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Röntgen

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Röntgen
Definition

Röntgen ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem Röntgenstrahlen durch den Körper des Hundes gesendet werden, um Knochen, Organe und andere Strukturen auf einem Bild sichtbar zu machen.

Inhalt
  1. Wann macht der Tierarzt ein Röntgenbild?
  2. Wie läuft die Untersuchung ab?
  3. Was kostet eine Röntgenuntersuchung?
  4. Wie bereitest du deinen Hund vor?
  5. Ist Röntgen gefährlich für Hunde?

Röntgen ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem Röntgenstrahlen durch den Körper des Hundes gesendet werden, um Knochen, Organe und andere Strukturen auf einem Bild sichtbar zu machen.

Wann macht der Tierarzt ein Röntgenbild?

Dein Tierarzt schlägt eine Röntgenuntersuchung vor, wenn er Knochen, innere Organe oder verschluckte Gegenstände beurteilen muss. Ein Hund mit Lahmheit nach einem Sturz bekommt meist ein Röntgenbild der betroffenen Gliedmaße. Bei Atemproblemen oder Herzgeräuschen röntgt der Tierarzt Brustkorb und Herz.

Häufige Anwendungen sind Knochenbrüche, Arthrose in den Gelenken, vergrösserte Organe oder verschluckte Fremdkörper. Auch vor grösseren Operationen erstellt der Tierarzt oft Röntgenbilder zur Planung des Eingriffs.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Der Hund wird auf einen speziellen Röntgentisch gelegt und muss für wenige Sekunden ruhig liegen bleiben. Ein Tierarzhelfer hält ihn meist sanft fest oder positioniert Hilfsmittel zur Lagerung. Die eigentliche Aufnahme dauert nur einen Bruchteil einer Sekunde.

Nervöse oder schmerzhafte Hunde erhalten manchmal eine leichte Sedierung. Das macht die Untersuchung stressfreier und die Bilder werden schärfer. Du darfst in den meisten Praxen dabei bleiben, musst aber einen Strahlenschutz tragen oder den Raum kurz verlassen.

Was kostet eine Röntgenuntersuchung?

Eine einfache Röntgenaufnahme kostet zwischen 40 und 80 Euro. Bei mehreren Bildern oder verschiedenen Körperregionen steigt der Preis entsprechend. Eine Sedierung kostet zusätzlich 30 bis 60 Euro, je nach Grösse des Hundes.

Die Auswertung der Bilder ist meist im Preis enthalten. Wenn dein Tierarzt die Aufnahmen an einen Spezialisten weiterleitet, können weitere 50 bis 100 Euro für die Expertise anfallen.

Wie bereitest du deinen Hund vor?

Dein Hund sollte etwa vier Stunden vor der Untersuchung nichts mehr fressen, besonders wenn eine Sedierung geplant ist. Trinken ist erlaubt. Bringe das Lieblingsspielzeug oder eine Decke mit – vertraute Gerüche beruhigen nervöse Hunde.

Falls dein Hund Medikamente nimmt, frage vorher nach, ob du sie wie gewohnt geben sollst. Manche Wirkstoffe können die Sedierung beeinflussen oder das Röntgenbild verändern.

Ist Röntgen gefährlich für Hunde?

Die Strahlenbelastung einer einzelnen Röntgenaufnahme ist sehr gering und gesundheitlich unbedenklich. Trächtige Hündinnen sollten nur in Notfällen geröntgt werden, da die Strahlung die ungeborenen Welpen schädigen könnte.

Moderne Röntgengeräte arbeiten mit deutlich geringerer Strahlung als frühere Modelle. Die Nutzen-Risiko-Abwägung fällt bei diagnostischen Fragen fast immer zugunsten der Untersuchung aus.