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Toxoplasmose

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Toxoplasmose
Definition

Toxoplasmose ist eine Parasiteninfektion durch Toxoplasma gondii, die bei Hunden meist symptomlos verläuft, aber für schwangere Halterinnen relevant werden kann.

Inhalt
  1. Wie steckt sich mein Hund mit Toxoplasmose an?
  2. Welche Symptome zeigen Hunde bei Toxoplasmose?
  3. Wann sollte ich meinen Hund auf Toxoplasmose testen lassen?
  4. Wie gefährlich ist Toxoplasmose für Hundehalter?
  5. Behandlung und Vorbeugung

Toxoplasmose ist eine Parasiteninfektion durch Toxoplasma gondii, die bei Hunden meist symptomlos verläuft, für schwangere Halter kann sie aber relevant werden.

Wie steckt sich mein Hund mit Toxoplasmose an?

Dein Hund infiziert sich durch den Verzehr von rohem Fleisch infizierter Tiere, vor allem Nagetiere, Vögel oder rohes Schweine- und Schaffleisch. Katzenkot ist die zweite Infektionsquelle: Die Oozysten werden nach ein bis fünf Tagen im Kot infektiös und bleiben monatelang in der Umwelt aktiv.

Anders als Katzen scheiden Hunde keine Oozysten aus. Sie sind Zwischenwirte, nicht Endwirte des Parasiten.

Welche Symptome zeigen Hunde bei Toxoplasmose?

Die meisten Hunde zeigen gar keine Symptome. Bei immunschwachen Tieren oder Welpen kann es zu Fieber, Durchfall, Atemproblemen oder neurologischen Ausfällen kommen.

Besonders Welpen unter vier Wochen entwickeln manchmal schwere Verläufe mit Lungenentzündung oder Gehirnhautentzündung. Ein erwachsener, gesunder Hund übersteht die Infektion meist unbemerkt.

Wann sollte ich meinen Hund auf Toxoplasmose testen lassen?

Ein Test ist sinnvoll, wenn du schwanger bist und wissen möchtest, ob dein Hund als Infektionsquelle in Frage kommt. Der Tierarzt bestimmt Antikörper im Blut, IgM-Antikörper zeigen eine frische Infektion an, IgG-Antikörper eine bereits durchgemachte.

Bei ungeklärten neurologischen Symptomen oder schwerem Durchfall kann der Test zur Diagnose beitragen. Die Kosten liegen bei etwa 25 bis 40 Franken.

Wie gefährlich ist Toxoplasmose für Hundehalter?

Für die meisten Hundehalter besteht kaum Risiko. Kritisch wird es bei Schwangeren ohne Immunschutz: Eine Erstinfektion kann beim Ungeborenen zu Fehlbildungen führen.

Da Hunde keine Oozysten ausscheiden, ist eine Ansteckung über den Hund unwahrscheinlicher als über Katzenkot oder rohes Fleisch. Einfache Hygiene nach dem Streicheln reicht als Vorsichtsmassnahme aus.

Behandlung und Vorbeugung

Erkrankte Hunde erhalten Antibiotika wie Clindamycin oder eine Kombination aus Sulfadiazin und Pyrimethamin. Die Therapie dauert zwei bis vier Wochen.

Zur Vorbeugung fütterst du kein rohes Fleisch und hältst deinen Hund vom Kot anderer Tiere fern. Eine einmal durchgemachte Toxoplasmose hinterlässt meist lebenslange Immunität.