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Hitzestau

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Hitzestau
Inhalt
  1. Ursachen für Hitzestau
  2. Symptome eines Hitzestaus
  3. Erste Hilfe bei Hitzestau
  4. Vorbeugung

Hitzestau beim Hund entsteht, wenn der Körper die Wärme nicht mehr ausreichend abgeben kann. Da Hunde nur über die Pfotenballen schwitzen und ihre Temperaturregulation hauptsächlich über Hecheln erfolgt, sind sie anfällig für Überhitzung. Ein Hitzestau kann innerhalb von Minuten lebensgefährlich werden.

Ursachen für Hitzestau

  • Aufenthalt im Auto: Selbst bei milden Aussentemperaturen steigt die Innentemperatur im Auto in Minuten gefährlich an.
  • Hohe Umgebungstemperaturen: Spaziergänge bei Hitze oder in praller Sonne.
  • Überanstrengung: Intensive Bewegung bei warmem Wetter.
  • Fellbeschaffenheit: Dichtes oder dunkles Fell erschwert die Wärmeregulierung.
  • Brachycephale Rassen: Hunde mit kurzer Schnauze (z. B. Mops, Französische Bulldogge) sind besonders gefährdet.

Symptome eines Hitzestaus

  • Starkes, schnelles Hecheln
  • Unruhe, Taumeln, Schwäche
  • Hellrote bis dunkelrote Schleimhäute
  • Erbrechen, Durchfall
  • Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit
  • Im Extremfall: Kreislaufkollaps und Tod

Erste Hilfe bei Hitzestau

  • Hund sofort an einen kühlen, schattigen Ort bringen.
  • Körper mit handwarmem (nicht eiskaltem) Wasser kühlen, besonders an Bauch, Pfoten und Kopf.
  • Langsame Abkühlung, niemals Schockkühlung durch Eiswasser.
  • Frisches Wasser anbieten, aber nur kleine Mengen auf einmal.
  • Sofort tierärztlich aufsuchen – auch wenn der Hund sich äusserlich bereits erholt zu haben scheint.

Vorbeugung

  • Keine Hunde im Auto lassen – auch nicht kurzzeitig.
  • Spaziergänge auf kühle Morgen- oder Abendstunden verlegen.
  • Ausreichend Trinkwasser und Schatten bereitstellen.
  • Hund nicht bei Hitze überanstrengen (kein Joggen oder Radfahren).
  • Besondere Vorsicht bei kurznasigen und älteren Hunden.

Hitzestau beim Hund ist ein akuter Notfall. Einen Hund niemals in einem geschlossenen Auto zurücklassen, auch nicht kurz. Bei Verdacht auf Überhitzung sofort Erste Hilfe leisten und tierärztliche Behandlung aufsuchen.