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Blutdruck-Messung

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Blutdruck-Messung
Definition

Die Blutdruck-Messung beim Hund bestimmt den Druck in den Blutgefäßen durch eine aufblasbare Manschette am Bein oder Schwanz.

Inhalt
  1. Warum wird der Blutdruck beim Hund gemessen?
  2. Wie läuft die Messung in der Praxis ab?
  3. Was bedeuten erhöhte oder niedrige Werte?
  4. Ist die Messung für den Hund belastend?

Die Blutdruck-Messung beim Hund bestimmt den Druck in den Blutgefäßen durch eine aufblasbare Manschette am Bein oder Schwanz. Normale Werte liegen bei 120-160 mmHg systolisch und 80-100 mmHg diastolisch.

Warum wird der Blutdruck beim Hund gemessen?

Tierärzte messen den Blutdruck bei Verdacht auf Nierenprobleme, Herzerkrankungen oder wenn dein Hund auffällige Symptome zeigt. Häufige Anzeichen: vermehrtes Trinken, Schwäche oder plötzliche Blindheit bei älteren Hunden.

Bestimmte Rassen wie Cavalier King Charles Spaniel haben ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck. Bei Routineuntersuchungen ab dem 7. Lebensjahr gehört die Messung oft zum Standard.

Wie läuft die Messung in der Praxis ab?

Der Tierarzt legt eine kleine Manschette um das Vorderbein, den Schwanz oder die Hinterpfote deines Hundes. Die Manschette wird aufgepumpt, bis der Blutfluss kurz gestoppt ist. Beim langsamen Ablassen des Drucks registriert ein Gerät die Werte.

Dein Hund sollte dabei entspannt liegen oder sitzen. Stress kann die Werte um 20-30 mmHg verfälschen – deshalb lässt sich ein erfahrener Tierarzt Zeit und wiederholt die Messung mehrmals.

Was bedeuten erhöhte oder niedrige Werte?

Werte über 160 mmHg systolisch gelten als Bluthochdruck und können Nieren, Augen oder Herz schädigen. Niedriger Blutdruck unter 100 mmHg kann auf Schock, Dehydration oder Herzprobleme hinweisen.

Ein einzelner erhöhter Wert bedeutet noch keine Diagnose. Oft misst der Tierarzt bei einem Folgetermin erneut, wenn sich dein Hund an die Praxis gewöhnt hat.

Ist die Messung für den Hund belastend?

Die Messung selbst ist schmerzfrei – lediglich das Aufpumpen der Manschette kann kurz unangenehm sein. Die meisten Hunde tolerieren den Vorgang gut, besonders wenn sie durch Leckerlis oder ruhige Worte abgelenkt werden.

Nur in Notfällen verwenden Tierärzte die direkte Messung über einen Katheter in der Arterie. Diese invasive Methode birgt Risiken wie Blutungen und wird bei bewussten Hunden vermieden.