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Bietet rundum.dog auch Informationen zum Thema Tierschutz?

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Bietet rundum.dog auch Informationen zum Thema Tierschutz?
Definition

Tierschutz bei Hunden umfasst alle Maßnahmen zum Schutz vor Leiden, Schmerzen und Schäden durch verantwortungsvolle Zucht, Haltung und Handel.

Inhalt
  1. Wie erkenne ich seriöse von unseriösen Hundezüchtern?
  2. Welche Hunderassen gelten als Qualzucht?
  3. Wo finde ich Hunde zur Adoption in meiner Nähe?
  4. Was kann ich gegen illegalen Welpenhandel tun?

Wie erkenne ich seriöse von unseriösen Hundezüchtern?

Seriöse Züchter zeigen dir die Mutter des Welpen und lassen dich das Zuhause besuchen. Sie stellen dir Fragen zu deiner Wohnsituation und Erfahrung mit Hunden. Ein Warnsignal: Wenn der Verkäufer dich an einem Parkplatz oder Rastplatz treffen will.

Achte auf diese Merkmale unseriöser Anbieter: Mehrere verschiedene Rassen gleichzeitig im Angebot, extrem niedrige Preise unter 800 Euro, keine Papiere oder Gesundheitsnachweise, Abgabe vor der 8. Lebenswoche. Bei Online-Anzeigen sind Stock-Fotos statt eigener Welpenbilder ein klares Indiz für Betrug.

Welche Hunderassen gelten als Qualzucht?

Qualzucht liegt vor wenn Hunde durch ihre Zuchtmerkmale leiden oder in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sind. Betroffen sind vor allem extrem kurznasige Rassen wie Französische Bulldoggen, Möpse oder Englische Bulldoggen, die oft unter Atemnot leiden.

Auch übertrieben kleine Hunde unter 2 Kilogramm, Hunde mit extrem kurzen Beinen im Verhältnis zum Körper oder solche mit übergroßen Augen haben häufig gesundheitliche Probleme. In Deutschland verbietet das Tierschutzgesetz die Zucht mit Tieren, die Schmerzen oder Leiden vererben.

Wo finde ich Hunde zur Adoption in meiner Nähe?

Tierheime in deiner Region findest du über die Suche der örtlichen Tierschutzvereine. Die meisten haben Online-Vermittlungsseiten mit aktuellen Hunden. Auch spezialisierte Rassehunde-Notfälle vermitteln über regionale Vereine.

Bei der Adoption rechne mit Schutzgebühren zwischen 200-400 Euro. Diese decken Kastration, Impfungen und oft auch einen Chip. Seriöse Tierschutzorganisationen besuchen dich vorab zuhause oder führen ausführliche Gespräche über deine Haltungsbedingungen.

Was kann ich gegen illegalen Welpenhandel tun?

Melde verdächtige Anzeigen den örtlichen Veterinärämtern oder der Polizei. Typische Merkmale: Angebote mit mehreren Rassen, Verkauf ohne Besichtigung der Mutterhündin, fehlende Impfausweise oder ungewöhnlich günstige Preise.

Kaufe niemals aus Mitleid einen offensichtlich kranken Welpen – das finanziert nur weiteren illegalen Handel. Teile stattdessen dein Wissen über seriöse Zucht und Adoption in deinem Umfeld. Jeder verhinderte Spontankauf schwächt das Geschäft mit dem Tierleid.