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Sellerie

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Sellerie
Definition

Sellerie ist ein wasserreiches Gemüse, das Hunde in kleinen Mengen unbedenklich fressen können und dabei Vitamin K, Kalium sowie Ballaststoffe aufnehmen.

Inhalt
  1. Welche Nährstoffe stecken in Sellerie?
  2. Wie viel Sellerie darf mein Hund fressen?
  3. Kann Sellerie die Zähne meines Hundes reinigen?
  4. Wann sollte ich auf Sellerie verzichten?
  5. Roh oder gekocht – was ist besser?

Sellerie ist ein wasserreiches Gemüse, das Hunde in kleinen Mengen unbedenklich fressen können und dabei Vitamin K, Kalium sowie Ballaststoffe aufnehmen.

Welche Nährstoffe stecken in Sellerie?

100 Gramm roher Sellerie enthalten etwa 14 Kalorien und bestehen zu 95 Prozent aus Wasser. Dein Hund bekommt dabei 37 Mikrogramm Vitamin K pro 100 Gramm – das entspricht etwa einem Drittel des Tagesbedarfs eines 20-Kilogramm-Hundes.

Kalium macht mit 260 Milligramm pro 100 Gramm den höchsten Mineralstoffanteil aus. Die 1,6 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm können die Verdauung anregen, aber auch zu weichem Kot führen.

Wie viel Sellerie darf mein Hund fressen?

Ein 10-Kilogramm-Hund kann täglich 2-3 Sellerie-Stangen (etwa 30 Gramm) als Snack bekommen. Bei einem 30-Kilogramm-Hund sind 5-6 Stangen (rund 90 Gramm) unbedenklich.

Diese Menge sollte nicht überschritten werden, da größere Mengen zu Durchfall oder Blähungen führen können. Der hohe Wassergehalt kann bei empfindlichen Hunden bereits ab 50 Gramm pro 10 Kilogramm Körpergewicht zu weichem Stuhl führen.

Kann Sellerie die Zähne meines Hundes reinigen?

Die faserige Struktur von rohem Sellerie wirkt wie eine natürliche Zahnbürste. Beim Kauen reiben die Fasern mechanisch an den Zähnen und können oberflächlichen Belag entfernen.

Diese Wirkung ist jedoch deutlich geringer als bei speziellen Kauartikeln. Tierärzte sehen Sellerie als nette Ergänzung, nicht als Ersatz für echte Zahnpflege.

Wann sollte ich auf Sellerie verzichten?

Hunde mit chronischen Nierenproblemen sollten keinen Sellerie bekommen. Das Gemüse enthält 87 Milligramm Natrium pro 100 Gramm – bei niereninsuffizienten Hunden kann das die Wassereinlagerung verstärken.

Auch bei akuten Magen-Darm-Problemen ist Sellerie ungeeignet. Die Ballaststoffe können Durchfall verstärken, statt ihn zu lindern.

Roh oder gekocht – was ist besser?

Roher Sellerie behält alle hitzeempfindlichen Vitamine und bietet den maximalen Kaueffekt. Kleine Hunde unter 5 Kilogramm können sich jedoch an den zähen Fasern verschlucken.

Gedünsteter Sellerie wird weicher und lässt sich leichter kauen, verliert aber etwa 20 Prozent seines Vitamin-C-Gehalts. Bei Welpen und Senioren mit Zahnproblemen ist die gekochte Variante sicherer.