Schwimmer Syndrom
Das Schwimmer-Syndrom ist eine seltene Entwicklungsstörung bei Welpen, bei der die Beine seitlich vom Körper abstehen und der Welpe sich nur robbend fortbewegen kann.
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Das Schwimmer-Syndrom ist eine seltene Entwicklungsstörung bei Welpen, bei der die Beine seitlich vom Körper abstehen und der Welpe sich nur robbend fortbewegen kann. Die Brust bleibt flach, die Bewegung erinnert ans Schwimmen.
Was unterscheidet das Schwimmer-Syndrom von anderen Erkrankungen?
Das Schwimmer-Syndrom betrifft ausschliesslich neugeborene Welpen in den ersten Lebenswochen. Es hat nichts mit dem Wobbler-Syndrom zu tun, das eine Halswirbelsäulen-Erkrankung bei erwachsenen Hunden ist. Beim Schwimmer-Syndrom flacht die Brust durch die unnatürliche Liegeposition ab.
Welche Welpen entwickeln ein Schwimmer-Syndrom?
Besonders betroffen sind schwere, rundliche Welpen grosser Rassen wie Labrador Retriever, Golden Retriever und Deutsche Doggen. Auch bei übergewichtigen Welpen kleinerer Rassen kommt es vor. Die Störung zeigt sich meist zwischen der 2. und 4. Lebenswoche, wenn andere Welpen bereits laufen lernen.
Wie erkenne ich ein Schwimmer-Syndrom bei meinem Welpen?
Der Welpe liegt flach auf dem Bauch mit seitlich ausgestreckten Beinen. Er kann nicht stehen oder normal krabbeln, sondern bewegt sich robbend vorwärts. Die Brust wirkt ungewöhnlich breit und flach. Andere Welpen des Wurfes entwickeln sich normal.
Kann sich ein Schwimmer-Syndrom von selbst bessern?
Leichte Fälle können sich ohne Behandlung normalisieren, wenn der Welpe an Muskelkraft gewinnt. Bei ausgeprägten Fällen sind physiotherapeutische Massnahmen nötig. Dazu gehören Bandagen um die Brust, um ihre Form zu korrigieren, sowie Übungen auf rutschfesten Unterlagen, mehrmals täglich.
Welche Langzeitfolgen hat das Schwimmer-Syndrom?
Bei erfolgreicher Behandlung entwickeln sich die meisten Welpen normal. Bleibt das Schwimmer-Syndrom unbehandelt, kann die Fehlstellung der Brust zu Atemproblemen führen; die Muskelschwäche zieht dauerhafte Bewegungseinschränkungen nach sich. Wer in den ersten Lebenswochen früh eingreift, verbessert die Heilungschancen deutlich.
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