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Krallen schneiden

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Krallen schneiden
Definition

Das Krallen schneiden beim Hund kontrolliert das Wachstum der Krallen und verhindert Schmerzen beim Laufen.

Inhalt
  1. Wann müssen Hundekrallen geschnitten werden?
  2. Welche Krallenschere ist die richtige?
  3. Wo ist das Leben in der Kralle?
  4. Schritt-für-Schritt zum ersten Schnitt
  5. Was passiert bei zu langen Krallen?

Das Krallen schneiden beim Hund kontrolliert das Wachstum der Krallen und verhindert Schmerzen beim Laufen.

Wann müssen Hundekrallen geschnitten werden?

Du erkennst zu lange Krallen daran, dass sie beim Stehen auf hartem Boden klackern. Bei den meisten Hunden ist das alle 4-6 Wochen der Fall. Kleine Hunde brauchen häufiger einen Schnitt als große – ihre Krallen nutzen sich weniger ab.

Hunde, die viel auf Asphalt laufen, schleifen ihre Krallen natürlich ab. Senioren oder kranke Hunde mit wenig Bewegung brauchen alle 3-4 Wochen einen Schnitt.

Welche Krallenschere ist die richtige?

Guillotine-Scheren funktionieren nur bei kleinen, runden Krallen. Für mittlere und große Hunde eignen sich Bypass-Scheren besser – sie schneiden wie eine normale Schere von beiden Seiten.

Krallenschleifer sind schonender, dauern aber länger. Sie eignen sich besonders für ängstliche Hunde, weil du langsam arbeiten kannst.

Wo ist das Leben in der Kralle?

Das Leben (die Blutbahn) siehst du bei hellen Krallen als rosa Bereich. Bei dunklen Krallen schneidest du nur 1-2 Millimeter von der Spitze ab. Lieber öfter wenig als einmal zu viel.

Wenn du das Leben anschneidest, blutet es stark. Dann sofort Blutstillerpulver auftragen oder die Kralle in Speisestärke drücken.

Schritt-für-Schritt zum ersten Schnitt

Gewöhne deinen Hund erst an die Berührung der Pfoten. Nimm eine Pfote in die Hand, drücke sanft auf das Polster bis die Kralle herauskommt. Belohne jeden Schritt.

Beim ersten Schnitt hältst du die Pfote fest, setzt die Schere 45 Grad zur Kralle an und schneidest mit einem schnellen, entschiedenen Schnitt. Zögern macht den Schnitt unsauber.

Die Wolfskralle am Daumen vergessen viele – sie nutzt sich nie ab und kann einwachsen.

Was passiert bei zu langen Krallen?

Lange Krallen verändern die Gangart des Hundes. Er läuft auf den Ballen statt auf der ganzen Pfote. Das belastet Gelenke und kann zu Arthrose führen.

Krallen können auch einreißen oder sich in Teppichen verfangen. Ein eingerissenes Leben blutet stark und tut weh.