Banane
Bananen enthalten Kalium, Vitamin B6 und Ballaststoffe, die Hunde verwerten können – allerdings nur in kleinen Mengen wegen des natürlichen Fruchtzuckers.
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Bananen enthalten Kalium, Vitamin B6 und Ballaststoffe, die Hunde verwerten können – allerdings nur in kleinen Mengen wegen des natürlichen Fruchtzuckers.
Die gelbe Frucht unterscheidet sich von anderen Hundesnacks durch ihren hohen Kaliumgehalt von etwa 350 mg pro 100 Gramm. Das entspricht ungefähr dem Tagesbedarf eines 15-Kilo-Hundes. Deshalb reichen bereits kleine Portionen.
Welche Nährstoffe liefert eine Banane dem Hund?
Eine mittelgroße Banane enthält etwa 105 Kalorien und 27 Gramm Kohlenhydrate. Für Hunde relevant sind drei Inhaltsstoffe:
Kalium unterstützt die Muskelfunktion und reguliert den Wasserhaushalt. Ein Mangel zeigt sich oft durch Muskelschwäche oder unregelmäßigen Herzschlag.
Vitamin B6 ist notwendig für die Bildung roter Blutkörperchen. Hunde produzieren dieses Vitamin teilweise selbst, trotzdem kann eine Ergänzung bei älteren Tieren sinnvoll sein.
Ballaststoffe (etwa 3 Gramm pro Banane) können bei gelegentlicher Verstopfung helfen. Sie quellen im Darm auf und regen die Darmtätigkeit an.
Wie viel Banane verträgt ein Hund pro Tag?
Die Menge richtet sich nach dem Körpergewicht und der sonstigen Fütterung. Als Faustregel gilt:
Kleine Hunde bis 10 kg: Ein Stück von etwa 2 cm Länge
Mittelgroße Hunde 10-25 kg: Ein Viertel einer mittelgroßen Banane
Große Hunde über 25 kg: Maximal eine halbe Banane
Diese Mengen sollten nicht täglich gefüttert werden. Zwei- bis dreimal pro Woche reicht völlig aus. Der hohe Fruchtzuckergehalt (etwa 12 Gramm pro Banane) kann bei regelmäßiger Gabe zu Gewichtszunahme führen.
Was passiert, wenn der Hund Bananenschale frisst?
Die Schale ist nicht giftig, aber schwer verdaulich. Sie kann zu Verstopfung oder im schlimmsten Fall zu einem Darmverschluss führen.
Meiner Einschätzung nach ist das Risiko bei einem einzelnen kleinen Schalenstück gering. Frisst der Hund jedoch eine ganze Schale, solltest du sein Verhalten 24 Stunden beobachten. Anzeichen für Probleme sind: kein Kotabsatz, Erbrechen oder Appetitlosigkeit.
Die Schale enthält außerdem mehr Ballaststoffe als das Fruchtfleisch – was bei empfindlichen Hunden zu weichem Stuhl führen kann.
Für welche Hunde sind Bananen nicht geeignet?
Hunde mit Diabetes sollten keine Bananen bekommen. Der natürliche Fruchtzucker lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen.
Übergewichtige Hunde profitieren ebenfalls nicht von Bananen. Die 105 Kalorien pro Frucht entsprechen etwa 10% des Tagesbedarfs eines 15-Kilo-Hundes.
Bei Hunden mit Nierenerkrankungen kann der hohe Kaliumgehalt problematisch werden. Diese Tiere haben oft Schwierigkeiten, überschüssiges Kalium auszuscheiden.
Wie bereitest du Bananen für den Hund zu?
Die einfachste Methode: Schälen und in kleine Würfel schneiden. So kann der Hund die Stücke gut kauen und verschluckt sich nicht.
Gefrorene Bananenstücke sind besonders an heißen Tagen beliebt. Sie dauern länger zum Kauen und kühlen gleichzeitig. Einfach geschälte Banane in Scheiben schneiden und einfrieren.
Pürierte Banane eignet sich als Zutat für selbstgemachte Hundeleckerlis. Mit etwas Haferflocken und Ei gebacken entstehen gesunde Kekse. Das Püree kannst du auch über das normale Futter geben.
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