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Welche Tipps bietet rundum.dog für die Erziehung von Welpen?

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Welche Tipps bietet rundum.dog für die Erziehung von Welpen?
Definition

Welpenerziehung ist der systematische Aufbau von Verhaltensregeln und sozialen Fähigkeiten in den ersten 16 Lebenswochen eines Hundes – der prägendsten Phase im Hundeleben.

Inhalt
  1. Wann beginnt die Welpenerziehung?
  2. Was lernt ein Welpe in den ersten vier Wochen?
  3. Welche Kommandos in welcher Reihenfolge?
  4. Wie funktioniert Sozialisierung konkret?
  5. Was sind typische Erziehungsfehler?

Welpenerziehung ist der systematische Aufbau von Verhaltensregeln und sozialen Fähigkeiten in den ersten 16 Lebenswochen eines Hundes – der prägendsten Phase im Hundeleben.

Wann beginnt die Welpenerziehung?

Das Training startet am Tag des Einzugs. Ein 8 Wochen alter Welpe kann bereits erste Kommandos lernen und Regeln verstehen. Die Sozialisierungsphase endet mit der 16. Lebenswoche – danach wird neues Lernen deutlich schwieriger.

Was lernt ein Welpe in den ersten vier Wochen?

Stubenreinheit hat Priorität. Du gehst alle zwei Stunden mit dem Welpen raus – nach dem Fressen, Schlafen und Spielen immer sofort. Das Kommando „Sitz“ funktioniert oft schon nach drei Tagen, wenn du es vor jeder Fütterung übst.

Leinengewöhnung beginnt in der ersten Woche zu Hause. Fünf Minuten täglich mit dem Geschirr herumlaufen reicht. Draußen dann täglich zehn Minuten länger, bis der Welpe entspannt mitgeht.

Welche Kommandos in welcher Reihenfolge?

„Sitz“ ist das Fundament – meist nach einer Woche gefestigt. Dann „Hier“ rufen beim Spielen im Garten, bevor du „Platz“ einführst. „Bleib“ kommt erst mit 12-14 Wochen, wenn der Welpe die Grundkommandos sicher beherrscht.

Jedes neue Kommando braucht drei Wochen Übungszeit bis es zuverlässig sitzt. Mehr als zwei Kommandos gleichzeitig verwirren den Welpen.

Wie funktioniert Sozialisierung konkret?

Ab der zweiten Woche nach Einzug täglich neue Eindrücke schaffen. Ein Spaziergang durch die Stadt, Besuch von Freunden, kurz in den Baumarkt. Der Welpe soll alles schnuppern und beobachten können – aber nie überfordert werden.

Mit anderen Hunden erst spielen lassen, wenn die Grundimmunisierung abgeschlossen ist. Vorher nur kontrollierten Kontakt zu geimpften, gesunden Hunden.

Was sind typische Erziehungsfehler?

Zu viele Regeln auf einmal führen zu Verwirrung. Ein Welpe kann sich maximal drei klare Regeln gleichzeitig merken. Inkonsequenz ist Gift – was einmal erlaubt war, versteht der Welpe nicht als Ausnahme.

Lange Trainingseinheiten überfordern. Zehn Minuten konzentriertes Üben sind effektiver als eine halbe Stunde mit Pausen.