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Chicorée

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Chicorée Quelle: Canva
Definition

Chicorée ist ein bitter schmeckendes Blattgemüse, das Hunde in kleinen Mengen fressen dürfen.

Inhalt
  1. Welche Nährstoffe stecken in Chicorée?
  2. Was passiert im Hundedarm?
  3. Für welche Hunde lohnt sich Chicorée?
  4. Wann sollte man die Finger davon lassen?
  5. Wie bereitet man Chicorée für den Hund zu?

Chicorée gehört zu den Gemüsesorten, die Hunde in kleinen Mengen fressen dürfen. Das Blattgemüse schmeckt deutlich bitter, bringt aber eine interessante Eigenschaft mit: Es enthält Inulin, eine präbiotische Faser, die dem Darm zugutekommen kann. Allerdings wenden sich viele Hunde schon beim ersten Schnüffeln demonstrativ ab.

Welche Nährstoffe stecken in Chicorée?

Chicorée liefert laut USDA FoodData Central je 100 Gramm 2,8 Milligramm Vitamin C und 211 Milligramm Kalium. Vitamin A ist mit 1 Mikrogramm Retinol-Aktivitätsäquivalent nur in Spuren enthalten, Vitamin K führt der Datensatz gar nicht.

Dazu kommt Kalium, das Herz und Muskeln unterstützt.

Und das alles bei 17 Kilokalorien je 100 Gramm, was Chicorée für Hunde mit Übergewicht interessant macht.

Was passiert im Hundedarm?

Allerdings hat die Sache einen Haken: Der hohe Ballaststoffgehalt kann empfindliche Hunde mit Blähungen quälen.

Aus der Praxis: Chicorée bleibt eine kleine Beilage. Ein kleiner Hund bekommt entsprechend weniger als ein grosser.

Für welche Hunde lohnt sich Chicorée?

Übergewichtige Hunde profitieren von der Kombination aus kalorienarmem Sättigungseffekt und dem präbiotischen Bonus. Aus der Praxis:, sofern die Nieren mitspielen. Wer unsicher ist, spricht das kurz mit dem Tierarzt ab. Das dauert keine fünf Minuten und schafft Klarheit.

Wann sollte man die Finger davon lassen?

Hunde mit chronischen Nierenerkrankungen sollten Chicorée meiden. Der Kaliumgehalt, eigentlich ein Pluspunkt, kann bei eingeschränkter Nierenfunktion nämlich zur Belastung werden. Auch bei akuten Magen-Darm-Beschwerden gilt Vorsicht: Die Bitterstoffe können die Symptome in solchen Momenten noch verstärken, statt zu lindern.

Viele Hunde lehnen Chicorée ohnehin beim ersten Kontakt schlicht ab. Wer es trotzdem versuchen will: Ein Löffel Joghurt oder Quark daruntergemischt kann die Akzeptanz spürbar verbessern.

Wie bereitet man Chicorée für den Hund zu?

Erst gründlich waschen, dann welke Aussenblätter entfernen. Roh bleibt der Nährstoffgehalt am vollständigsten erhalten. Wer das Gemüse bekömmlicher machen will, kann es kurz blanchieren. Kurzes Blanchieren mildert den bitteren Geschmack.

Wichtig: keinerlei Gewürze, kein Salz, kein Öl. Was für uns Menschen eine Selbstverständlichkeit beim Kochen ist, kann für Hunde schädlich sein. Daran ändert sich nichts, egal wie gesund das Gemüse selbst ist.