Romanasalat
Quelle: Canva Romanasalat ist eine Salatsorte mit länglichen, festen Blättern, die in kleinen Mengen als kalorienarme Ergänzung im Speiseplan von Hunden verwendet werden kann.
Inhalt
Romanasalat ist ein Blattgemüse aus der Familie der Salate und kann von Hunden in kleinen Mengen gefressen werden. Er enthält viel Wasser, nur wenige Kalorien und wird gelegentlich als Ergänzung zum regulären Futter angeboten.
Welche Nährstoffe stecken im Romanasalat?
Zu etwa 95 % besteht Romanasalat aus Wasser. Was in den restlichen 5 % steckt, ist aber durchaus bemerkenswert – pro 100 g zum Beispiel:
- Vitamin K: 102 µg
- Folsäure: 136 µg
- Vitamin A: 5230 µg Beta-Carotin
- Kalium: 247 mg
- Ballaststoffe: 2,1 g
Besonders der Vitamin-K-Wert sticht heraus. Bei einem 10-kg-Hund reichen schon 50 g Romanasalat, um die Hälfte des täglichen Bedarfs zu decken.
Wann macht Romanasalat für Hunde Sinn?
Klarer Fall: beim Abnehmen. Romanasalat liefert laut USDA 17 Kilokalorien je 100 Gramm, eine Handvoll bringt also kaum Energie mit – das ist weniger als ein einzelnes Leckerli. Wer schon mal versucht hat, einem übergewichtigen Hund das Betteln abzugewöhnen, weiss, wie wertvoll ein knabberbares Nullnummer-Snäckchen sein kann.
Ältere Hunde mit träger Verdauung können von den Ballaststoffen profitieren. Die Darmtätigkeit kommt dadurch etwas in Schwung – vorausgesetzt, der Hund trinkt gleichzeitig genug.
Und Hunde, die ohnehin zu viel Calcium über ihr Futter aufnehmen: Vitamin K unterstützt die Verwertung von Calcium in den Knochen, was in diesem Fall durchaus sinnvoll ist.
Wie viel Romanasalat ist für Hunde angemessen?
Für einen 10-kg-Hund sind 2 bis 3 grosse Blätter als gelegentlicher Snack eine gute Hausnummer. Beim 30-kg-Hund dürfen es auch mal 6 bis 8 Blätter sein.
Fang mit einem halben Blatt an. Verträgt dein Hund das gut, kannst du die Menge langsam steigern.
Manche Hunde reagieren auf zu viel rohes Gemüse mit weichem Kot. In dem Fall einfach die Menge wieder reduzieren.
Wie bereitest du Romanasalat für deinen Hund zu?
Kurz unter fliessendem Wasser abspülen – die äusseren Blätter besonders gründlich, die inneren sind meistens sauberer, aber eine Spülung kostet nichts. Dann in mundgerechte Stücke schneiden.
Für kleine Hunde unter 5 kg: fingernagelgrosse Stücke. Grössere Hunde können ganze Blätter problemlos zerkauen, das ist kein Thema.
Und bitte: pur füttern. Kein Dressing, kein Salz, keine Extras. Schon ein Schuss Öl würde die Kalorienersparnis komplett zunichtemachen und Salz hat im Hundenapf sowieso nichts zu suchen.
Welche Hunde sollten keinen Romanasalat bekommen?
Hunde mit chronischem Durchfall vertragen rohes Blattgemüse oft nicht gut. Das gilt erst recht, wenn bereits ein Reizdarmsyndrom oder eine entzündliche Darmerkrankung bekannt ist – da lieber weglassen.
Hunde, die zur Gasbildung neigen, können durch Romanasalat noch mehr Blähungen bekommen. Hier einfach mit einem kleinen Stück testen und 24 Stunden abwarten, wie der Hund reagiert.
Welpen bleiben besser bei ihrer gewohnten Nahrung. Ihr Verdauungssystem ist für rohes Gemüse schlicht noch nicht bereit.
Mehr aus dem Wiki
Alle Wiki-Einträge →Lautjagd
Lautjagd bezeichnet die Verfolgung von Wild durch einen Hund, der dabei Laut gibt und dem Jäger …
Brackieren
Brackieren ist eine Jagdart, bei der ein spurlauter Hund Wild selbstständig sucht und auf seiner Spur …
Schweissarbeit
Schweissarbeit ist die gezielte Arbeit eines ausgebildeten Jagdhundes auf der Wundfährte eines verletzten Wildtieres.
Nachsuche
Die Nachsuche ist die gezielte Suche nach verletztem oder verendetem Wild mit einem ausgebildeten Jagdhund.