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Bronchitis

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Bronchitis
Definition

Bronchitis beim Hund ist eine Entzündung der Bronchien, die sich durch bellenden Husten äußert und akut oder chronisch verlaufen kann.

Inhalt
  1. Welche Ursachen hat Bronchitis beim Hund?
  2. Wie erkennst du Bronchitis beim Hund?
  3. Wann wird aus akuter Bronchitis eine chronische?
  4. Welche Behandlung hilft bei Bronchitis?
  5. Was kannst du zu Hause tun?

Welche Ursachen hat Bronchitis beim Hund?

Bronchitis beim Hund entsteht durch verschiedene Auslöser. Virusinfektionen stehen an erster Stelle – oft im Rahmen des Zwingerhusten-Komplexes. Diese schwächen die Schleimhaut so stark, dass Bakterien wie Bordetella bronchiseptica oder Mykoplasmen leicht eindringen.

Allergien bilden die zweithäufigste Ursache. Zigarettenrauch in der Wohnung, Feinstaub oder Pollen reizen die Bronchien dauerhaft. Ein Hund, der nur im Frühjahr hustet, hat meist eine Pollenallergie entwickelt.

Seltener stecken Parasiten wie Lungenwürmer oder Fremdkörper dahinter. Grannen vom Getreidefeld können sich in den tiefen Atemwegen festsetzen und monatelang Entzündungen verursachen.

Wie erkennst du Bronchitis beim Hund?

Der typische Bronchitis-Husten klingt rau und bellend. Dein Hund hustet besonders morgens nach dem Aufstehen oder wenn er sich aufregt. Bei chronischer Bronchitis hustet er täglich über Wochen.

Drück vorsichtig auf seine Luftröhre unterhalb des Kehlkopfs – ein kranker Hund hustet sofort los. Gesunde Hunde zeigen keine Reaktion.

Bei schweren Verläufen kommt weißlich-gelber Schleim dazu. Der Hund würgt ihn hoch oder erbricht ihn. Seine Atmung wird angestrengt, manchmal hörst du Pfeifen oder Rasseln.

Wann wird aus akuter Bronchitis eine chronische?

Tierärzte sprechen von chronischer Bronchitis, wenn der Husten länger als acht Wochen anhält. Die Bronchien verdicken sich dauerhaft, produzieren ständig Schleim.

Besonders gefährdet sind übergewichtige Hunde und kleine Rassen wie Yorkshire Terrier. Ihre engen Atemwege verstopfen schneller.

Welche Behandlung hilft bei Bronchitis?

Die Behandlung hängt von der Ursache ab. Bei bakteriellen Infektionen verschreibt der Tierarzt Antibiotika wie Doxycyclin oder Amoxicillin-Clavulansäure für 7-14 Tage.

Hustenstiller wie Butorphanol unterdrücken den quälenden Hustenreiz. Bronchodilatatoren wie Theophyllin erweitern die verengten Atemwege. Bei allergischer Bronchitis können Kortison-Tabletten die Entzündung stoppen.

Inhalationen mit Kochsalzlösung lösen festsitzenden Schleim. Spezielle Hundemasken machen das möglich – täglich 10-15 Minuten.

Was kannst du zu Hause tun?

Schaffe eine reizarme Umgebung. Keine Duftstäbchen, kein Zigarettenrauch. Lüfte mehrmals täglich stoßweise statt dauerhaft.

Halte die Luftfeuchtigkeit zwischen 40-60%. Zu trockene Heizungsluft reizt die angegriffenen Schleimhäute zusätzlich.

Schone deinen Hund körperlich. Lange Spaziergänge verstärken den Husten. Kurze Runden reichen während der Heilung.