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Unterarm

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Unterarm
Definition

Der Unterarm verbindet Ellbogen und Handgelenk des Hundes und trägt beim Laufen das gesamte Körpergewicht über die Vorderbeine.

Inhalt
  1. Aufbau: Elle und Speiche arbeiten zusammen
  2. Woran erkenne ich Unterarm-Probleme?
  3. Häufige Verletzungen: Brüche bei Welpen, Überlastung bei Senioren
  4. Tastuntersuchung: So checkst du den Unterarm

Der Unterarm verbindet Ellbogen und Handgelenk des Hundes und trägt beim Laufen das gesamte Körpergewicht über die Vorderbeine.

Aufbau: Elle und Speiche arbeiten zusammen

Zwei Knochen bilden den Unterarm: Die Elle (Ulna) verläuft an der Innenseite und ist deutlich kräftiger als die Speiche (Radius) an der Außenseite. Bei großen Hunden kannst du beide Knochen durch das Fell hindurch ertasten – die Elle fühlt sich kantiger an.

Die Speiche dreht sich bei Pfotenbewegungen um die Elle. Diese Drehbewegung ermöglicht es dem Hund, Pfoten nach innen oder außen zu wenden – etwa beim Graben oder wenn er sich an einer Wand abstützt.

Woran erkenne ich Unterarm-Probleme?

Ein verletzter Hund belastet das betroffene Bein weniger oder hält die Pfote angewinkelt. Schwellungen am Unterarm sind durch das Fell schwer zu sehen, aber als warme, weiche Stellen fühlbar.

Brüche zeigen sich durch komplette Lahmheit – der Hund setzt die Pfote gar nicht mehr auf. Bei Zerrungen oder Prellungen humpelt er nur leicht, wird aber bei Berührung des Unterarms unruhig oder zieht die Pfote weg.

Häufige Verletzungen: Brüche bei Welpen, Überlastung bei Senioren

Welpen unter sechs Monaten brechen sich Unterarmknochen oft beim Sprung von Möbeln. Ihre Knochen sind noch weich und biegen sich eher, als dass sie splittern – sogenannte Grünholzbrüche.

Alte Hunde entwickeln Arthrose in den Unterarm-Gelenken. Sie stehen morgens steifer auf und brauchen länger zum Warmlaufen. Nach Ruhepausen lahmen sie die ersten Meter, bevor sich der Gang normalisiert.

Tastuntersuchung: So checkst du den Unterarm

Streiche mit flacher Hand vom Ellbogen zum Handgelenk. Gesunde Unterarme fühlen sich gleichmäßig fest an. Schwellungen erkennst du als weiche Beulen, Brüche als unnatürliche Kanten oder bewegliche Stellen.

Vergleiche immer beide Beine. Ist ein Unterarm dicker, wärmer oder reagiert der Hund mit Abwehrbewegungen, gehört das in tierärztliche Hände.