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CBD-Öl

CBD-Öl für Hunde ist ein Hanfextrakt mit dem Wirkstoff Cannabidiol und sehr geringem THC-Gehalt. Es ist weder als Tierarzneimittel noch als Futtermittelzusatz zugelassen, wird aber trotzdem im Handel angeboten.

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CBD-Öl Quelle: magnific · premium
Inhalt
  1. Was sagt die Forschung über CBD bei Hunden?
  2. Welche Dosierung verwenden Hundehalter?
  3. Welche Risiken bestehen?
  4. Warum ist die Qualität so unsicher?

CBD-Öl für Hunde ist ein Hanfextrakt mit sehr geringem THC-Gehalt, der im Handel angeboten wird, obwohl er weder als Tierarzneimittel noch als Futtermittelzusatz zugelassen ist.

Die Rechtslage ist eindeutig: CBD-Produkte für Tiere dürfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz keine Heilungsversprechen enthalten. Trotzdem berichten Halter über positive Erfahrungen bei ängstlichen oder älteren Hunden.

Was sagt die Forschung über CBD bei Hunden?

Die Studienlage ist dünn. Eine Cornell-Studie aus 2018 zeigte bei 16 Hunden mit Arthritis weniger Schmerzanzeichen nach CBD-Gabe. Weitere belastbare Studien fehlen.

Als Tierarzneimittel ist CBD-Öl nicht zugelassen, als Futtermittelzusatz ebenfalls nicht. Die meisten raten zur Vorsicht, da Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten möglich sind.

Das Endocannabinoid-System existiert bei Hunden wie bei Menschen. Ob CBD darüber therapeutisch wirkt, ist wissenschaftlich nicht belegt.

Welche Dosierung verwenden Hundehalter?

Es gibt keine medizinisch abgesicherte Dosierungsempfehlung, und zugelassen ist CBD weder als Tierarzneimittel noch als Futtermittelzusatz.

Was in Foren und Erfahrungsberichten an Mengen kursiert, beruht auf Anwendungserfahrungen einzelner Halter, nicht auf Studien.

Wer CBD trotzdem ausprobieren will, sollte das nur nach Rücksprache mit der Tierarztpraxis tun, besonders wenn dein Hund bereits andere Medikamente nimmt, da Wechselwirkungen möglich sind (siehe Abschnitt «Welche Risiken bestehen»).

Welche Risiken bestehen?

Häufigste Nebenwirkung ist Müdigkeit. Manche Hunde zeigen Durchfall oder verweigern zeitweise das Futter.

Kritisch wird es bei gleichzeitiger Gabe von Medikamenten: CBD kann andere Wirkstoffe verstärken oder abschwächen. Besonders bei Epilepsie-Medikamenten oder Blutverdünnern ist Vorsicht geboten.

Die Qualität der Produkte schwankt stark. Viele enthalten weniger CBD als angegeben oder Pestizidrückstände.

Warum ist die Qualität so unsicher?

Für CBD-Öle für Hunde gibt es in der Schweiz und in der EU keine Zulassung, bei der eine Behörde Gehalt und Reinheit vor dem Verkauf prüft; als Futtermittel ist Hanfextrakt dort nicht zugelassen. Öle mit dem Hinweis «für Tiere» sind deshalb nicht behördlich geprüft.

Laboranalysen je Charge zeigen CBD-Gehalt, THC-Wert und Schadstoffe.

Vollspektrum-Extrakte enthalten weitere Hanfbestandteile, deren Nutzen ungeklärt ist.