. Die Kombination aus Furocumarinen und UV-Licht verstärkt die Hautreaktion erheblich.
Wie erkenne ich eine Feigen-Unverträglichkeit?
Erbrechen, weicher Kot oder Durchfall treten meist 2-6 Stunden nach dem Fressen auf. Blähungen und Bauchgrummeln kommen hinzu, wenn der Hund zu viel erwischt hat.
Bei Kontakt mit Feigenbaum-Saft zeigen sich rote, juckende Stellen auf der Haut. Der Hund leckt und kratzt sich vermehrt an den betroffenen Bereichen.
Welche Früchte sind bessere Alternativen?
Blaubeeren enthalten weniger Zucker und mehr Antioxidantien pro Gramm. Apfelstücke (ohne Kerne) liefern Ballaststoffe ohne den extremen Zuckergehalt. Erdbeeren punkten mit Vitamin C und sind bei den meisten Hunden beliebter als Feigen.
Wassermelone ohne Kerne eignet sich besonders im Sommer – sie hydratisiert und hat einen niedrigeren Zuckergehalt als getrocknete Früchte.
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