aerogen
Aerogen beschreibt die Übertragung von Krankheitserregern durch die Luft – über feine Tröpfchen oder Aerosole, die beim Atmen, Husten oder Niesen entstehen.
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Aerogen beschreibt die Übertragung von Krankheitserregern durch die Luft – über feine Tröpfchen oder Aerosole, die beim Atmen, Husten oder Niesen entstehen.
Welche Erreger werden aerogen übertragen?
Viren wie die Parainfluenza-Viren beim Zwingerhusten nutzen diesen Weg. Auch Bordetella bronchiseptica (Bakterium) und Adenoviren können über Aerosole von Hund zu Hund gelangen. Die winzigen Partikel schweben minutenlang in der Luft und werden eingeatmet.
Wo ist das Ansteckungsrisiko am höchsten?
Schlecht belüftete Räume mit mehreren Hunden bergen das grösste Risiko. Tierpensionen, Welpenschulen und Tierarztpraxen sind typische Orte. Auch im Freien kann eine aerogene Übertragung stattfinden – vor allem bei geringem Abstand zwischen den Tieren.
Wie lange bleiben die Erreger in der Luft?
Je nach Erreger und Umgebungsbedingungen schweben die infektiösen Partikel zwischen wenigen Minuten und mehreren Stunden in der Raumluft. Trockene Heizungsluft verlängert oft die Überlebensdauer der Erreger.
Was unterscheidet aerogen von anderen Übertragungswegen?
Bei der direkten Übertragung braucht es Körperkontakt oder gemeinsam genutztes Spielzeug. Aerogene Ansteckung funktioniert über Distanz – ein hustender Hund kann andere in mehreren Metern Entfernung infizieren, ohne dass direkter Kontakt stattfindet.
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