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Zahnerhaltung

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Zahnerhaltung
Definition

Zahnerhaltung beim Hund umfasst alle Maßnahmen, die verhindern sollen, dass sich Zahnstein bildet, Zähne locker werden oder Zahnfleisch entzündet.

Inhalt
  1. Ab welchem Alter wird Zahnerhaltung beim Hund nötig?
  2. Wie erkennst du Zahnprobleme beim Hund?
  3. Welche Hausmittel helfen bei der Zahnerhaltung?
  4. Wann muss der Tierarzt die Zähne behandeln?
  5. Was schadet den Zähnen deines Hundes?

Zahnerhaltung beim Hund umfasst alle Maßnahmen, die verhindern sollen, dass sich Zahnstein bildet, Zähne locker werden oder Zahnfleisch entzündet.

Ab welchem Alter wird Zahnerhaltung beim Hund nötig?

Bereits ab dem sechsten Lebensmonat solltest du die Zähne deines Hundes wöchentlich kontrollieren. Kleine Hunde unter 10 Kilogramm entwickeln Zahnprobleme oft schon ab dem zweiten Lebensjahr. Große Hunde bleiben meist bis zum vierten Jahr verschont.

Das Milchgebiss wechselt zwischen dem vierten und siebten Monat. In dieser Zeit kann das Zahnfleisch gerötet sein – ein normaler Vorgang, der keine Behandlung braucht.

Wie erkennst du Zahnprobleme beim Hund?

Gelblich-braune Beläge an den Backenzähnen zeigen beginnenden Zahnstein. Das Zahnfleisch ist gesund, wenn es blass-rosa aussieht und nicht blutet, wenn du es leicht drückst.

Mundgeruch entsteht nicht durch „schlechte Verdauung“, sondern durch Bakterien zwischen den Zähnen. Ein Hund mit gesunden Zähnen riecht neutral aus dem Maul.

Welche Hausmittel helfen bei der Zahnerhaltung?

Kauartikel aus getrocknetem Rinderohr oder Hirschgeweih reinigen die Zahnoberflächen mechanisch. Sie funktionieren aber nur, wenn der Hund länger als zehn Minuten darauf kaut.

Fingerzahnbürsten aus der Apotheke erreichen die Zahnhälse besser als normale Hundezahnbürsten. Du bewegst sie kreisend – nicht hin und her wie bei Menschen. Enzymatische Zahnpasta für Hunde mit Leberwurst-Geschmack akzeptieren die meisten Hunde.

Kokosnussöl auf die Fingerspitze und damit über das Zahnfleisch streichen bindet Bakterien. Das machst du dreimal pro Woche nach dem letzten Fressen.

Wann muss der Tierarzt die Zähne behandeln?

Zahnstein lässt sich zu Hause nicht entfernen. Ab einer Schichtdicke von zwei Millimetern – etwa so dick wie eine Streichholzschachtel – braucht der Hund eine professionelle Zahnreinigung unter Narkose.

Lockere Zähne ziehst du nie selbst. Ein erfahrener Tierarzt prüft erst, ob der Zahn noch zu retten ist. Viele Hunde mit wenigen fehlenden Zähnen fressen problemlos weiter.

Was schadet den Zähnen deines Hundes?

Tennisbälle schleifen den Zahnschmelz ab wie Schmirgelpapier. Nach drei Monaten täglichem Spielen sind die Schneidezähne merklich kürzer.

Knochen von Geflügel, Wild oder Kalb splittern und können Zahnbrüche verursachen. Gekochte Knochen werden spröde und sind noch gefährlicher als rohe.