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Bastard

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Bastard
Definition

'Bastard' ist ein veralteter, oft als abwertend empfundener Begriff für Mischlingshunde ohne reinrassige Abstammung, der heute durch neutralere Bezeichnungen ersetzt wird.

Inhalt
  1. Was bedeutet «Bastard» in der Hundezucht?
  2. Sind Mischlinge gesünder als reinrassige Hunde?
  3. Wie erkenne ich die Eigenschaften eines Mischlings?
  4. Was spricht für einen Mischlingshund?

Was bedeutet «Bastard» in der Hundezucht?

«Bastard» ist ein veralteter, häufig als abwertend empfundener Begriff für Mischlingshunde ohne reinrassige Abstammung. Er stammt aus der Zuchtterminologie und wird heute durch neutrale Bezeichnungen wie «Mischling» oder «Mix» ersetzt.

In der modernen Hundehaltung gilt das Wort als unpassend, weil es eine Wertung transportiert, die Mischlingshunden nicht gerecht wird. Tierheime und seriöse Züchter verzichten deshalb darauf.

Sind Mischlinge gesünder als reinrassige Hunde?

Mischlingshunde profitieren oft vom sogenannten Heterosiseffekt: Die Kreuzung verschiedener Genlinien senkt das Risiko für rassetypische Erbkrankheiten. Beim Deutschen Schäferhund liegt das Risiko für Hüftdysplasie Schätzungen zufolge bei rund 20 Prozent, bei Schäferhund-Mixen fällt es deutlich geringer aus.

Der Vorteil gilt allerdings nur, wenn die Elterntiere selbst gesund waren. Ein Mix aus zwei Hunden mit denselben genetischen Problemen bringt keinen Gewinn.

Wie erkenne ich die Eigenschaften eines Mischlings?

Bei erwachsenen Mischlingen kannst du Grösse, Energielevel und Grundcharakter direkt beurteilen. Bei Welpen ist das schwieriger: Ein Labrador-Border-Collie-Mix kann sowohl die Ruhe des Labradors als auch den Arbeitsdrang des Collies geerbt haben.

DNA-Tests für Hunde geben Aufschluss über die Rassenanteile und mögliche Gesundheitsrisiken. Sie kosten je nach Anbieter zwischen 80 und 150 Euro und analysieren bis zu 200 Rassen.

Was spricht für einen Mischlingshund?

Schätzungen zufolge sind mehr als 80 Prozent der Hunde in deutschen Tierheimen Mischlinge. Wer einen davon adoptiert, entlastet das Tierheim und gibt einem Hund eine zweite Chance. Hinzu kommt: Mischlinge aus dem Tierheim sind charakterlich oft gut einschätzbar, weil das Personal ihr Verhalten bereits kennt.

Finanziell fallen Mischlinge günstiger aus als Rassehunde, keine Zuchtpapiere, und durch die robustere Gesundheit oft niedrigere Tierarztkosten. Ein Mischlingswelpe kostet häufig zwischen 200 und 500 Euro, während Rassehunde schnell über 1 000 Euro kosten können.