Leberdiät
Eine Leberdiät ist eine spezielle Ernährungsform für Hunde mit eingeschränkter Leberfunktion.
Inhalt
Warum brauchen leberkranke Hunde eine angepasste Ernährung?
Die Leber verstoffwechselt alle drei Hauptnährstoffe. Bei eingeschränkter Funktion kann sie Ammoniak aus dem Proteinabbau nicht mehr vollständig zu Harnstoff umwandeln. Das führt zu toxischen Ansammlungen im Blut.
Welche Proteinmenge ist bei Lebererkrankungen richtig?
Hochwertige Quellen wie Hüttenkäse, gekochtes Hühnchen oder Lachs liefern vollständige Aminosäureprofile bei geringerer Belastung. Bindegewebsreiche Fleischteile wie Sehnen meidest du besser, sie sind schwer verdaulich.
Wie viel Fett verträgt eine kranke Leber?
Hochwertiges Lachsöl kann den Bedarf an essentiellen Fettsäuren decken. Die passende Menge legst du am besten mit der Tierarztpraxis fest, damit die Leber nicht zusätzlich belastet wird.
Wie oft und wie viel füttern?
Vier bis sechs kleine Mahlzeiten täglich statt zwei grossen. Das hält den Blutzucker stabiler und verhindert, dass die Leber plötzlich viel Glucose produzieren muss.
Welche Vitamine und Mineralien sind kritisch?
B-Vitamine gehen bei Lebererkrankungen verloren und müssen ergänzt werden. Vitamin E schützt die Leberzellen vor weiterem Schaden. Zink unterstützt die Regeneration.
Kupfer muss bei Kupferspeicherkrankheit (häufig bei Bedlington Terriern) strikt gemieden werden. Normale Leberkrankheiten erfordern diese Einschränkung nicht.
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