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Wirsing

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Wirsing Bild: Wikimedia Commons – Wikimedia Commons · CC0
Definition

Wirsing ist ein Kohlgemüse mit gekräuselten Blättern, das du deinem Hund in moderaten Mengen füttern darfst.

Inhalt
  1. Welche Nährstoffe liefert Wirsing dem Hund?
  2. Wie viel Wirsing darf ein Hund fressen?
  3. Warum muss Wirsing gekocht werden?
  4. Wann sollte kein Wirsing gefüttert werden?
  5. Wie erkenne ich eine Unverträglichkeit?

Wirsing ist ein Kohlgemüse mit gekräuselten Blättern, das du deinem Hund in moderaten Mengen füttern darfst. Anders als glatter Weisskohl hat Wirsing eine zartere Struktur und lässt sich leichter verdauen – trotzdem benötigt er eine schonende Zubereitung.

Welche Nährstoffe liefert Wirsing dem Hund?

100 Gramm Wirsing enthalten 69 Mikrogramm Vitamin K für die Blutgerinnung.

Wie viel Wirsing darf ein Hund fressen?

Gekochten Wirsing gibst du nur in kleiner Menge. Grössere Hunde vertragen etwas mehr als kleine, trotzdem bleibt er eine Ergänzung.

Warum muss Wirsing gekocht werden?

Die rohen Blätter sind schwer verdaulich und können bei Hunden zu Magendruck führen. Gekochter Wirsing zerfällt dagegen leicht zwischen den Zähnen.

Wann sollte kein Wirsing gefüttert werden?

Hunde mit diagnostizierter Schilddrüsenunterfunktion sollten Wirsing meiden – auch gekochten. Die Goitrogene können die ohnehin geschwächte Drüse zusätzlich belasten.

Bei akutem Durchfall oder Magen-Darm-Infekten pausierst du ebenfalls mit Wirsing. Die Ballaststoffe würden den gereizten Darm zusätzlich stimulieren. Warte, bis die Verdauung wieder stabil läuft.

Wie erkenne ich eine Unverträglichkeit?

Typische Anzeichen zeigen sich 2 bis 6 Stunden nach der Fütterung: vermehrte Blähungen, weicher bis flüssiger Kot oder Unruhe nach dem Fressen. Manche Hunde verweigern auch das gewohnte Futter am nächsten Tag.

Bei leichten Symptomen reicht es meist, eine Woche zu pausieren und dann mit einer noch kleineren Menge neu zu starten. Hält der Durchfall länger als einen Tag an, gehört der Hund zum Tierarzt.