Zielverfolgung
Der Hund lernt, einem bewegten Objekt zu folgen und dabei auf verschiedene Kommandos zu reagieren.
Was bringt Zielverfolgung deinem Hund?
Diese Übung trainiert Impulskontrolle und Gehorsam in aufregenden Situationen. Dein Hund lernt, auch bei bewegten, interessanten Objekten auf dich zu hören – eine wichtige Fähigkeit für den Alltag.
Das Material brauchst du
Ein Ball oder Spielzeug an einer 1-2 Meter langen Schnur. Alternativ: Reizangel oder selbstgemachtes Spielzeug an einer Leine. Das Objekt sollte für deinen Hund interessant, aber nicht übermäßig aufregend sein.
Aufbau: Von einfach zu schwer
Schritt 1 – Grundposition: Dein Hund sitzt oder steht neben dir. Du hältst das Zielobjekt still in der Hand. Erst wenn er ruhig wartet, bewegst du es langsam am Boden entlang.
Schritt 2 – Langsame Bewegung: Ziehe das Objekt in geraden Linien, etwa einen Meter pro Sekunde. Sage „Warten“ wenn dein Hund zu früh losrennt. Nur bei ruhigem Verhalten gibst du „OK“ als Freigabe.
Schritt 3 – Kommandos einbauen: Während das Objekt sich bewegt, gibst du bekannte Kommandos: „Sitz“, „Platz“ oder „Bleib“. Belohne sofort, wenn er trotz der Ablenkung gehorcht.
Schritt 4 – Tempo steigern: Erst nach mehreren erfolgreichen Einheiten bewegst du das Ziel schneller oder in Kurven.
Typische Probleme lösen
Hund springt sofort los: Gehe zurück zu Schritt 1. Das Ziel darf sich nur bewegen, wenn dein Hund wartet. Stoppe die Bewegung sofort bei unerwünschtem Verhalten.
Ignoriert Kommandos: Die Ablenkung ist zu stark. Verwende ein weniger interessantes Objekt oder bewege es langsamer.
Wird frustriert: Mehr Erfolgserlebnisse einbauen. Häufiger belohnen und kürzere Trainingseinheiten.
Sicherheit geht vor
Trainiere nur auf freier Fläche ohne Hindernisse. Die Schnur sollte reißfest sein, aber deinen Hund nicht verletzen können wenn er darauf tritt. Nie um Hals oder Pfoten wickeln lassen.
Was du brauchst
Ball an einer Schnur oder ähnliches bewegtes Zielobjekt