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Romanasalat

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Romanasalat
Definition

Romanasalat ist ein knackiges Blattgemüse mit hohem Wasseranteil und geringem Eigengeschmack – genau das macht ihn für die meisten Hunde verträglich.

Inhalt
  1. Welche Nährstoffe stecken im Romanasalat?
  2. Wann macht Romanasalat für Hunde Sinn?
  3. Wie bereitest du Romanasalat für deinen Hund zu?
  4. Welche Hunde sollten keinen Romanasalat bekommen?
  5. Wie viel Romanasalat ist angemessen?

Romanasalat ist dieses knackige, wässrige Blattgemüse, das man selbst kaum salzt – und genau das macht ihn für die meisten Hunde so unkompliziert. Dein Hund darf Romanasalat essen. Viele Halter greifen zum Romana, wenn sie einen kalorienarmen Snack zwischen den Mahlzeiten suchen, der wirklich kaum Aufwand macht.

Welche Nährstoffe stecken im Romanasalat?

Zu etwa 95 % besteht Romanasalat aus Wasser. Was in den restlichen 5 % steckt, ist aber durchaus bemerkenswert – pro 100 g zum Beispiel:

  • Vitamin K: 126 µg (das deckt den Tagesbedarf eines 20-kg-Hundes schon zu rund 40 %)
  • Folsäure: 136 µg
  • Vitamin A: 436 µg als Beta-Carotin
  • Kalium: 247 mg
  • Ballaststoffe: 2,1 g

Besonders der Vitamin-K-Wert sticht heraus. Bei einem 10-kg-Hund reichen schon 50 g Romanasalat, um die Hälfte des täglichen Bedarfs zu decken – das ist mehr, als man von einem schlichten Salatblatt erwarten würde.

Wann macht Romanasalat für Hunde Sinn?

Klarer Fall: beim Abnehmen. Eine Handvoll Romanasalat bringt einem mittelgrossen Hund gerade mal rund 9 Kalorien – das ist weniger als ein einzelnes Leckerli. Wer schon mal versucht hat, einem übergewichtigen Hund das Betteln abzugewöhnen, weiss, wie wertvoll ein knabberbares Nullnummer-Snäckchen sein kann.

Ältere Hunde mit träger Verdauung können von den Ballaststoffen profitieren. Die Darmtätigkeit kommt dadurch etwas in Schwung – vorausgesetzt, der Hund trinkt gleichzeitig genug.

Und Hunde, die ohnehin zu viel Calcium über ihr Futter aufnehmen: Vitamin K unterstützt die Verwertung von Calcium in den Knochen, was in diesem Fall durchaus sinnvoll ist.

Wie bereitest du Romanasalat für deinen Hund zu?

Kurz unter fliessendem Wasser abspülen – die äusseren Blätter besonders gründlich, die inneren sind meistens sauberer, aber eine Spülung kostet nichts. Dann in mundgerechte Stücke schneiden.

Für kleine Hunde unter 5 kg: fingernagelgrosse Stücke. Grössere Hunde können ganze Blätter problemlos zerkauen, das ist kein Thema.

Und bitte: pur füttern. Kein Dressing, kein Salz, keine Extras. Schon ein Schuss Öl würde die Kalorienersparnis komplett zunichtemachen – und Salz hat im Hundenapf sowieso nichts zu suchen.

Welche Hunde sollten keinen Romanasalat bekommen?

Hunde mit chronischem Durchfall vertragen rohes Blattgemüse oft nicht gut. Das gilt erst recht, wenn bereits ein Reizdarmsyndrom oder eine entzündliche Darmerkrankung bekannt ist – da lieber weglassen.

Hunde, die zur Gasbildung neigen, können durch Romanasalat noch mehr Blähungen bekommen. Hier einfach mit einem kleinen Stück testen und 24 Stunden abwarten, wie der Hund reagiert.

Welpen unter 16 Wochen bleiben besser bei ihrer gewohnten Nahrung. Ihr Verdauungssystem ist für rohes Gemüse schlicht noch nicht bereit.

Wie viel Romanasalat ist angemessen?

Für einen 10-kg-Hund sind 2 bis 3 grosse Blätter als gelegentlicher Snack eine gute Hausnummer. Beim 30-kg-Hund dürfen es auch mal 6 bis 8 Blätter sein. Die grobe Faustregel: Gemüse insgesamt nie mehr als 10 % der täglichen Kalorienmenge.

Fang mit einem halben Blatt an. Verträgt dein Hund das gut, kannst du die Menge langsam steigern. Manche Hunde reagieren auf zu viel rohes Gemüse mit weichem Kot – dann einfach die Menge wieder reduzieren.