Mais
Mais ist ein Getreide, das Hunde in bestimmten Formen fressen können, jedoch nicht alle Zubereitungsarten sind sicher – besonders Maiskolben können lebensgefährlich werden.
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Mais ist ein Getreide, das Hunde in bestimmten Formen fressen können – jedoch sind nicht alle Zubereitungsarten sicher. Besonders der Maiskolben kann lebensgefährlich werden.
Warum ist ein Maiskolben für Hunde gefährlich?
Der Maiskolben lässt sich nicht zerkleinern. Ein mittelgrosser Hund kann ihn zwar apportieren wie einen Stock, doch beim Kauen entstehen harte, unverdauliche Brocken. Diese verstopfen den Darm und führen innerhalb von 24–48 Stunden zu lebensbedrohlichen Symptomen: Erbrechen, keine Kotabsetzung und starke Bauchschmerzen.
Welche Nährstoffe bringt Mais für Hunde?
Mais enthält Kohlenhydrate als Energiequelle, B-Vitamine für den Stoffwechsel und Ballaststoffe für die Verdauung. Das Beta-Carotin wirkt antioxidativ. Der Nährwert für Hunde bleibt dennoch begrenzt – sie benötigen in erster Linie tierisches Protein, nicht pflanzliche Kohlenhydrate.
Wie bereitest du Mais sicher für deinen Hund zu?
Frische Maiskörner kochst du ohne Salz oder Butter ab. Ein Esslöffel gekochte Körner reicht für einen 25-Kilo-Hund als Leckerli. Konservenmais aus der Dose ist wegen der Salzlake ungeeignet. Gefrorene Körner taust du vorher auf und blanchierst sie kurz.
Popcorn funktioniert nur ungesalzen und ohne Öl – am besten selbst gemacht in der Pfanne mit etwas Wasser statt Öl.
Wann sollte dein Hund keinen Mais erhalten?
Bei Durchfall oder weichem Kot verschlechtert Mais die Symptome. Diabetische Hunde benötigen keine zusätzlichen Kohlenhydrate. Übergewichtige Hunde erhalten durch Mais unnötige Kalorien.
Eine Maisallergie zeigt sich meist durch Juckreiz an Pfoten und Ohren, seltener durch Magen-Darm-Beschwerden. In dem Fall lässt du Mais komplett weg.
Welche Menge Mais ist für Hunde unbedenklich?
Ein bis zwei Esslöffel gekochte Maiskörner pro Woche sind für einen mittelgrossen Hund angemessen. Bei kleineren Hunden entsprechend weniger. Mais sollte nie mehr als fünf Prozent der Gesamtfutterration ausmachen.
Ein Hund, der erstmals Mais erhält, probiert zunächst nur wenige Körner. Die Verträglichkeit zeigt sich innerhalb von 12 Stunden – bei Blähungen oder verändertem Kot reduzierst du die Menge oder streichst Mais ganz.
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