Ort

St. Gallen

St. Gallen liegt auf rund 670 Metern, eingebettet zwischen sanften Voralpenhügeln und dem weiten Bodenseebecken — eine Stadt, die Hunde und ihre Menschen mit grünen Taleinschnitten, alten Wäldern…

Blick auf St. Gallen
Bild: Wikimedia Commons – Eine Aussenansicht der Abtei (Kloster) St. Gallen 02.jpg von Pablodbds · CC0

Dienstleister und Adressen

Alle anzeigen

Events

Alle anzeigen

Ausflugsziele

Alle anzeigen

Unterkünfte

Alle anzeigen

Für Unternehmen

Du bietest etwas für Hunde in St. Gallen an?

Tierarzt, Hundeschule, Pension, Groomer oder Hundeshop — trag deinen Betrieb kostenlos ein und werde für Hundehalter aus St. Gallen sichtbar. Der Basis-Eintrag ist sofort live.

Hintergrund zur Region

St. Gallen liegt auf rund 670 Metern, eingebettet zwischen sanften Voralpenhügeln und dem weiten Bodenseebecken — eine Stadt, die Hunde und ihre Menschen mit grünen Taleinschnitten, alten Wäldern und einem lebendigen Stadtkern empfängt. Der Stadtbach rauscht durch tiefe Tobel, Kastanienbäume säumen die Wege im Stadtpark, und schon nach wenigen Gehminuten aus dem Zentrum schnürt man gemeinsam mit dem Hund durch echten Wald. Wer hier lebt oder zu Besuch ist, merkt schnell: St. Gallen ist für Vierbeiner kein Kompromiss, sondern ein echter Gewinn.

Die Stadt zählt rund 80 000 Einwohner und bietet trotzdem erstaunlich viel Natur direkt vor der Haustür. Wildromantische Tobel — tief eingeschnittene Bachschluchten, die sich wie grüne Adern durch die Stadt ziehen — sind das Markenzeichen von St. Gallen. Ob morgens vor der Arbeit oder am Sonntagnachmittag: Hund und Mensch finden hier Wege, auf denen sie durchatmen können, weit weg vom Lärm der Innenstadt. Dazu kommen die charmante Altstadt mit dem UNESCO-Weltkulturerbe Stiftsbezirk, belebte Quartiere und eine Gastroszene, die Hunden gegenüber zunehmend offen ist.

Auf rundum.dog findest du für St. Gallen bereits über 20 Ausflugsziele und zahlreiche Events — die Plattform wächst stetig, genau wie die Community der Hundehaltenden in dieser Ostschweizer Stadt. Diese Seite gibt dir einen Überblick: Was erwartet dich und deinen Hund hier? Welche Regeln gelten? Und wie planst du deinen Besuch so, dass ihr beide entspannt nach Hause kommt?

Tagesausflüge mit Hund in St. Gallen

Das Tobelnetz, die nahen Wälder und die Aussicht auf den Säntis machen St. Gallen zu einem der abwechslungsreichsten Ausflugsziele der Ostschweiz — nicht nur für Wanderfreunde, sondern auch für alle, die mit Hund unterwegs sind. Die Stadt ist kompakt genug, dass du viele Startpunkte direkt mit dem ÖV erreichst, und gross genug, dass du selten zweimal denselben Weg gehen musst.

Die St. Galler Tobel — Stadtschluchten zum Staunen

St. Gallens bekanntestes Naturerbe sind seine Tobel: steile, bewaldete Bachschluchten, die sich durch das Stadtgebiet ziehen. Der Sittertobel im Westen, das Wenigerweiher-Tobel und das Goldachtobel im Osten sind die bekanntesten davon. Auf schmalen Pfaden geht es durch moosbedeckte Sandsteinwände, an plätschernden Bächen entlang und unter uralten Buchen hindurch — dein Hund wird die Geruchs- und Geräuschvielfalt lieben. Die Wege sind gut markiert, aber teilweise schmal und steil; festes Schuhwerk und Leinenkontrolle sind hier keine Option, sondern Pflicht.

Besonders eindrücklich ist die Drahtseilbrücke über die Sitter nahe dem Sittertobel, die einen atemberaubenden Blick in die Schlucht freigibt. Viele Wege sind das ganze Jahr begehbar, auch wenn sie nach Regen rutschig werden können. Prüfe vor dem Ausflug die aktuellen Wegverhältnisse und informiere dich beim offiziellen Stadtportal St. Gallen über eventuelle Sperrungen. In bestimmten Abschnitten gilt Leinenpflicht, insbesondere wo Naturschutzgebiete ausgewiesen sind — halte deinen Hund dort immer gesichert.

Wildpark Peter und Paul — Natur mit Wildtieren nah dran

Knapp ausserhalb des Stadtzentrums liegt der Wildpark Peter und Paul, einer der ältesten Wildparks der Schweiz. Hier leben Steinböcke, Hirsche und weitere heimische Wildtiere auf grossem Gelände — ein Ausflugsziel, das Gross und Klein begeistert. Mit Hund ist Betreten des Wildparkgeländes in der Regel nicht gestattet; die Tiere sind an den Anblick von Menschen gewöhnt, nicht aber an das Verhalten von Hunden. Prüfe die aktuellen Einlassregeln direkt beim Wildpark, bevor du mit deinem Vierbeiner aufbrichst.

Das Gebiet rund um den Park bietet aber ausgedehnte Waldwege, die du mit Hund erkunden kannst. Die Wege in Richtung Rotmonten und Drei Weieren führen durch schönen Mischwald und sind bei Stadtbewohnern sehr beliebt. Gerade morgens früh begegnest du hier kaum anderen Menschen — ideal für Hunde, die Ruhe brauchen. Achte auf die Beschilderung: Manche Pfade führen direkt an Wildgehegen vorbei, und dort ist dein Hund an der kurzen Leine zu führen.

Drei Weieren — Badeseen mitten in der Stadt

Die Drei Weieren — Frauenweiher, Manenweiher und Burenweiher — sind St. Gallens stadtnahe Badeseen und im Sommer beliebter Treffpunkt für die ganze Familie. Die Anlage liegt auf dem Hügel oberhalb des Stadtzentrums, umgeben von Wald, und ist zu Fuss oder mit dem Bus gut erreichbar. Ob Hunde im Badebereich willkommen sind, hängt von der aktuellen Badeordnung ab — prüfe die geltenden Regeln vor Ort, da Badeanstalten häufig eigene Vorschriften haben, die je nach Saison variieren können.

Abseits der Badebereiche bieten die Waldwege rund um die Weiher schöne Runden für Hund und Mensch. Der Rundweg um alle drei Seen ist flach, gut befestigt und auch für ältere Hunde geeignet. Im Herbst leuchten die Bäume am Ufer in satten Farben — einer der schönsten Herbstspaziergänge der Stadt. Bring ausreichend Wasser für deinen Hund mit, da die Zugänge zum Wasser je nach Abschnitt eingezäunt sein können.

Fürstenland und Appenzellerland — Ausflüge in die nahe Region

St. Gallen ist idealer Ausgangspunkt für Tagesausflüge ins Appenzellerland und ins Fürstenland. Schon nach zwanzig Minuten mit dem Auto oder der Bahn erreichst du Hügellandschaften, Streusiedlungen und Panoramawege mit Blick auf den Säntis. Wege wie jene rund um Teufen AR oder entlang des Urnäsch-Tals sind gut für Hunde geeignet — breite Forstwege wechseln sich mit schmalen Almwegen ab.

Im Appenzellerland sind viele Wege durch Weiden und Alpgebiet geführt; dort gilt grundsätzlich Leinenpflicht in der Nähe von Weidetieren, und das Betreten von eingezäunten Alpweiden mit Hund ist nicht erlaubt. Die offizielle Tourismusseite Ostschweiz Tourismus bietet aktuelle Wanderempfehlungen und Hinweise zu hundefreundlichen Routen. Plane Wasserversorgung und Pausen ein — besonders im Sommer, wenn die Sonne auf offenen Wegen stark scheint.

Hund und lokale Regeln in St. Gallen

Wer mit Hund in einer Schweizer Stadt lebt oder dort zu Besuch ist, trifft auf ein dichtes Netz aus kommunalen und kantonalen Vorschriften. In St. Gallen sind die Regeln klar strukturiert — aber sie können sich ändern, und nicht jede Regelung gilt überall. Informiere dich vor einem Aufenthalt immer direkt bei den zuständigen Stellen.

Leinenpflicht in St. Gallen — wo gilt was?

Die Stadt St. Gallen kennt Leinenpflicht in bestimmten Gebieten: In Parkanlagen, auf Kinderspielplätzen und in belebten Fussgängerzonen ist der Hund grundsätzlich an der Leine zu führen. In den Tobeln und Waldgebieten gibt es teils ausgewiesene Zonen, in denen Hunde frei laufen dürfen — aber auch dort kann es lokale Ausnahmen geben, etwa in Naturschutzabschnitten oder während der Brut- und Setzzeit. Verlasse dich nicht auf Hörensagen, sondern prüfe die Beschilderung vor Ort und informiere dich beim Stadtportal.

Der Kanton St. Gallen regelt im kantonalen Tierhalterecht Grundsätze der Hundehaltung, die die Stadt mit eigenen Vorschriften ergänzt. Aktuelle Angaben zu Leinenpflichtgebieten findest du direkt auf dem offiziellen Stadtportal von St. Gallen. Auch ausserhalb ausgewiesener Pflichtgebiete gilt: Ein Hund, der nicht sicher abrufbar ist, gehört an die Leine — das ist nicht nur Vorschrift, sondern auch Rücksichtnahme.

  • Kinderspielplätze: Hunde grundsätzlich nicht erlaubt
  • Parkanlagen: Leinenpflicht, Regelung je nach Anlage prüfen
  • Fussgängerzone Innenstadt: Hund an kurzer Leine führen
  • Waldwege: teilweise Freilauf möglich, Beschilderung beachten
  • Naturschutzgebiete und Schonzeiten: Hund immer an der Leine

Hundeanmeldung und Hundeabgabe im Kanton St. Gallen

In der Schweiz und damit auch in St. Gallen bist du verpflichtet, deinen Hund bei der Gemeinde anzumelden. Die Anmeldung erfolgt nach dem Einzug oder nach der Anschaffung des Tieres und ist in der Regel innert weniger Tage zu erledigen. Dazu ist die AMICUS-Datenbank relevant: In der Schweiz müssen alle Hunde dort registriert sein, was über den Tierarzt oder die Plattform direkt erfolgt. Prüfe bei der Einwohnerkontrolle der Stadt St. Gallen, welche Unterlagen du für die Anmeldung benötigst.

Die Stadt erhebt eine Hundesteuer bzw. Hundeabgabe — die genaue Höhe richtet sich nach der städtischen Verordnung und kann sich ändern. Konkrete Beträge nennst du am besten direkt beim zuständigen Amt; verlasse dich nicht auf veraltete Angaben aus dem Internet. Die zuständige Stelle ist das Stadtsteueramt St. Gallen, erreichbar über das offizielle Stadtportal. Wer seinen Hund nicht anmeldet, riskiert eine Busse — deren Höhe ebenfalls die zuständige Behörde festlegt.

Hunde im ÖV und in der Gastronomie

Mit dem Hund im öffentlichen Verkehr unterwegs zu sein, ist in St. Gallen gut möglich — mit einigen Regeln. Die Stadtbusse der VBSG (Verkehrsbetriebe St. Gallen) befördern Hunde grundsätzlich, sofern sie keine anderen Fahrgäste belästigen oder gefährden. Kleinere Hunde können in einer geeigneten Transporttasche mitgenommen werden; grössere Hunde benötigen einen Maulkorb und sind an kurzer Leine zu führen. Für den Hund ist in der Regel ein Kinderticket zu lösen — prüfe die aktuellen Tarifbedingungen direkt beim Tarifverbund und den Verkehrsbetrieben St. Gallen.

In Restaurants und Cafés ist die Hundepolitik individuell — es gibt keine stadtweite Pflicht, Hunde zuzulassen. Viele Beizen in St. Gallen sind hundefreundlich, besonders jene mit Aussenbestuhlung. Ruf im Zweifel kurz vor dem Besuch an oder prüfe die Angaben auf der Restaurantseite. In der Innenstadt und auf Märkten gilt: Hund an der kurzen Leine, rücksichtsvoll und aufmerksam — dann sind Konflikte selten.

Listenhunde, Maulkorb und Entsorgung

Der Kanton St. Gallen kennt Vorschriften für sogenannte potenziell gefährliche Hunde (Listenhunde). Wer einen solchen Hund hält, braucht eine besondere Bewilligung vom kantonalen Veterinäramt. Ausserdem gelten erhöhte Auflagen für Haltung, Ausbildung und Führen in der Öffentlichkeit. Die zuständige Behörde ist das Veterinäramt des Kantons St. Gallen; aktuelle Informationen zu den betroffenen Rassen und den geforderten Nachweisen findest du auf der offiziellen Seite des Veterinäramts Kanton St. Gallen. Informiere dich vor der Anschaffung eines solchen Hundes umfassend über die geltenden Anforderungen.

Das Thema Hundekot-Entsorgung ist in St. Gallen klar geregelt: Hinterlassenschaften des Hundes müssen sofort aufgesammelt und in den bereitgestellten Abfallbehältern entsorgt werden. Die Stadt stellt an verschiedenen Standorten Kotbeutelspender auf — aber bring sicherheitshalber eigene Beutel mit, da die Spender nicht überall und immer gefüllt sind. Wer die Hinterlassenschaften liegen lässt, riskiert eine Busse. Rücksicht im öffentlichen Raum ist nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern auch ein Zeichen guten Miteinanders — besonders in einer dicht bewohnten Stadt wie St. Gallen.

Praktisches vor Ort in St. Gallen

St. Gallen ist eine Stadt, in der die Infrastruktur für Hunde gut ausgebaut ist — vom Tierarzt mitten in der Stadt bis zur Hundewiese am Stadtrand. Wer hier lebt oder zu Besuch ist, findet schnell Anlaufstellen. Trotzdem lohnt es sich, sich vorab zu informieren, damit du im Notfall weisst, wohin du gehst.

Tierärzte und Notfallversorgung in St. Gallen

In St. Gallen gibt es mehrere Tierarztpraxen, die über die Stadt verteilt sind — von der Innenstadt bis in die Quartiere Bruggen, Rotmonten und St. Fiden. Für akute Fälle ausserhalb der Öffnungszeiten ist die Vetsuisse-Klinik der Universität Zürich erreichbar, die als überregionale Notfallstation gilt. Innerhalb der Stadt übernehmen einige Praxen einen rotierenden Notfalldienst — die aktuellen Pikettnummern findest du auf der Website deiner Stammpraxis oder über die Veterinärstelle des Kantons St. Gallen. Ruf immer zuerst an, bevor du mit deinem Hund in eine Praxis fährst — so sparst du Zeit und der Hund bleibt ruhiger.

  • Mehrere Kleintierkliniken und Allgemeinpraxen in der Stadt
  • Notfalldienst: aktuelle Nummern über Kantonstierärztlichen Dienst oder Stammpraxis erfragen
  • Vergiftungsverdacht: Toxikologisches Informationszentrum Zürich (145) erreichbar
  • Bei Biss- oder Unfallverletzungen: ruhig transportieren, Wunde schützen, sofort anrufen

Halte die Nummer deines Tierarzts und einen Notfallkontakt immer im Handy gespeichert. Wenn du mit deinem Hund zu Besuch in St. Gallen bist, lohnt es sich, die nächste Praxis kurz zu googeln, bevor du losziehst.

Hundeschulen und Training in St. Gallen

Im Raum St. Gallen sind mehrere Hundeschulen und Trainingsanbieter aktiv, die von der Welpenstunde bis zur Begleithundeprüfung alles anbieten. Viele Kurse finden an Wochenenden in der Agglomeration statt — auf Wiesen in Gossau, Wittenbach oder direkt in der Stadt. Wer mit einem Junghund in die Stadt zieht, sollte früh mit dem Training beginnen: Stadtreize wie Trams, Märkte und Menschenmassen brauchen Gewöhnung. Achte bei der Wahl der Schule auf zertifizierte Trainerinnen und Trainer — die Schweizerische Kynologische Gesellschaft (SKG) führt eine Übersicht anerkannter Kurse und Vereine.

Zusätzlich bieten einige Anbieter Einzeltraining an — sinnvoll bei Leinenaggression, Angst vor Stadtlärm oder nach einem Hundeunfall. Frag bei der Anmeldung gezielt nach der Methode: modernes, positives Verstärkungstraining ist heute Standard.

Freilauf- und Auslaufzonen in St. Gallen

St. Gallen verfügt über mehrere ausgewiesene Hundewiesen, auf denen Hunde ohne Leine rennen und spielen dürfen. Die genauen Standorte und allfällige Einschränkungen publiziert die Stadt St. Gallen auf ihrer offiziellen Website — prüfe dort die aktuellen Regelungen, da sich Standorte und Bedingungen ändern können. Bekannte Grünflächen für Hundehalter befinden sich entlang der Steinach, im Sittertobel-Gebiet und in verschiedenen Quartierparks. Ausserhalb der markierten Freilaufflächen gilt in der Regel Leinenpflicht — halte dich daran, um Konflikte zu vermeiden.

  • Ausgewiesene Hundewiesen: aktuelle Liste auf stadt.sg.ch
  • Sittertobel und Steinachufer: beliebte Bewegungsflächen, Regeln vor Ort beachten
  • Quartierparks: teils toleriert, teils mit Einschränkungen — Beschilderung lesen
  • Auf Kinderspielplätzen sind Hunde grundsätzlich nicht erlaubt

Bring auf der Hundewiese immer Wasser und einen Napf mit — gerade im Sommer ist das kein Luxus. Und denk an Kotbeutel: Die Stadt stellt zwar Spender auf, aber die sind nicht immer gefüllt.

Hundepensionen, Tagesbetreuung und Gassiservices

Wer berufstätig ist oder einen Tagesausflug ohne Hund plant, hat in St. Gallen eine Auswahl an Betreuungsangeboten. Hundepensionen gibt es sowohl in der Stadt selbst als auch in der näheren Umgebung — oft auf Bauernhöfen in Wittenbach, Gaiserwald oder Mörschwil, wo die Tiere mehr Platz haben. Tagesbetreuung direkt in der Stadt wird von einigen Hundetrainerinnen und privaten Betreuerinnen angeboten. Für spontane Unterstützung gibt es auch in der Region St. Gallen Gassi-Dienste, die du über lokale Plattformen oder Anschlagbretter in Tierarztpraxen findest.

Plane eine Eingewöhnungsphase ein, bevor du deinen Hund zum ersten Mal in Betreuung gibst — ein kurzer Schnupperbesuch vorab reduziert Stress für beide Seiten. Frag konkret nach dem Betreuungsschlüssel, den Auslaufflächen und dem Verhalten bei Krankheit oder Unfall. Auf rundum.dog findest du eine Unterkunft im Raum St. Gallen, die mit Hund willkommen heisst — schau dir die Einträge direkt auf der Plattform an.


Saisonal in St. Gallen

St. Gallen liegt auf rund 670 Metern — das bedeutet spürbare Jahreszeiten, manchmal Schnee bis in den April und Sommer, die angenehm kühl bleiben. Was für dich als Genuss gilt, kann für deinen Hund eine Herausforderung sein. Die folgenden Hinweise helfen dir, das ganze Jahr gut vorbereitet unterwegs zu sein.

Frühling: Brut- und Setzzeit im Sittertobel und Umgebung

Wenn im März und April die Temperaturen steigen, zieht es Hund und Mensch wieder in die Natur. Gerade das Sittertobel und die Wälder rund um den Stadtrand erwachen mit Wildblumen und Vogelstimmen. Genau jetzt beginnt aber auch die empfindlichste Zeit für Wildtiere: Rehe setzen ihre Kitze, Vögel brüten am Boden, Hasen werfen ihre Jungen. Ein frei laufender Hund kann in wenigen Sekunden ein Nest zerstören oder ein Kitz aufscheuchen, ohne dass du es merkst.

Halte deinen Hund im Frühjahr konsequent an der Leine, sobald ihr den Waldrand erreicht — das gilt auch für gut erzogene Hunde. Viele Kantone, darunter St. Gallen, sehen für die Zeit von April bis Juli erhöhte Schutzregeln in Wald- und Feldgebieten vor. Informiere dich über aktuelle Wildruhezonen auf der Website des Kantons. Auf asphaltierten Wegen und in der Innenstadt ist der Frühling hingegen entspannt: Die Terrassen öffnen wieder, die Stadt belebt sich.

  • Brut- und Setzzeit: März bis Juli — Leine im Wald konsequent halten
  • Wildruhezonen im Kanton: aktuelle Infos auf sg.ch/jagd-wildtiermanagement
  • Zeckensaison beginnt ab 8 °C Bodentemperatur — Schutz und Kontrolle nicht vergessen
  • Allergien: Einige Hunde reagieren auf Gräserpollen — Augen und Pfoten nach dem Spaziergang abspülen

Der Frühling bringt auch Zecken zurück — prüfe deinen Hund nach jedem Ausflug in Wiesen und Wälder. Sprich mit deinem Tierarzt über ein geeignetes Schutzmittel, bevor die Saison losgeht.

Sommer: Hitze, Wasser und sichere Abkühlung

St. Gallen ist kein Hochsommer-Hotspot im klassischen Sinn — die Lage und Höhe sorgen für angenehmere Temperaturen als im Mittelland. Trotzdem können Julitage auch hier 28 bis 30 Grad erreichen, und asphaltierte Flächen in der Innenstadt heizen sich stark auf. Pfoten verbrennen auf heissem Asphalt schneller, als du denkst — der Handtest gilt: Wenn du deine Hand nicht fünf Sekunden auf den Belag legen kannst, ist er für Hundepfoten zu heiss.

Plane Spaziergänge in den frühen Morgen oder Abendstunden. Die schattigen Wege im Sittertobel oder entlang der Steinach bieten auch mittags noch angenehme Bedingungen. Wasser in der Nähe ist ein Bonus: Viele Bäche rund um St. Gallen laden zum kurzen Abkühlen ein — prüfe aber vor Ort, ob Hunde im jeweiligen Abschnitt ins Wasser dürfen. Brunnen in der Stadt füllen zuverlässig den Reisenapf.

  • Hitzeempfindliche Rassen (Möpse, Bulldoggen, etc.) besonders schonen
  • Nie den Hund im parkierten Auto lassen — auch nicht kurz
  • Wasservergiftung: Hunde, die exzessiv spielen und trinken, können zu viel Wasser aufnehmen — Pausen einbauen
  • Sonnenbrand: Hunde mit heller Schnauze oder dünnem Fell brauchen Sonnenschutz an exponierten Stellen

Im Sommer finden in St. Gallen mehrere Open-Air-Events statt — auf rundum.dog sind über 25 Events mit Hund-Bezug für die Region eingetragen. Prüfe bei grossen Veranstaltungen immer vorab, ob Hunde willkommen sind und wie es um Lärm, Menschenmassen und Hitze vor Ort steht.

Herbst: Pilzsaison, Nebel und Waldwege

Der Herbst in St. Gallen ist rau und schön zugleich: Nebel hängt oft bis Mittag in den Tälern, dann bricht die Sonne durch und taucht den Stadtwald in goldenes Licht. Die Wälder rund um die Stadt sind jetzt besonders beliebt — und genau das birgt einen unterschätzten Risikofaktor für Hunde: Pilze. Einige giftige Arten wie der Knollenblätterpilz oder der Pantherpilz wachsen häufig in den Laubwäldern der Region und können für Hunde lebensgefährlich sein.

Trainiere das Kommando «lass es» konsequent und halte deinen Hund in pilzreichen Gebieten kurz. Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund etwas Unbekanntes gefressen hat, ruf sofort beim Tierarzt oder dem Tox-Infocenter (145) an — Zeit ist entscheidend. Abseits davon ist der Herbst eine herrliche Zeit: Die Wildtiere sind nach der Jungenaufzucht wieder robuster, die Wanderwege weniger überlaufen und die Temperaturen hundfreundlich.

  • Giftpilzgefahr: Amanita-Arten im Laubwald — Hund immer im Blick behalten
  • Kastanien und Eicheln: in grossen Mengen schlecht verträglich, Aufnahme unterbinden
  • Jagdsaison: Ab Herbst aktiv — Leine im Wald, Signalweste für den Hund empfohlen
  • Regen und Nässe: Pfoten nach dem Spaziergang trocknen, Unterwolle von Langhaarrassen ausbürsten

Die Jagdsaison beginnt im Herbst und dauert je nach Wildart bis in den Winter. Im Kanton St. Gallen sind Wald- und Feldgebiete während dieser Zeit teilweise mit Hinweisschildern markiert. Halte deinen Hund in solchen Gebieten an der Leine und bleibe auf markierten Wegen.

Winter: Kälte, Streusalz und kurze Tage

St. Gallen bekommt im Winter regelmässig Schnee — manchmal schon im November, manchmal erst im Januar. Der erste Schneefall ist für viele Hunde ein Fest: toben, schnuppern, wälzen. Für dich als Halterin oder Halter bedeutet er aber auch erhöhte Aufmerksamkeit. Streusalz und Splitt auf Gehwegen reizen die Pfoten und können bei empfindlichen Hunden zu Rissen und Entzündungen führen. Wisch die Pfoten nach jedem Stadtspaziergang mit einem feuchten Tuch ab.

Kurze Tage bedeuten, dass viele Runden in der Dunkelheit stattfinden. Mach deinen Hund sichtbar: ein Leuchtband am Halsband, eine Reflexweste oder ein Blinklicht am Geschirr helfen Velofahrerinnen und Autofahrern, euch rechtzeitig zu sehen. Die Wege im Sittertobel können bei Frost rutschig werden — gutes Schuhwerk für dich ist kein Luxus. Für den Hund gilt: Kurzhaarige Rassen und kleinere Hunde können bei unter null Grad schnell auskühlen, ein Mantel ist dann kein Modegag.

  • Streusalz: nach jedem Stadtgang Pfoten abwaschen oder Pfotenschutz verwenden
  • Pfotenbalsam prophylaktisch einsetzen — stärkt die Hornhaut vor der Saison
  • Sichtbarkeit: Leuchtmittel am Hund für Abend- und Morgenrunden
  • Kälteempfindliche Hunde: Mantel ab etwa null Grad, Ausflüge kürzer halten

Der Winter bietet auch schöne Momente: Frisch verschneite Wege im Stadtwald Gübsensee oder rund um den Freudenberg sind an ruhigen Werktagen fast menschenleer. Dein Hund schnüffelt sich durch eine weisse Landschaft, und du hast die Stadt für euch allein. Halte den Impf- und Entwurmungsschutz auch im Winter aktuell — Parasiten verschwinden nicht vollständig, nur weil es kalt ist.

Mehr zu Hund in der Region