Ausflugsziel · Thurgau · Mittel

Nollen

Nollen Bild: Wikipedia – Nollen · CC BY-SA 4.0
Schwierigkeit
Mittel
Eintritt
Kostenlos

Wer den Nollen zum ersten Mal sieht, ist überrascht, wie eigen dieser Hügel im Kanton Thurgau wirkt. Keine dramatischen Felswände, kein Gipfelkreuz auf 2000 Metern — stattdessen ein sanft gerundeter Rücken, der aus Wiesen, Streuobstgärten und alten Mischwäldern besteht. Von oben reicht der Blick weit über das Thurgauer Hügelland, an klaren Tagen bis zum Bodensee und zu den Alpenketten dahinter.

Freizeit und Erholung:
Rund um den Nollen zieht sich ein Netz gut markierter Wanderwege, das sich für Halbtages- wie auch längere Tagestouren eignet. Die Steigungen sind moderat — man schwitzt, ohne zu keuchen. Genau das macht die Gegend so beliebt bei Leuten, die einfach den Kopf frei kriegen wollen. Keine Warteschlangen an Gondeln, kein Gedränge auf einem Aussichtspunkt. Man geht, schaut, atmet durch.

Attraktion für Hundebesitzer:
Für Hunde ist der Nollen ziemlich nah dran am Hundeparadies. Die Wege sind breit genug, um entspannt nebeneinander zu laufen, und das wechselnde Terrain — Wiesen, Waldstücke, Hecken, Bach-Abschnitte — hält die Nasen der Vierbeiner dauerhaft auf Trab. Leinenpflicht gilt wie andernorts in der Schweiz situationsabhängig; in freien Wiesen abseits der Wege lässt sich der Hund oft problemlos laufen lassen. Am besten kurz vor Ort auf aktuelle Hinweisschilder achten.

Besonderheiten und Wissenswertes:
Was den Nollen von vielen anderen Naherholungszielen unterscheidet, ist die echte Stille. Kein Ausflugsgaststättenrummel, kein Souvenirkiosk. Das kann Gewöhnungssache sein, wenn man Infrastruktur gewohnt ist — wer aber einfach weg will vom Alltagslärm, findet hier genau das. Der Nollen gilt im Kanton Thurgau als stiller Geheimtipp, der vor allem bei Einheimischen hoch im Kurs steht. Wer ihn einmal besucht hat, kommt meistens wieder.

Saisonale Hinweise

Beste Jahreszeit: Frühling|Sommer|Herbst