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Otoskopie Hund

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Otoskopie Hund
Definition

Otoskopie ist die Untersuchung des Hundeohres mit einem beleuchteten Vergrößerungsinstrument namens Otoskop.

Inhalt
  1. Wie läuft die Ohruntersuchung ab?
  2. Was kann der Tierarzt bei der Otoskopie erkennen?
  3. Was kostet eine Otoskopie beim Hund?
  4. Wann ist eine Otoskopie nötig?

Otoskopie ist die Untersuchung des Hundeohres mit einem beleuchteten Vergrößerungsinstrument namens Otoskop. Der Tierarzt kann so Gehörgang und Trommelfell direkt betrachten und Ohrerkrankungen diagnostizieren.

Wie läuft die Ohruntersuchung ab?

Dein Hund wird auf dem Untersuchungstisch fixiert – meist reicht sanfter Griff an Kopf und Körper. Der Tierarzt führt das Otoskop etwa einen Zentimeter in den äußeren Gehörgang ein. Die Untersuchung dauert pro Ohr 30-60 Sekunden.

Zuerst betrachtet er das äußere Ohr und die Ohrmuschel. Dann schiebt er das konische Spekulum vorsichtig in den Gehörgang vor. Durch die Vergrößerung und Beleuchtung erkennt er Veränderungen, die mit bloßem Auge nicht sichtbar wären.

Was kann der Tierarzt bei der Otoskopie erkennen?

Das Otoskop zeigt dem Tierarzt verschiedene Befunde: Bei Otitis externa sieht er gerötete, geschwollene Gehörgangswände und eitrigen Ausfluss. Ohrmilben hinterlassen dunkle, krümelige Beläge. Fremdkörper wie Grannen stechen als helle Strukturen hervor.

Ein gesundes Trommelfell erscheint perlgrau und durchscheinend. Bei Mittelohrentzündungen wirkt es gerötet oder vorgewölbt. Perforationen zeigen sich als dunkle Löcher mit sichtbaren Strukturen dahinter.

Was kostet eine Otoskopie beim Hund?

Die Ohruntersuchung kostet zwischen 15 und 35 Euro nach der Gebührenordnung für Tierärzte. In der allgemeinen Untersuchung ist sie meist enthalten. Zusatzkosten entstehen nur bei Probenentnahme für mikroskopische oder bakteriologische Untersuchungen.

Wann ist eine Otoskopie nötig?

Dein Tierarzt führt die Ohruntersuchung durch bei Kopfschütteln, Kratzen am Ohr oder übelriechendem Ausfluss. Auch bei Berührungsempfindlichkeit rund ums Ohr oder sichtbaren Veränderungen der Ohrmuschel. Bei Hunden mit Hängeohren gehört sie zur jährlichen Vorsorge.

Die Untersuchung ist schmerzfrei, außer bei bereits entzündeten Ohren. Dann kann das Einführen des Spekulums unangenehm sein. Aggressive oder sehr ängstliche Hunde brauchen manchmal eine leichte Sedierung.